Unsere Waffen töten – Stoppt den Waffenhandel!

Deutschland ist seit Jahren weltweit der drittgrößte Exporteur von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern. Die Bundesregierung genehmigte allein im Jahr 2011 Rüstungsexporte im Wert von über 10 Milliarden Euro und damit so viel wie nie zuvor. Während der Export von Leopard- Panzern nach Saudi- Arabien öffentlich diskutiert wird, werden andere Lieferungen kaum wahrgenommen. Mit Rüstungsexporten werden in den Empfängerländern bestehende Konflikte verschärft, dringend benötigte Mittel für Bildung und Armutsbekämpfung werden für Waffen ausgegeben. Oft wird die Waffenbeschaffung mit „Entwicklungshilfe“ in Form von HERMES- Krediten des Bundes kofinanziert.

Am 26. Februar findet in Bezug auf Artikel 26 Absatz 2 des Grundgesetzes (Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen) ein bundesweiter und internationaler Aktionstag gegen Waffenhandel statt. Im Vorfeld der Bundestagswahlen im September wird eine Verschärfung und strengere Handhabung von Artikel 26 (2) GG gefordert, die Kandidatinnen und Kandidaten sollen sich dazu im Rahmen ihres Wahlkampfes positionieren.

Die Leipziger Bündnis gegen Krieg, Pax Christi und andere Friedensbewegte beteiligen sich mit einem Infostand und einer Unterschriftensammlung zur Kampagne „Aufschrei- stoppt den Waffenhandel“ am Aktionstag. Diese finden am Dienstag von 16 bis18 Uhr in der Leipziger Petersstraße statt.

Weitere Infos unter: www.aufschrei-waffenhandel.de

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