Tag-Archiv: Friedensrundbrief

Leipziger Friedensrundbrief September 2014

„Es ist schließlich aber auch nicht wahr, dass Österreich zum Kriege gegen Serbien von vornherein fest entschlossen war und dass Deutschland ihm nur in törichter Gutmütigkeit und „Nibelungen-treue“ einen „Blankoscheck“ gab. Österreich war zunächst ganz unentschlossen… Da man sich in Wien nicht einigen konnte, schob man die Entscheidung Deutschland zu. Die Entscheidung für den Krieg Österreichs gegen Serbien fiel in Deutschland, in Potsdam, am 5. Juli 1914. Und zwar fiel die Entscheidung ausdrücklich auch für den Fall, dass aus dem Krieg gegen Serbien „ernste europäische Komplikationen“ entstehen sollten. Man war in Deutschland bereit, den europäischen Krieg auszulösen. Man hielt den Anlass für günstig.“ Sebastian Haffner, Die Sieben Todsünden des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg, 1964

(zur layouteten Version)

1. 100 Jahre 1. Weltkrieg
Am 1. August wurde wie vor 100 Jahren die Kriegserklärung Deutschlands plakatiert. Besonders gelungen die Platzierung auf dem Ei der Freiheit und Demokratie. Mit Bild nur in der pdf-Version.

2. Ukraine
Die Bunzlerin war ja in Kiew und hat Herrn Poroschenko 500 Millionen vorbeigebracht. Waffen kriegt er aus Deutschland keine, die muss er sich woanders kaufen. Z.B. in Ungarn alte Sowjetpanzer, die dann werbewirksam und konfliktfördernd einen russischen Einmarsch simulieren. Nach Odessa oder MH 17 zu fragen hat sie wohl einfach vergessen. Wir nicht, im Anhang eine LUFTPOST aus Kaiserslautern zum Flugzeugabsturz, von dem mensch lange nichts mehr gehört hat. Schon seltsam. Außerdem gibt es aktuell in Leipzig eine Ausstellung zu Odessa im Liebknechthaus.

„Am 2. Mai 2014 flohen Gegner der ukrainischen Regierung vor einem faschistischen Mob in das dortige Gewerkschaftshaus. Der setzte es in Brand; mehrere Dutzend ukrainische AntifaschistInnen und GewerkschafterInnen kamen in den Flammen um oder wurden vor dem Gebäude von den Faschisten brutal umgebracht, während die Polizei untätig blieb. Wir gedenken mit dieser Ausstellung den Opfern der faschistischen Gewalt in Odessa und wollen über das wahre Geschehen berichten. Auf den mehr als 50 Fotos sind Grausamkeiten schlimmster Art festgehalten. Die Leipziger LINKE hat sich sofort bereit erklärt, die eigenen Räume im Liebknecht-Haus zur Verfügung zu stellen, als sich über die Tageszeitung „junge Welt“ die Möglichkeit bot, die Bilder nach Leipzig zu holen, denn es ist höchste Zeit, der völlig verzerrten Berichterstattung bzw. dem Schweigen über den 2. Mai entgegenzutreten.“
Die Ausstellung ist vom 25. August bis zum 3. September Montag und Mittwoch von 9.00-16.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9.00-18.00 Uhr und Freitag von 9.00-15.00 Uhr geöffnet.“
(www.die-linke-in-leipzig.de)

3. Weltfriedenstag Montag 1. September 17 bis 20 Uhr Augustusplatz
Verbunden mit der herzlichen Einladung zum Kommen und viele Weitere mitbringen die Presseerklärung mit allen Fakten.
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PM „Nie wieder Krieg!“ – Weltfriedenstag 2014 in Leipzig

Einhundert Jahre nach Beginn des Ersten und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs stehen wir in Europa und weltweit erneut vor einem Abgrund aus Leid, Zerstörung und Tod. Gestern noch mit dem Westen verbündete und von diesem mit Waffen und Geld unterstützte Milizen ziehen eine Blutspur durch Syrien und den Irak, ein weiterer Krieg in Palästina hat bereits über eintausend zivile Opfer gefordert. Nach dem Regimewechsel herrscht in der Ukraine ein Bürgerkrieg, der sich immer mehr zu einer Stellvertreter- Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland entwickelt. An diesen Konflikten ist die Bundesrepublik durch einseitige diplomatische Unterstützung, im Bündnisrahmen und durch direkte oder indirekte Waffenexporte beteiligt. Die Schreie der Bellizisten nach mehr „Verantwortung“ und „militärischer Teilhabe“ werden immer lauter, alternative nichtmilitärische Lösungsmöglichkeiten sind aus der öffentlichen Debatte verschwunden. Der Außenminister tönt: „Wir sind zu groß, um uns herauszuhalten.“ Hätte Deutschland 1914 und 1939 nicht zwei Weltenbrände entfesselt, es wäre als geistige Großmacht im Frieden wesentlich größer.
„Zeigen wir gemeinsam, dass Frieden mehr ist als die Abwesenheit von Krieg“
Das Bündnis Leipzig gegen Krieg lädt alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region ein, gemeinsam am 1. September von 17 bis 20 Uhr den Weltfriedenstag auf dem Leipziger Augustusplatz zu begehen. Im ersten Teil der Veranstaltung wird mit literarischen Beiträgen an den 1. Weltkrieg erinnert und mit Unterstützung der Band Wundertüte musikalisch auf die Verleihung des 7.Leipziger Friedenspreises eingestimmt. Die zum Ostermarsch aus einem Schwert geschmiedete Sichel wurde in diesem Jahr postum dem ehemaligen Pfarrer der Nikolaikirche Christian Führer zugedacht. Wir erinnern damit an jahrelange gemeinsame Aktivitäten gegen Krieg und Rüstungsexport und würdigen sein Engagement für einen Frieden im weiteren Sinne.
Im inhaltlichen Teil ab 18 Uhr bietet sich die Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit der meist kriegerischen Rolle Deutschlands in Geschichte und Gegenwart und der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Dabei kann sich Jede und Jeder am traditionellen offenen Mikrofon persönlich in die Diskussion einbringen. Weitere Informationen unter www.leipzig-gegen-krieg.de ……………………………………………………………………………………………………………………….

4. weitere Veranstaltungen zum Weltfriedenstag
a) Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof
„Anlässlich des Gedenktages an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges legen am 1. September deutsche und polnische Politiker Kränze auf dem Leipziger Ostfriedhof nieder. Ab 15.30 Uhr laden unter anderen Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sowie Andrzej Szynka, Gesandter der Botschaft der Republik Polen, zur Gedenkveranstaltung ein am Ehrenmal für die polnischen Gefallenen ein. An das Friedensgebet um 17 Uhr in der Nikolaikirche schließt sich 18 Uhr ein Vortrag in der Aula der Alten Nikolaischule an. Marek Kornat, Professor am Institut für Geschichte der polnischen Akademie der Wissenschaften und an der Warschauer Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität, referiert zum Thema „Polen zwischen Hitler und Stalin. Polens Außenpolitik am Vorabend des Zweiten Weltkrieges“. (Quelle: lvz online)

b) Bund der Antifaschisten 17:00 Uhr Ostfriedhof, Gedenkstein der Deserteure Weltfriedenstag Wir gedenken der Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz www.vvn-bda-leipzig.de/

c) ‘Der Ukraine-Konflikt’ (Die AG Frieden-Internationales und der Stadtverband der Leipziger Linken)
mit Sergei Kirichuk, Ko-Vorsitzender der linken Bewegung Borodba, Augenzeuge der Ereignisse in der Ukraine (danach Diskussion: Die Linke und der Ukraine-Konflikt) 19 Uhr, Liebknecht-Haus

Wenn es Fragen, Ergänzungen, Verbesserungen oder Anregungen gibt, immer her damit. Wir sehen uns auf dem Augustusplatz.

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Leipziger Friedensrundbrief Mai 2014

„Ich schätze, die Leute versuchen einfach, so gut wie möglich zurechtzukommen und ihre Kinder großzuziehen, was ich selbst gern machen würde, möchte ich hinzufügen. Nimm einige Gruppen von Personen, die sich gar nicht von dir oder mir zu unterscheiden scheinen, doch wenn du sie alle zusammenbringst, bekommst du plötzlich einen delirierenden Irren mit Staatsgrenzen und einer Nationalhymne.“ Terry Pratchett,Das Weiberregiment

So bricht sie also wieder in den verschiedensten Varianten aus, die Seuche des Nationalismus. Wenn in Kürze die Fußball-WM uns ereilt, wird es wohl auch nicht besser. Obwohl man meinen sollte, dass es schlimmer nicht mehr werden kann als wenn in Europa wieder wegen nationalistisch ummäntelter Differenzen Menschen verbrannt, erschlagen oder erschossen werden, während andere Nationen ihr eigenes Schäfchen ins Trockene bringen wollen, die Auseinandersetzungen noch verschärfen oder zuschauen. Aber es gibt auch Gelegenheiten, andere Perspektiven aufzuzeigen und einzufordern.

Friedensnewsletter als pdf

1. Mittwoch, 28. Mai 18 Uhr Schaubühne Lindenfels Wieder mal eine Mittwochsattacke mit friedenspolitischem Thema: Deutschland marschiert Auszug Flyer: „Bundespräsident, Regierung, konservative Politiker und Medien treten verstärkt auf, um Deutschlands Rolle in der Weltpolitik dem ökonomischen Gewicht anzugleichen – wie sie es ausdrücken. Militärische Einsätze und Kriege werden dabei ausdrücklich einbezogen. Schluss mit Zurückhaltung soll sein und der unselige bürgerlich- konservative Staat alten Schlages, in dem Kriege lediglich als Politik mit anderen Mitteln angesehen werden, steht auf der Tagesordnung. Dazu passend, wird im Inneren an Reservistenheeren gebastelt, die im Falle eines Krieges der Front den Rücken gegen kriegsunwilliges Volk frei zu halten hätten. Die Freikorps der 20er Jahre lassen grüßen. Vortrag und Diskussion von und mit Martin Kirsch“

2. Freitag, 30. Mai Der Bundesausschuss Friedensratschlag und andere rufen zu dezentralen Aktionen für Samstag, den 31. Mai auf. In Leipzig geht es etwas schneller: bereits am Freitag findet von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem Nikolaikirchhof eine Kundgebung für den Frieden statt. Mit dabei Konstantin Wecker, der sich unlängst mit einer neuen Version von „Willy“ zu Wort meldete. ( Flyer im Anhang)

3. Montag, 18 Uhr, Augustusplatz Kritisch beäugt, gnadenlos niedergemacht, euphorisch gefeiert und gründlich vereinnahmt: die neuen Montagsdemos. Trotz gerechtfertigter Kritik sollte mensch sich selbst ein Bild machen und nicht Vorschnell den medialen Einflüsterungen trauen. Am offenen Mikro kann jeder seine Meinung äußern, wenn sie der Mehrheit nicht passt, soll das auch gezeigt werden. (Aufruf zur Unterstützung )

4. 06. bis 09. Juni Sarajevo Peace Event Noch vor Beginn der ganzen offiziellen und formellen Gedenkveranstaltungen trifft sich die europäische Friedensbewegung in Sarajevo zu Kultur, Ursachenforschung und Alternativenbesprechung. Mit dabei 10 bis 15 Leute aus Leipzig und Halle. Wir haben vor vier Wochen mal bei der Stadt Leipzig und dem Partnerschaftsverein Leipzig- Travnik wegen Unterstützung angefragt, bei den einen wohlwollende Weiterleitung, bei der Stadt null Reaktion. Müssen wohl kommunalwahlkämpfen. Besonders der Transport bereitet Probleme, manche Vermieter untersagen Fahrten nach Bosnien- Herzegowina. Wer also preisgünstig einen Transporter zur Verfügung stellen könnte oder jemanden kennt oder so, bitte dringendst melden. Genaueres unter : http://www.peaceeventsarajevo2014.eu/peace-event-das-friedens-event.html

5. 06. bis 08.06. Stadtfest Leipzig Zeitgleich zum WGT auch noch Stadtfest, da ist wenigstens etwas los zu Pfingsten. Auf der im übrigen grottigen offiziellen Seite www.leipzigerstadtfest.de findet sich unter dem Programmpunkt „Alle Orte“ oder „vor der Oper“ kein Sterbenswörtchen von der Präsentation der Bundeswehr. Wäre ja zu schön um wahr zu sein, wenn die nicht rekrutieren würden. Also nicht zu früh freuen.

6. Damit es wenigstens etwas zur Freude gibt: Zu teuer: Schweizer wollen keine neuen Kampf-Flugzeuge Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 18.05.14, 18:10 In einer Volksabstimmung sprach sich eine knappe Mehrheit der Schweizer gegen den Kauf neuer Kampf-Flugzeuge aus. Gegner des Rüstungsgeschäfts sagten, die Flugzeuge seien zu teuer und für die Sicherheit der Schweiz nicht notwendig. Das Geld sei in Infrastruktur und Bildung besser angelegt. Geht doch. Unser Wirtschaftsminister redet sich dagegen heraus, an den erneut gestiegenen Waffenexporten sei die Vorgängerregierung schuld. Aber in Zukunft werde sich bla bla bla… Zur Erinnerung: die vorige Regierung wollte sich laut Kooperationsvertrag für den Abzug der amerikanischen Atombomben einsetzen. Umgesetzt wurde es nicht (wo uns US- Regierung, NSA, CIA und die Army so schöne Gelegenheiten geboten haben). Im Gegenteil: in den Haushalt der USA wurden Gelder zur Modernisierung eingestellt. Di e kann man doch dann nicht ungenutzt liegen lassen…

 

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Leipziger Friedensrundbrief November 2012

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

vorab ein herzliches Dankeschön an alle, die sich bei den diesjährigen Mahnwachen an den Stolpersteinen eingebracht haben. Trotz eingeschränkter öffentlicher Wahrnehmung war es mit hunderten Teilnehmern allein in Leipzig und weiteren 31 beteiligten Städten ein wunderbares Gedenken. Insbesondere in Anbetracht der Schändung aller Stolpersteine in Greifswald am Vorabend des 09. November.

Ansonsten in Kürze zwei Veranstaltungshinweise. Und beste Wünsche für eine ruhige Adventszeit, friedlich wird sie wohl eher nicht.

1. Mahnwache am Dienstag, 27.11.2012, 17 bis 19 Uhr, Kleiner Willy- Brandt- Platz

Wir wollen den derzeitigen Konflikt um Gaza, die Diskussion um Patriot- Raketen und Bundeswehr in die Türkei sowie die Kampagne „Aufschrei- stoppt den Waffenhandel“ thematisieren. Eigentlich im Herzen des Weihnachtsmarktes auf der Petersstraße, aber Kommerz genießt Priorität, daher der Ort etwas abseits. Vielleicht auch nicht verkehrt, haben wir etwas mehr Platz zum Wirken.

2. Besuch des Kriegsministers in Leipzig, Nikolaus, Einlass ab 17.15 Uhr

Ich mache es mir mal ganz einfach und leite die Ankündigung des RCDS weiter:

 

Zitat Anfang

Nikolausvorlesung mit dem Bundesminister der Verteidigung Dr. Thomas de Maizière und offener Diskussion – 06.12. um 18.00 Uhr im Hörsaal 3, Campus Augustusplatz

Terror, Piraterie, zerfallene Staaten – die Welt sieht sich mit neuen Bedrohungen und Konfliktmustern konfrontiert. Regionale Konflikte haben in unserer vernetzten Welt schnell globale Auswirkungen. Konfliktverhütung rückt ebenso in das Blickfeld der Sicherheitspolitik wie humanitäre Hilfe, der Schutz der Menschenrechte und die Sicherheit der internationalen Handelswege. Deutschland trägt als starkes Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft Verantwortung.

Vor dem Hintergrund der damit verbundenen Aufgaben wird die Bundeswehr neu ausgerichtet. Die politische Botschaft: Deutschland braucht eine einsatzfähige und zukunftsfeste Armee, um seiner internationalen Verantwortung gerecht werden zu können. Gleichzeitig werden Auslandseinsätze der Bundeswehr von den Deutschen nach wie vor mit großer Skepsis gesehen. Soldaten beklagen eine mangelnde Wertschätzung ihres Dienstes durch die deutsche Öffentlichkeit.

Was ist Deutschlands Rolle in der Welt? Was bedeutet „internationale Verantwortung“? Was ist die Rolle von Streitkräften in unserer Sicherheitspolitik? Wie kann die Bundeswehr auch als Freiwilligenarmee ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft bewahren?

Diese Fragen sind das Thema unserer diesjährigen RCDS-Nikolausvorlesung. Wir freuen uns dabei den Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière MdB, begrüße zu dürfen. Nach seinem Impuls-Vortrag mit dem Titel „Wozu noch dienen? Der Auftrag der Bundeswehr“ stellt sich der Minister der offenen Diskussion.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen!

Zitat Ende

Bei der „offenen Diskussion“ dürfen hoffentlich auch Fragen nach Kunduz- Massaker, Grundgesetz, Rekrutierungskampagne u.ä. gestellt werden, falls mensch in den Saal hineinkommt. Falls nicht, hätten sie die Veranstaltung gleich in der Olbricht- Kaserne machen können. Mensch darf gespannt sein.

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Leipziger Friedensrundbrief Oktober 2012

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,
„1500 Uniformierte ziehen in die Völkerschlacht“ und haben 5000 Zuschauer. „Für die Veranstalter war das SPEKTAKEL eine gelungene Generalprobe für den 200. Jahrestag.“ (LVZ). Und es gibt jetzt die JUBILÄUMSschrift, die uns gerade noch gefehlt hat. 2013 dreimal so viele Akteure, dafür gibt es dann auch eine Gedenkminute inmitten der Ballerei. Immerhin ein Anlass für uns, den Leipziger Völker schlacht- Preis neu aufzulegen. Außerdem ein Veranstaltungshinweis zum NSU- Skandal, der Aufruf zur Teilnahme an den Mahnwachen an den Stolpersteinen und eine Bitte unserer Friedenspreisträgerinnen. Kann natürlich wie immer weiterverbreitet werden.
Friedliche Grüße
Torsten Schleip
Friedenszentrum Leipzig

den ausführlichen Rundbrief zum Download gibt es Leipziger Friedensrundbrief Oktober 2012
1. (Anti-) Preisträger gesucht: siehe Beitrag
2. Veranstaltung zum NSU- Verfassungsschutz- Skandal siehe hier
3. Mahnwache an den Stolpersteinen kompletter Beitrag4. Sammelaktion für Asylsuchende
Hallo, momentan bekommen sehr viele Familien aus den Asylbewerberheimen im Landkreis die Erlaubnis, in eine Wohnung umziehen zu dürfen – das begrüßen wir natürlich mit Freude. Das Problem dabei ist allerdings, dass das zur Verfügung gestellte Geld für eine Wohnungseinrichtung extrem wenig ist und oft nicht einmal für das Nötigste ausreicht. Aus diesem Grund suchen wir derzeit nach – Möbeln (Schränke, Betten, Matratzen, Tische, Küchen etc.) – Elektrogeräte (Waschmaschine, Staubsauger, Mikrowelle, Fernseher, Lampen etc.) – Sonstiges (Gardinen, Teppiche, Töpfe, Pfannen, Werkzeug etc.). Die Sachspenden sollten sich bitte in einem ordentlichen und sauberen Zustand befinden.
Ferner sollten die Elektrogeräte funktionsfähig sein. Solltet ihr etwas abzugeben haben, könnt ihr euch gern unter info@boncourage.de oder 0160/95685094 melden. Ein Foto von den Sachspenden im Vorhinein ist gern gesehen. Der Transport wird dann individuell vereinbart. Vielen Dank schon einmal im Voraus, Caro und Sandra Münch

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Leipziger Friedensrundbrief Juni 2012

nachdem der Protest gegen die Bundeswehr auf dem Leipziger Stadtfest gute Resonanz bei den Besuchern und ein (wenn auch teilweise dämliches) Echo in der Lokalpresse fand, sind wir auf die weitere Entwicklung z.B. im Stadtrat gespannt. Dank an alle Beteiligten.

1. Vorbereitung Weltfriedenstag
2. 5. Leipziger Friedenspreis
3. Internationales antimilitaristisches Camp am Gefechtsübungszentrum Altmark vom 13. bis 16. September
4. Aktionswoche für militärfreie Bildung und Forschung 24. bis 29. September
5. Aktion Aufschrei- stoppt den Waffenhandel Continue reading “Leipziger Friedensrundbrief Juni 2012” »

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Leipziger Friedensrundbrief November 2010

Liebe Friedensbewegte,

es passiert so einiges in dieser Stadt und darum herum, nur manchmal erfährt mensch halt nix davon. Um das zu ändern, hier der erste Versuch eines Rundbriefs mit Themen und Terminen (Kommentierung sparen wir uns, ihr könnt ja alle selber denken) für die nächste Zeit. Fall ihr potentielle Interessenten kennt, bitte weiterleiten. Rückmeldungen natürlich ausdrücklich erwünscht. Falls wir euch auf die Nerven gehen, kurze Nachricht an torsten@friedensweg.de. Wir hoffen in den nächsten drei Monaten einen Verteiler aufzubauen, der dann konstant ohne Adressennennung beliefert. Bis dahin lassen sich Doppelsendungen wohl leider nicht vermeiden, wir bitten das zu entschuldigen. Falls ihr eigene Themen oder Termine  habt, bitte ebenfalls bekannt geben.

Mit friedlichen Grüßen

Friedenszentrum Leipzig e.V.

1. Termine

2. Themen

a) Flughafen

b) Völker schlacht- Preis Continue reading “Leipziger Friedensrundbrief November 2010” »

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