Weltfriedenstag

PM: Gedenken zum 70. Jahrestag des Beginn des 2. Weltkrieges        27.08.09

Am 01. September 1939 begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen der zweite Weltkrieg. Zum Gedenken an diesen Tag  treffen sich Leipziger Friedensbewegte am 01. September 2009 ab 17 Uhr auf dem Lindenauer Markt.

Siebzig Jahre nach Beginn des weltweiten Gemetzels scheinen die Lehren aus dem zweiten Weltkrieg in  Deutschland vergessen: deutsche Soldaten beteiligen sich in kriegerischen Auseinandersetzungen in Afghanistan, im Kosovo oder am Horn von Afrika. Deutschland steht hinter den USA und Russland auf Platz drei der weltweiten Waffenlieferanten, beteiligt sich in erster Reihe an der Ausbeutung der dritten Welt und schottet sich in Europa vor den Flüchtlingsbewegungen ab, die durch neoliberale und neokoloniale „Entwicklungs“politik entstehen. Deutschland und insbesondere der Flughafen Leipzig/ Halle spielen entgegen den Festlegungen des Grundgesetzes eine zentrale Rolle bei der weltweiten Durchsetzung der globalen strategischen Interessen von USA, NATO und EU.

Im Rahmen der Präsentation Leipziger Vereine und Organisationen, einer friedenspolitischen Diskussion mit Bundestagskandidaten und kultureller Umrahmung wird der zweite Leipziger Friedenspreis an Stefan Bosch von der Abschiebehaftgruppe des Leipziger Flüchtlingsrates verliehen. Zum Abschluss werden im Café des Theaters der Jungen Welt Aussagen amerikanischer GIs aus dem Irak und Afghanistan präsentiert, die im Rahmen einer Anhörung der Iraq veterans against the war aufgezeichnet wurden.

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