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Leipziger Friedensrundbrief Mai 2016

Rache und immer wieder Rache! Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut, das soll immer wieder mit Blut ausgewaschen werden.“ Bertha von Suttner (1843-1914), Mitbegründerin der DFG

Auch im Mai und Juni ist die Terminliste wieder gut gefüllt. Gerne auch zum Weiterverteilen.

1. Friedenswache montags 18 Uhr             Leuschnerplatz/ S-Bahn Zugang Petersstr.

 Da git es nicht Neues: wir sind nach wie vor vor Ort. Jedenfalls am 09. und 16. Mai, für den 23. und 30. Mai ist der übliche Platz vom Katholikentag belegt. Religion geht vor Demokratie, jedenfalls wenn es die ohne Minarette ist. Genauere Orte unter www.facebook.com/FriedenswacheLeipzig/?fref=ts

2. Tag der Befreiung 08.Mai

 a) 9.30 Uhr Gedenkstätte Permoserstraße 15 Fahrradgedenktour    

Der Gedenkmarsch in diesem Jahr als Fahrradtour zu den Orten der Zwangsarbeit im Leipziger Nordosten geplant. Genaueres auf dem Flyer im Anhang.

b) 15 Uhr Sachsenbrücke

Die SDAJ Leipzig und das Bündniss gegen Krieg Leipzig erinnern mit Information und Ausblick an den Tag der Befreiung. Ohne genauen Ablauf, der ergibt sich spontan vor Ort.

zum Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai 17 Uhr Leuschnerplatz/ S-Bahn Zugang Petersstr.

Information tut not, in den meisten Ländern ist die KDV- Situation nicht annähernd so günstig wie bei uns. Im Mittelpunkt einer bundesweiten Solidaritätsaktion in 15 Städten steht die israelische Verweigerin Tair Kaminer. In Leipzig ergänzt um den Fall des ukrainischen Verweigerers Ruslan Kotsaba, der seit 1 ½ Jahren in der ach so demokratischen und den westlichen Werten verpflichteten Poroshenko- Ukraine in Haft sitzt. Für seine eigene Kriegsdienstverweigerung und seinen Aufruf an andere, die Teilnahme ab Krieg im Osten der Ukraine zu verweigern, ist er angeklagt, Staatsverrat begangen und die Mobilisierung behindert zu haben. Auf Staatsverrat stehen in der Ukraine 12 bis 15 Jahre Gefängnis. Näheres unter

http://www.connection-ev.org/ruslankotsaba-form.

  1. TTIP verhindern! Jetzt erst recht!

Die unlängst von GREENPEACE Niederlande veröffentlichten Vertragsinhalte haben die Befürchtungen nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen. Noch ist Zeit, um zu verhindern, dass Merkel, Gabriel und der Rest der Volksvertreter dieses endgültig an die Konzerne verscherbeln.
Montag   23.Mai 19:00 Uhr   Volkshaus, Erich-Schilling-Saal (Karl-Liebknecht-Str. 30, 5. OG) Podiumsdiskussion: Grenzenlose Konzernmacht? Die Folgen des Freihandels. Details folgen auf http://vorsichtfreihandel.blogsport.de/termine

Dienstag 24. Mai 15:00 Uhr        Uni Leipzig      Innenstadt-Campus    HS 17

Workshop beim Kollektiv-Festival: Wie CETA und TTIP die Demokratie bedrohen. Wir wollen aufdecken, wie demokratische Handlungsspielräume zu Gunsten von Konzernen beschränkt werden.

  1. c) Sonnabend Mai 12:00 Uhr        Naturkundemuseum am Goerdelerring

Demo gegen TTIP und CETA durch die Leipziger Innenstadt. Können ruhig so viele werden wie in Hannover. Oder mehr.

  1. 25. bis 29. Mai 100. Katholikentag

Die Friedenswache kann wegen Auf- und Abbauarbeiten nicht am Leuchner stattfinden, der Initiative „Christinnen und Christen in der DFG-VK“ wurde ein Infostand auf der Kirchenmeile verweigert. Die da im Namen des Herrn töten werden dagegen von allen Seiten herzlichst begrüßt und seelsorgerisch betreut. Aktivitäten gegen die unheilige Allianz von Kirche und Militär sind unbedingt angebracht. Von Borchert nichts gelernt: „Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!“ Zum blanken Hohn der Veranstaltungstitel kein Kommentar.

„Die Katholische Militärseelsorge ist mit Info-Zelten auf der zentralen „Kirchenmeile“ in der Leipziger Innenstadt präsent.

Am Tag der Militärseelsorge am Freitag, 27. Mai 2016, wird in der Leipziger General-Olbricht-Kaserne um 11.00 Uhr ein zentraler Feldgottesdienst mit Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck gefeiert.

Im Rahmen der großen Gesprächsforen des Katholikentags findet am Nachmittag von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr eine Podiumsdiskussion mit Militärbischof Dr. Franz Josef Overbeck unter dem Thema „Brandstifter oder Friedensförderer. Die Friedenskonzepte der Religionen im Dialog.“ statt.

Am Samstag, 28. Mai 2016, findet von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr ein Werkstattgespräch der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) zum Thema “Hybridkrieger, Cyberwar, Laserwaffen, Drohnen. Als Christ und Soldat für den Frieden.” im Hauptturm des Neuen Rathauses statt.“

(Quelle: http://www.kmba.militaerseelsorge.bundeswehr.de)

  1. 03. Juni 19 Uhr             Ort in Vorbereitung

Uliana Kotsaba, die Frau von Ruslan Kotsaba, ist Ende Mai/ Anfang Juni auf Informationstour in der Bundesrepublik. Sie wird über die Beweggründe ihres Mannes, die Haftbedingungen und den Prozess gegen ihn sowie über die Situation der Familie berichten. Sicher eine andere Sicht auf den Ukraine-Konflikt.

  1. 8. bis 12. Juni Stopp Ramstein Aktionswochenende an der US-Airbase Ramstein        

Wolfgang Jung ist am 5. April mit seiner Klage gegen die Bundesrepublik am BVG in Leipzig erwartungsgemäß gescheitert. Die Richter folgten wenn auch mit Bedenken der Argumentation der Regierung, man wisse nicht genau was die Amerikaner auf der Base drohnentechnisch so treiben, wolle es auch gar nicht wissen und könne sowieso nichts machen. Umso wichtiger, das Thema einer breiten Öffentlichkeit am Ort des Geschehens und darüber hinaus zur Kenntnis zu bringen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, neben einem Camp ab 8. Juni gibt es eine Reihe Veranstaltungen in der Region Kaiserslauten und als Höhepunkt eine Menschenkette zur Base. Zur Anreise stehen einige Mitfahrgelegenheiten sowie zwei Busse zur Verfügung, die von Berlin kommend in Leipzig zwischenhalten. Derzeitige Abfahrtszeiten sind Freitag am Vormittag (mit Zwischenübernachtung im Camp) sowie in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend mit Rückfahrt nach der Aktion. Kosten der Busse 40 €, ermäßigt 30 €. Zur Koordination einfach melden oder politisch korrekt unter

https://dudle.inf.tu-dresden.de/le-rammstein-menschenkette/ eintragen. Im Anhang der nicht so breite Flyer zur breitestmöglichen Verbreitung.

Bis dahin. Und mensch sieht sich hoffentlich. Gelegenheit ist ja reichlich. Für Kritik, Fragen und Anregungen sind wir wie immer offen.

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Leipziger Friedensrundbrief April 2016

Willst du offenkundig sehen, was für eine gottlose Sache der Krieg ist, so nimm wahr, von welchen Leuten er geführt wird.                                                                                   Erasmus von Rotterdam (1466-1635)

 

Vielen Dank an alle Unterstützer, Beteiligte und Teilnehmer des Leipziger Ostermarschs: ihr wart super. Besonderer Dank Nadine Maria Schmidt und den Kunstschaffenden, dem Schmied, den RednerInnen, den weit Angereisten sowie den Bastlern und Kulissenschiebern und und und. Wetter war wie bestellt hervorragend, Teilnahme kann immer größer sein. Der Anachronistische Zug durch die Stadt sah gut aus und brachte eine Menge Aufmerksamkeit. Der Beitrag im Sachsenspiegel war auch ok und kann für die Nichtanwesenden in der Mediathek nachgesehen werden. Für die Anwesenden auch.

Und da nach Ostern vor Ostern ist oder so ähnlich geht es im April nahtlos weiter:

(Dokument als pdf)

  1. Friedenswache montags 18 Uhr             Leuschnerplatz/ S-Bahn Zugang Petersstr.

Zwei Jahre müssten eigentlich rum sein, es wird immer noch Präsenz gezeigt. Da Krieg derzeit nicht das einzige Problem in Leipzig ist, wird es wohl kurz werden: ab 19 Uhr ist mensch in der Gegend des Richard- Wagner-Platzes gefragt. Und zwar auf Seiten der Protestierenden gegen LEGIDA (einigen wenigen Spezialdemokraten und Olivgrünen von der Kosovo- Kriegs- Koalition muss das scheinbar explizit erklärt werden- wieso auch immer).

  1. Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht 05.04. 8.30 Uhr   Simsonplatz   

Der Luftpost-Herausgeber Wolfgang Jung klagt gegen die Bundesrepublik Deutschland vor dem Bundesverwaltungsgericht, weil die Bundesregierung nichts dagegen unternimmt, dass die USA völkerrechts- und grundgesetzwidrig weltweit Menschen mit ferngesteuerten Drohnen ermorden. Nach dem Weg durch die Instanzen trifft man sich jetzt in Leipzig. Die Verhandlung beginnt 9.30 Uhr. Wer der Verhandlung beiwohnen kann, melde sich unter http://www.bverwg.de/presse/termine/termin.php?az=BVerwG+1+C+3.15&datum=05.04.2016&uhr=09%3A30

an, damit der Dimitroffsaaal geplan werden kann. Hintergründe in der luftpost im Anhang. Wer keine zeit hat, schickt jemanden vorbei, es wäre das öffentliche Interesse wert. Vor dem Gericht gibt es Informationen zur Drohnenproblematik und die Fahrradkinotour macht Station: „Die Tour führt ein mobiles Fahrradkino mit

sich, bei dem die Energie für die Filmvorführung von 6 bis 8 Radlern erzeugt wird. (Fast) jeder kann dabei mit seinem eigenen Fahrrad mitstrampeln. Gezeigt wird der Film: „How to breed Terrorists and Refugees

– Wie man Terroristen und Flüchtlinge macht.“ Es darf vor Ort mitgestrampelt werden.

Zur Motivation empfohlen ein Beitrag des zdf: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2485234/Drohnenkrieg—Tod-aus-der-Luft

Nach der Verhandlung wollen sich die Anwälte und eventuell auch der Kläger dann auf dem Platz äußern.

 

  1. Terrorismus, Drohnenkrieg und Deutschland Sonnabend 09.04.              19 Uhr Soziokulturelles Zentrum „Die Villa“ Kleiner Saal     Lessingstraße 7          04109 Leipzig

Die us-amerikanische Antidrohneninitiative CODE PINK bekommt den Wilhelmine von Bayreuth- Preis und tourt bei Gelegenheit der Preisübergabe durch Deutschland. Wer über Drohnen immer schon mal was wissen wollte und keinen Imker des Vertrauens hat, dem wird geholfen. An der Stelle dann gleich eine Mobilisierungsmöglichkeit für die Proteste gegen die Satelittenübertragungsstelle auf der Air Base in Ramstein vom 10. bis 12. Juni. Denkt euch beim Flyer im Anhang einfach die Berliner Daten weg.

 

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Leipziger Friedensrundbrief Juli 2015

„Die entfesselte Macht des Atoms hat alles verändert, nur nicht unsere Denkweise … Wir brauchen eine wesentlich neue Denkungsart, wenn die Menschheit am Leben bleiben will.“
Albert Einstein

Der 70. Jahrestag der Atombombernabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki wäre eine gute Gelegenheit, über den Wahnsinn atomarer Bewaffnung neu zu denken. Angesichts der alten Atomwaffen- Modernisierungsankündigungen der NATO und den neueren Russlands ist Eile geboten.

Leipziger Friedensrundbrief als pdf
1. Nachtrag Bundeswehr auf Stadtfest und 1. Tag der Bundeswehr
Unser Agieren auf dem Stadtfest wurde überwiegend begrüßt, auch wenn wir diesmal etwas weiter weg standen und nicht so gut wahrnehmbar waren. Der Platz ums Demokratrie-Ei wurde bezeichnenderweise dem Kommerz überlassen. Erstmalig gab es noch Aktivitäten Anderer gegen das Rekrutierungsspektakel. Der Dank gilt allen Beteiligten.
Auch zum Tag der Bundeswehr am 13. 07. waren wir vor der Kaserne gut sichtbar präsent und die spontane Aktion auf dem Gelände fand vielleicht nicht die Zustimmung, aber wenigsten die Aufmerksamkeit des Ministerpräsidenten des Schreistaates Fachsen. Er kam dann auch wie angekündigt bei der Mahnwache vorbei- chauffiert in der Dienstlimousine. Gefühlt 10 Sekunden in der Tagesschau waren auch noch drin.

2. Pacemaker Freitag 03. Juli ab 17 Uhr Nikolaikirchhof
Zum zweiten Mal machen die „Pacemakers- Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen“ auf ihrer Fahrt nach Berlin in Leipzig Station. Diesmal wird Bürgermeister Rosenthal gemeinsam mit Vertretern der veranstaltenden DFG-VK die RadlerInnen der Tour und die Radsportgruppe von Roter Stern Leipzig auf dem Nikolaikirchhof (geplant gegen 17.45) begrüßen. Natürlich offen für alle. Genaueres in der PE im Anhang und hier. Soll auch wieder so heiß wie im letzten Jahr werden, nur diesmal pünktlicher.

3. Friedenswache/ Proteste gegen Legida Montag 06.Juli ab 18 Uhr
Vier Wochen sind schnell herum, sie kehren aus der Provinz zurück. Protest ist mehr denn je angesagt. Friedenswache ab 18 Uhr an der Grünfläche neben Hugendubel und dann anschließend oder gleich bei den stattfindenden No legida- Veranstaltungen mitmachen. Vieles ist noch in Vorbereitung, aktuelles unter www.facebook.com/nolegida. Dort jetzt schon dieses:
„Am Montag 6.7. erwartet uns diesmal nicht nur Legida. Nein, auch die Dresdner Schwester Pegida will jetzt jedes Mal in Leipzig mit marschieren. Lutz Bachmann kündigte gestern persönlich an, dass man sich Leipzig holen wolle.
Wir rechnen also damit, dass dieser sächsische Verbund aus Neurechten, Rechtspopulisten, Identitären und Nazis kommenden Montag massiv nach Leipzig mobilisieren will. Ihr Ziel ist es, die Wohlfühloase für rechte Stimmungsmache auf ganz Sachsen auszudehnen.“
Also nichts wie hin und gezeigt, auf welcher Seite wir stehen. Schon immer.

4. Flaggentag der Mayors for Peace 08. Juli bundesweit
„Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal. Dies gerade auch und vor allem wegen der weitreichenden Folgen eines Atomwaffeneinsatzes für Mensch und Umwelt. Am 8. Juli 2015 wollen die „Bürgermeister für den Frieden“ in Deutschland zum vierten Mal im 70. Jahr nach dem ersten Einsatz für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen sichtbar Flagge zeigen!
Warum gerade am 8. Juli? Am 8. Juli 1996 hat der Internationale Gerichtshof in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkürzt festgestellt hat, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig sind.“ (www.mayorsforpeace.de)
Über Aktivitäten in Leipzig ist nichts bekannt, aber der Südraum macht vor wie es gehen könnte:
„Oberbürgermeister ruft zur Teilnahme am Flaggentag auf Am Mittwoch, dem 8. Juli, setzt die Stadt Markkleeberg vor dem Rathaus ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. An diesem Tag findet der alljährliche Flaggentag der,,Mayors for Peace” (,,Bürgermeister für den Frieden”) statt. Um 15.00 Uhr wird die Flagge der ,,Mayors for Peace” mit der weißen Taube auf grünem Grund gehisst. Markkleebergs 0berbürgermeister Karsten Schütze ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Beteiligung am Flaggentag auf . ,,Es wäre ein schönes Zeichen, wenn sich anlässlich des Flaggentages viele Markkleebergerinnen und Markkleeberger zu dieser Aktion vor dem Rathaus einfinden”, sagt Karsten Schütze. ,,Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen für eine Welt ohne Atomwaffen.” (Markkleeberger Stadtnachrichten). Wir schließen uns der Aufforderung gern an.

5. 70. Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima 05.August ab 22 Uhr
Da noch andere dringende Sachen anstehen, ist hier noch vieles im Fluss. Im wahrsten Sinne des Wortes: angedacht ist die Beteiligung an der Nacht der 70.000 Kerzen. Diese sollen auf dem Elsterflutbecken im Bereich der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park eingesetzt werden. Die Idee ist da, nur ist die Zeit schon bereit? Es gibt es noch einiges zu tun und die Personaldecke im Sommerloch macht es nicht leichter. Wer sich in Vorbereitung und Aktion einbringen kann und will, bitte melden.
Infos zur bundesweiten Aktion:
https://www.ohne-ruestung-leben.de/mitmachen/nacht-der-70000-kerzen.html

6. Vorbereitung 1. September
Ein erstes Treffen mit guter Beteligung gab es bereits, angedacht sind die verschiedensten Veranstaltungen um den 1. September herum. Manche eher politisch, andere mehr informativ oder kulturell unterlegt. Ein Programmpunkt soll in jedem Fall die Verleihung des Leipziger Friedenspreises sein. Vorschläge für Preisträgerin oder Preisträger werden unter www.leipzig-gegen-krieg.de engegengenommen. Die Entscheidung fällt wie immer in einem öffentlichen und offenen Treffen, diesmal am 12.08. ab 18 Uhr im Volkshaus, Liebknechtstr. 31- 33

7. War starts here Camp 25. Juli bis 03. August am TÜP Altmark
Wegen der laufenden teilweise Repressalien gegen die Blockade- TeilnehmerInnen des letzten Jahres wird das Camp diesmal etwas anders durchgeführt als gewohnt. Um sich zu informieren, muss mensch ja auch nicht den Platz besetzen. Informieren unter: http://warstartsherecamp.org/

Wie immer: wenn ihr noch was fragen wolltet, traut euch. Wenn ihr eigene Termine habt, her damit.

Ansonsten friedliche Grüße, schönen Sommer und bis dahin
Torsten

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Leipziger Friedensrundbrief März 2015

„Ob wir den Weg des Friedens finden oder der bisherigen, unserer Zivilisation unwürdigen Weg der brutalen Gewalt weitergehen, ist in unsere Hand gegeben. Unser Schicksal wird so sein, wie wir es verdienen.“ A. Einstein ” Zur Frage der Abrüstung”

Newsletter als layoutete Version

1. Friedenswache Montag 18 Uhr Augustusplatz
Da zur Zeit eigene Veranstaltungen montags anmeldetechnisch schwierig sind, zeigen wir im Rahmen der No Legida-Proteste Gesicht auf dem Augustusplatz. Am letzten Montag mit einem Banner „Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen“. Die Reaktionen waren allesamt positiv. Nur waren wir ziemlich Wenige, dass kann sich aber durchaus ändern.

2. Ostermarsch Sonnabend 04. April ab 10 Uhr Nikolaikirchhof  (Flyer vorne und hinten)
Im Anhang der Flyer mit der Bitte um Verbreitung. Mit dem Ostermarsch ist es wie mit Klosterfrau- Melissengeist: nie war er so wertvoll wie heute. Eier werden eh erst am Sonntag gesucht. Da steht einer Teilnahme eigentlich nichts im Wege. Nachfolgend der Aufruf zur Beteiligung an Gruppen und Vereine, der sich natürlich genauso auch an Einzelpersonen richtet. Liebe Freundinnen und Freunde des Friedens, der Leipziger Ostermarsch findet in diesem Jahr am Sonnabend, den 04.04., statt.
Von 10 bis 12 Uhr auf dem Nikolaikirchhof neben dem traditionellen Schmieden ( „Schwerter zu Sicheln“) des nunmehr 8. Leipziger Friedenspreises Redebeiträge, Texte und Musik zum Thema und die Möglichkeit der Präsentation der Vereine, Gruppen oder Personen, die sich im weiteren Sinne für ein friedlicheres Miteinander in dieser Stadt, auf diesem Kontinent oder dieser Welt einsetzen. Themen gibt es (leider zu) viele: Ukraine, Naher Osten, Atomwaffen, Krieg als Fluchtursache, Festung Europa, Aufrüstung und Auslandseinsätze der Bundeswehr; Bundeswehr an Schulen, Universitäten und Arbeitsämtern, in Kirchen und auf Stadtfesten; NATO und EU als kriegstreibende militärische Bündnisse, Rüstungsproduktion und – export, Antonows auf Leipzigs Flughafen, 100 Jahre 1. Weltkrieg, 70. Jahrestag des Kriegsendes im 2. Weltkrieg… . Da wir das alles nicht allein abdecken können und auch gar nicht wollen, brauchen wir eure Hilfe, Mitarbeit und Unterstützung sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Umsetzung der vielen Ideen. Egal ob Infostand, Redebeitrag oder Teilnahme, gerade in Zeiten sich zuspitzender Auseinandersetzungen und einer Vereinnahmung der Friedenssehnsucht der Menschen durch rechte Trittbrettfahrer muss ein deutliches Zeichen gesetzt werden.
Ab 12 Uhr wollen wir mit einem Stadtrundgang frei nach Brecht ( Anachronistischer Zug 2015) Vorbereiter, Schönredner und Profiteure des Krieges sowie unzeitgemäße Entwicklungen in der Gesellschaft dar- und bloßstellen. Auch hier ist eure Kreativität gefragt. Falls ihr was auch immer beitragen könnt und wollt, meldet euch einfach. Denn: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg.“

3. statement/ antimilitaristische nachrichten Mittwoch 11.03. und 25.03. radio blau
In den beiden März-Sendungen wird der Ostermarsch thematisch vorbereitet, da kann mensch sich schon mal einhören und sich motivieren lassen. Falls das nötig sein sollte.

4. Die Diskussion um die „neue Friedensbewegung“ beeinflusst in diesem Jahr auch die Ostermärsche. Hier eine längere Situationsanalyse von Reiner Braun, seit Jahrzehnten in der Friedensbewegung aktiv und einer der Friedenswinter-Aktivisten. Zwar von Ende Januar, trotzdem topaktuell und unbedingt lesenswert.

5. Protest und Widerstand gegen Militär und Krieg findet weltweit statt. Einer der Schwerpunkte ist der Kampf gegen zunehmende illegale Tötungen durch Drohnen. Die Bundeswehr hat ihre Pläne zur Anschaffung solcher (natürlich unbewaffneter) Tötungsmaschinen trotz Pannenserie nicht aufgegeben. In den USA gibt es aktuell Proteste gegen eine der Drohnenleitbasen in Creech/ Nevada. https://www.youtube.com/watch?v=KXX340OIimc

In der Bundesrepublik lenkt die US Air Force die Drohnen unter anderem von Ramstein aus, mit stillschweigender Zustimmung der Bundesregierung. 6. Diese Meldung hatten wir nach der medialen Vorrüstung der letzten Zeit erwartet: Taz: Die Bundeswehr soll mehr Geld bekommen. Gute Voraussetzungen: Ukraine-Konflikt und IS-Terror tangieren das subjektive Sicherheitsgefühl. Wenn in diesen Tagen Ursula von der Leyen auf den Wehretat angesprochen wird, huscht ihr verschmitztes Lächeln über das Gesicht. Die Verteidigungsministerin weiß, dass die gegenwärtige unsichere Weltlage ihr in die Hände spielt… Der Verteidigungsetat für dieses Jahr beträgt rund 32,97 Milliarden Euro. Angesichts der gewachsenen Verantwortung, die Deutschland nach Ansicht der Großen Koalition zu übernehmen habe, lässt von der Leyen keinen Zweifel an einem gehörigen finanziellen Mehrbedarf. Zur Information: in den letzten Jahrzehnten lag der Vereteidigungshaushalt in etwa bei 50 Milliarden D-Mark bzw. dann 25 Milliarden Euro. Es gab also schon still und heimlich eine Erhöhung um 30%. Das reicht unserer Kanonenursel scheint es aber noch lange nicht. Wir sind gespannt, an welchen Stellen im Sozial- und Bildungsbereich für noch mehr militärische Abenteuer gekürzt werden wird. Sage hinterher keiner, er hätte es nicht gewusst.

 

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Leipziger Friedensrundbrief März 2014

Es gab immer Krieg. Es war ein Grenzstreit, das nationale Äquivalent des Vorwurfs, dass der Nachbar seine Hecke zu lang wachen ließ. Manchmal wurde die Sache größer. Borograwien war ein friedliebendes Land, umgeben von verräterischen, heimtückischen und kriegerischen Feinden. Es mussten verräterische, heimtückische und kriegerische Feinde sein, denn sonst würden wir ja nicht gegen sie kämpfen. Es gab immer Krieg. Terry Pratchett, Das Weiberregiment

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,
Anfang Februar wurde bei der sogenannten Sicherheitskonferenz in München wieder ordentlich der nächste Krieg vorbereitet. Da der in Afghanistan als verloren gilt, wurde der Konflikt in der Ukraine durch einseitige Unterstützung der wie-auch-immer- Opposition kräftig geschürt und verschärft. Das Ergebnis der geheimen Absprachen sehen wir aktuell, was genau besprochen wurde erfahren wir in 20 Jahren. Oder eher, aber es wird wenige interessieren. Wundern sowieso nicht. Die Rede des obersten Kriegstreibers der Nation auf der Konferenz rief bundesweit und in Leipzig Protest hervor. Dazu ein offener Brief von Jürgen Todenhöfer und Gedanken aus dem Friedenszentrums im Anhang. Layoutet gibt es diesen Newsletter hier.

1. Ostermarsch 2014 Vorbereitungstreffen 11. März ab 17 Uhr Schwägrichenstr. 8
Unser Vorschlag wäre Ostersonnabend, der 19. April, von 10 bis 12 Uhr auf dem Nikolaikirchhof mit Information und Positionierung zu den uns bewegenden Problemen und dem Schmieden des Leipziger Friedenspreises. Anschließend ein kurzer Marsch zu einer kriegsverherrlichenden Gedenkstätte für die Täter und Opfer des 1. Weltkrieges, deren es ja reichlich gibt und die gerade jetzt zum 100.Jagrestag ins öffentliche Interesse gerückt werden sollten.
Erste Überlegungen zu einem Arbeitstitel: „Das Rad der Geschichte kann nicht zurückgedreht werden. Aber Bundesregierung, NATO und EU wollen die Ergebnisse zweier Weltkriege revidieren.
Die Toten mahnen. Jetzt neue Kriege verhindern.“
Noch nicht so richtig ausgereift, wir brauchen also eure Gedanken und Unterstützung. Zur Anregung der Aufruf aus Berlin. Zur Ausgestaltung der Veranstaltung sind wir dringend auf eure Unterstützung, Ideen und Beiträge angewiesen. Deswegen die Einladung zum Vorbereitungstreffen am Dienstag, den 11. März, ab 17 Uhr im Schwägrichentreff in der Schwägrichenstr. 8 im Musikviertel. Wem die Gedanken zum Zustand der Welt auch keine Ruhe mehr lassen, ist herzlich willkommen. Leipzig braucht eine Friedens-BEWEGUNG.

2. Dienstag 18. März Heinrich-Pestalozzi- Förderschule Gohlis
Ulla Jelpke von der BT- Fraktion der Linkspartei informiert regelmäßig über Einsätze der Bundeswehr bei Messen und in Schulen. Für Leipzig ist obiger Termin angekündigt, genaueres noch nicht bekannt. Bundeswehr hat zwar generell an Schulen nichts verloren, aber das „Werben fürs Sterben“ gerade in einer Förderschule ist besonders kritikwürdig. Wer kann sich am Protest beteiligen?

3. Mittwoch 12. März 18 Uhr amina- antimilitaristische Nachrichten radio blau
Thema werden u.a. die Schulbesuche der Bundeswehr und geplante Veranstaltungen zu 1914-2014 sein. Falls euch Weiteres auf den Nägeln brennen, gebt Bescheid.

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Leipziger Friedensrundbrief Oktober II

“Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann verachte ich ihn schon; er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen, Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalt und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg; ich möchte mich lieber in Stücke schlagen lassen, als mich an einem so elenden Tun beteiligen! Töten im Krieg ist nach meiner Auffassung um nichts besser, als gewöhnlicher Mord.”                                                                                                                                                 Albert Einstein

Hier der angekündigte Nachtrag:

1. Antireenactment

Die Daten in der  Pressemitteilung. Wäre schön, wenn sich nicht nur allgemein gegen diese Art der Geschichtsverdrehung geäußert, sondern dies auch aktiv gezeigt wird.

Start Fahrraddemonstration  Sonntag 20.10.   9 Uhr    Connewitzer Kreuz (Kochstraße)

Hier auch noch eine „Leipziger Erklärung“. Was Schulz, Tillich oder andere gerade im Moment so absondern, wissen wir ja noch nicht… Ist vielleicht auch besser so.

2. Veranstaltung zu Robert Capa

Wer nicht radeln und auch keine Biwaks besichtigen will, sei hier auf eine Veranstaltung zum 100. Geburtstag von Robert Capa hingewiesen. Wir kennen ja keine Konkurrenz, sondern nur ein gemeinsames Ziel.

Sonntag          20.10. 11 Uhr            Theater der Jungen Welt

„Ich hatte das Bild des letzten Mannes, der starb.“

Was die Japaner wohl etwas anders sehen. Matinee 100. Geburtstag Robert Capa 20.10. 2013-1

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Leipziger Friedensrundbrief Oktober

„Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.“                                                             Kurt Tucholsky

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

in der nächsten Woche droht uns also der Jubiläumsrummel. Wobei selbst die offizielle Sprachregelung des Amtsblattes mittlerweile bei Gedenkwoche „im Zeichen von Frieden und Versöhnung“ angekommen ist. Die homepage wurde nicht geändert, ist halt ein schwer veränderliches Medium: www.voelkerschlacht-jubilaeum.de  Genug Gelegenheit, gesehen zu werden und sich einzubringen. Erfreulicherweise auch eine Fülle von kritischen, gedenkenden und wertenden Veranstaltungen, hier nur eine kleine Auswahl (Leipziger Friedensrundbrief als pdf).

1. Donnerstag              17.Oktober       19:00 Uhr          Stadtbibliothek Leipzig

Im Rahmen des Literarischen Herbstes “Die Völkerschlachterei” Ein pazifistisches Widerwort Lesung und Gespräch mit Dr. Günter Gentsch – Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Reiner Tetzner

2. Sonntag  20.Oktober, ab 9 Uhr  Connewitzer Kreuz/ Markkleeberg-Ost Friedensfahrt statt Schlachtgetümmel-Völkerball statt Völkerschlacht

6000 Uniformierte mit Pferden und Kanonen sowie 25 000 erwartete Besucher erinnern im Zeichen der europäischen Integration an die Völkerschlacht mit Gottesdienst, vier Stunden Ballerei und einer Gedenkminute. Allerdings ohne Tote, blut- und dreckverkrustete Klamotten, abgerissene Gliedmaßen und herumliegende Körperteile, Massenvergewaltigungen, nachfolgende Seuchen und zerstörte Gemeinden. So genau wollte es dann doch keiner nachstellen. Hat natürlich nix mit Geschichtsverdrehung und Militärverherrlichung zu tun. Finden wir trotzdem nicht toll, deswegen eine Fahrraddemonstation vom Connewitzer Kreuz und aufklärerische Präsenz vor (möglichst allen) Eingängen des Spektakels rund um die Weinteichsenke (Rilkestr., An der Hohle, Dösener Weg). Hängt ein wenig von der Mithilfe vieler ab, derzeit ist noch einiges im Fluss und jedwege Hilfe ist willkommen. Wer sich angesprochen fühlt, einfach melden oder vorbeikommen.

Im Anhang der (in einem Wort veränderte) Aufruf der Leipziger Gruppe von LEBENSLAUTE. Außerdem der alte Aktivierungsflyer (war wohl zu früh) von Friedensweg e.V. und das Völkerschlacht-Lied. Wer schon mal üben will. Weitere Orientierungstexte folgen, es kann natürlich auch jeder seine eigene Meinung kundtun. Jedenfalls noch und falls er/sie eine hat.

Zum Thema Reinactment: nächstes Jahr wird alles noch besser. Zum „Jubiläum“ des 1. Weltkriegs tausende Kilometer Schützengräben von der Ostsee bis zur Schweizer Grenze, Giftgas Made in Germany und noch viel mehr begeisterte Beteiligte. Außerdem soll zum 75. des 2. WK der Sender Gleiwitz überfallen und die Westerplatte symbolisch bombardiert werden. Die Bundeswehr hat ihre Beteiligung noch nicht zugesagt, aber auf jeden Fall wird Geschichte nur so erlebbar und lebendig.

3. Freitag 25.Oktober, 20 Uhr  naTo

„Den unbesungenen Helden- Ein szenisches Konzert “ von brassinezz

Musik von Eisler, Hollaender, Leip, Seegers, Weill…

Texte von Andersch, Brecht, Elstermann, Ramus, Rushdie, Suttner, Zwerenz…

4. „Ein einzig langes Donnergebrüll- Leben zwischen Pulverdampf und Freiheitsmythos“

Nächste Termine:

16.10.               Leipzig             Aula des Heisenberg- Gymnasiums

18.10.               Brandis            Musikarche

08.11.               Leipzig             Alte Börse

24.11.               Leipzig             Völkerschlachtdenkmal

5. Mittwoch 23.10.2013 18 bis 19 Uhr

amina – antimilitaristische nachrichten im Rahmen von Statement auf radio blau

99,2 MHz, sowie: 94,4 MHz & 89,2 MHz oder 97,9 MHz (Kabelnetz der Primacom)

Das Radiofeature zur Völkerschlacht „Geh denken!“ wurde komplett überarbeitet und entstanden sind fünf Kalenderblätter als ein Teil des Beitrages von Radio Blau zu Imagine Europe. Drei davon zur Reflexion nach der Schlacht….

6. Sonntag 11. November, 11.00 Uhr Völkerschlachtdenkmal Krypta

1813/2013 „Nahe der Schlacht“ – Ein Memorandum der kriegerischen Ereignisse des Jahres 1813

Licht.Wort.Klang.Installation.                 Friedensmeditation

Wer es das erste Mal verpasst haben sollte, hier die vermutlich letzte Gelegenheit…

7. fireworks and smoke bombs

Unter diesem Label (und einem sehr schönen logo) läuft derzeit oder demnächst:

Eriz Moreno Aranguren/Constanze Müller „18192013“ – Analyse des Völkerschlachtdenkmals und Völkerschlacht                       Ort: Stadtraum Leipzig, Zeitraum: 11.-31.10.2013

Sven Bergelt                53 Kommentare (Audioinstallation)

Ort: Kalthalle des Fotomuseums in Markkleeberg      Raschwitzer Straße 11-13, 04416 Markkleeberg

Zeitraum: 11.-20.10.2013 / Eröffnung am 11.10.2013, 18.00 Uhr

Bertram Haude             International Shattered Liberation Force – ISLF (Performance)

Ort: In und um Leipzig, Zeitraum: 17.-20.10.2013

Susanne Kaiser            Kindliche Freuden

Ort: Leipzig, Lützner Straße/ Odermannstraße    Zeitraum: 12.-31.10.2013 (Tag und Nacht)

Kornelia Kugler/ Lena Siebertz              Gegengift

Ort: Parkplatz Völkerschlachtdenkmal  Zeitraum: 18.10.2013

Verena Landau                         Konsumschlachtendenkmal (Malerei/Collage)

Ort: Außenfassade/Höfe am Brühl (angefragt)        Zeitraum: vorr. vom 16.-31.10.13

Monica Sheets             Stimmen der Ruhmeshalle (Audioinstallation)

Ort: Ruhmeshalle des Völkerschlachtdenkmals Zeitraum: 16-20.10.2013 / Öffnungszeiten beachten

Andreas Ullrich             Schlachtformationen

Ort: Verschiedene Einkaufscenter im Raum Leipzig   Zeitraum: 20. auf den 21.10.13

Weitere Infos unter: http://fireworksandsmokebombs.de

Friedliche Grüße und viel Spaß beim aktiv werden

Torsten

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Leipziger Friedensrundbrief Juli 2013

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

auch in der Sommerpause wartet einiges auf uns und danach sowieso. Deswegen ist der Rundbrief diesmal ziemlich terminlastig.

1. Das nächste Treffen des Bündnisses „Leipzig gegen Krieg“ zur Vorbereitung der Aktivitäten zum Weltfriedenstag am 01. September sowie zum Völkerschlacht- Gedenken im Oktober ist am Dienstag, den 09.07. ab 17 Uhr beim Musikviertel e.V. in der Schwägrichenstr. 8. Zeitplan: 17 bis 18 Uhr Völkerschlacht, 18 bis 19 Uhr Weltfriedenstag. Einige Ideen (wann, wo und wie) sind schon vorhanden, Unterstützung in jeder Form wird aber noch dringend benötigt. Wegen der Bewegung… Zur Information: in diesem Jahr fällt der Leipziger Stadtlauf auf den 01.09., Start- und Zielbereich ist der Markt vor dem Alten Rathaus.

2. Für den Leipziger Friedenspreis 2013 (der ja am 1. September verliehen werden soll) werden unter www.leipzig-gegen-krieg.de noch geeignete Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Die Auswahl des Preisträgers findet dann am Mittwoch, den 07.08., ab 18:30 Uhr bei Lukas-Bäcker, Augustusplatz/Grimmaische Str., statt.

3.a) Sommertermin 1                 WAR STARTS HERE CAMP

Internationales antimilitaristisches Diskussions- und Aktionscamp gegen das neue Gefechtsübungszentrum bei Magdeburg (21.-29. Juli 2013). Es geht um den Plan des Baus einer Übungsstadt, in der die Bundeswehr direkt auf den Einsatz im Inneren der Bundesrepublik oder Europas vorbereitet werden soll, falls die sozialen Proteste noch etwas größer werden. Das Gefechtsübungszentrum und damit auch Schnöggersburg werden mit der Installation der Ausbildungsführung der Bundeswehr in Leipzig dann von hier aus kommandiert.
www.warstartsherecamp.org

b) Sommertermin 2                 RHYTHM BEATS BOMBS

Musikblockade des Atomwaffenlagers Büchel/Eifel für ein Verbot und den Abzug der Atomwaffen statt deren Modernisierung (05.-12. August 2013) www.atomwaffenfrei.de/buechel

Zu beiden Camps gibt es Infoabende in Leipzig:
Montag, 08. Juli, um 20Uhr in der Ganzen Bäckerei, Josephstr. 12 (ab 19Uhr Essen für alle)
Donnerstag, 11. Juli, um 20Uhr in der Zwille, Wolfgang-Heinze-Str. 13

Wie immer: weiterleiten, vorbeikommen, mitmachen…

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Friedensweg Newsletter Juni 2013

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

es gibt wieder viel zu tun, nicht nur zur Abwehr von Wassermassen. Es scheint nicht so, als würde der Karrieretruck der Bundeswehr ins Krisengebiet abgezogen oder auf Mordwaffen verzichtet werden. (Newsletter als pdf)

1. Bundeswehr und Stadtfest    07. bis 09. Juni                         Augustusplatz

Da kaum Rückmeldungen kamen und die Personaldecke dünn ist, konnten nur Anmeldungen für eine Mahnwache am Demokratie- Ei für Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstag von 11 bis 17 Uhr realisiert werden. Der Wunsch des Marktamtes, uns mit vorgeschobenen Begründungen an den Rand des Platzes zu verschieben, wurde vom Ordnungsamt nicht mitgemacht. Es wäre schön, wenn uns der eine oder die andere spontan unterstützen könnte. Musikalische, schauspielerische, textliche oder sonstige Beiträge lockern die Mahnwache auf und sorgen für Hingucker. Darüber hinaus bleibt es jedem selbst überlassen, laut, sichtbar und gewaltfrei gegen die Selbstdarstellung der Bundeswehr zu protestieren. Vorüberlegungen sind bereits im Gange: https://nachemnitz.wordpress.com/2013/06/04/bundeswehr-leipzig/ Im Anhang die Pressemitteilung, mal sehen was und wo davon etwas rüberkommt.

2. amina- antimilitaristische Nachrichten auf Radio Blau

Diesmal am Mittwoch, den 05. Juni, von 18 bis 19 Uhr auf 99,2 MHz sowie 94,4 MHz & 89,2 MHz (je nach Wohnort) oder 97,9 MHz (im Kabelnetz)

3. Das offizielle Programm zur Völkerschlacht wurde präsentiert, hier und dort gibt es Überlegungen zur Ergänzung aus anderer Sichtweise. U.a. auf dem Jahrtausendfeld (http://www.voelkerschlachten.net/konzept/das-millennium-front-theater-jahrtausendfeld/)

Oder mit einer „Friedensfahrt statt Völker schlachten“ am 20. Oktober rund um die Weinteichsenke, einer Licht- Text- Musik- Performance der Künstlergruppe GEDOK … Weitere Überlegungen und Vorbereitungen am Dienstag, 11. Juni, ab 17 Uhr im Musikvierteltreff in der Schwägerichenstr. 8

4. Weil sie es so nötig hat, wird die Bundeswehr mit einer Sondermarke der Post „geehrt“. Vom Motiv sieht es eher wie eine Werbung des Bundesfamilienministerium aus, der Hintergrund aber ein ganz anderer: Verbreitung und Akzeptanz militärischen Denkens um jeden Preis bzw. für 58 ct. Sollte mensch auf jeden Fall kommentarreich boykottieren und andere sensibilisieren. Demnächst dann eine Marke für den Verfassungsschutz. Eine Petition und näheres unter https://www.openpetition.de/petition/online/militaermarke-zurueckziehen-briefmarken-sind-weit-mehr-als-reine-postwertzeichen

5. Die 13. Panzergrenadierdivision will sich am 28. Juni mit einem Appell aus der Stadt verabschieden, näheres (z.B. ob in der Öffentlichkeit) ist noch nicht bekannt. Wenn sich etwas ergibt machen wir eine Sondermeldung. Dieses freudige Ereignis sollte auf jeden Fall gefeiert werden.

Veröffentlicht in Antimilitarismus, Radio Blau-Redaktion Statement | Getaggt , | 1 Kommentar

Friedensweg Newsletter Mai 2013

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

in aller Kürze wichtige Veranstaltungshinweise mit der Bitte um Unterstützung/ Teilnahme/ Weiterverbreitung (Newsletter als pdf).

1. Bundeswehr und Stadtfest 07. bis 09. Juni Augustusplatz
Eine Mahnwache ist für alle drei Tage am Demokratie- Ei (sehr passend) angemeldet. Zeitlich noch nicht konkretisiert und auch noch nicht genehmigt. Der Veranstalter des Spektakels ist an Kritik nicht interessiert, mal sehen wie weit die Entdemokratisierung beim Inlandseinsatz schon fortgeschritten ist. Falls ihr Zeit und Lust habt, euch an der Mahnwache zu beteiligen, gebt bitte Bescheid. Sollte es mit der Anmeldung nicht klappen, gilt es andere Aktionsformen auszuprobieren. So natürlich auch.

2. 1. Mai 10 Uhr Markt bzw. Volkshaus
Die traditionelle Maidemo und –kundgebung der Gewerkschaften, diesmal besonders interessant in München wegen der Diskussion um den Schulterschluss DGB- Bundeswehr. Nicht alle sind mit Herrn Sommers Position einverstanden, eine Diskussion innerhalb der Gewerkschaft wäre dringend nötig. Mal sehen ob es in Leipzig Thema ist…. (DGB BW wir widersprechen)

3. 5. Mai ab 9 Uhr Parkallee Leipzig- Grünau Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche
sieheGedenkmarsch

4. 8. Mai ab 17.30 Uhr Lindenauer Markt
www.bündnisachtermai.de

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