Tag-Archiv: Friedensnewsletter

Leipziger Friedensrundbrief September 2015

„… dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Gedärmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, einsam zwischen den unübersehbaren Massengräbern und den kalten Götzen der gigantischen betonklotzigen verödeten Städte, der letzte Mensch, dürr, wahnsinnig, lästernd, klagend – und seine furchtbare Klage: WARUM? wird ungehört in der Steppe verrinnen, durch die geborstenen Ruinen wehen, versickern im Schutt der Kirchen, gegen Hochbunker klatschen, in Blutlachen fallen, ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch – all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn – wenn – wenn ihr nicht NEIN sagt.“                                                                                            Wolfgang Borchert, Sag Nein, 1947

 

Angesichts der aktuellen politischen Lage in Stadt, Land und Welt gibt es reichlich Gründe, NEIN zu sagen. Und nicht nur im stillen Kämmerlein.

 

1. No Legida Montag 31.August        18.00 Uhr         Naturkundemuseum

 

„Nolegida – Refugees Welcome

Gegen Legida und Pegida und ihre Stimmungsmache

Für das Recht auf Asyl und die menschenwürdige Unterbringung Geflüchteter. Am Montag, 31. August ab 18 Uhr wieder eine starke Stimme sein gegen Rassismus und Ausgrenzung. Gegenkundgebung nicht an der Hainspitze, sondern wahrscheinlich auf der gegenüberliegenden Seite des Goerdelerringes vor dem Naturkundemuseum stattfinden.

https://www.facebook.com/events/1122690197759157/“

 

Die Leipziger Friedenswache trifft sich wie üblich 18 Uhr in der Petersstr./ Höhe Wiese neben Hugendubel. Da die Sammlung der Protestierenden erfahrungsgemäß immer etwas länger dauert, machen wir es kurz und schließen uns dann dem Protest an.

 

2. Weltfriedenstag Dienstag 01. September

a) 17 Uhr Gedenkstein der Deserteure Ostfriedhof

Traditionsgemäß die Gedenkveranstaltung des BdA für Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz Genaueres www.vvn-bda-leipzig.de/dateien/Veranstaltungskalender.html

 

b) 17 Uhr Nikolaikirchhof Auftaktkundgebung zur Demonstration

Erfreulicherweise gab es in diesem Jahr im Rahmen des Bündnisses „Leipzig gegen Krieg“ einen breiten Vorbereitungskreis mit vielen Beteiligten. Dank an Alle, die sich nicht nur hineinknieten, sondern sich Hals über Kopf in die Arbeit stürzten. Zum Gelingen braucht es nur noch eine entsprechende Teilnehmerzahl. Damit wir die vielen Redebeiträge zu Friedensthemen und die Orte militaristischen Ungeistes bis zu den Abendveranstaltungen schaffen, muss es pünktlich auf die Route gehen: Markt, Leuschnerplatz, Neues Rathaus, amerikanisches Generalkonsulat, Albertina. Der Leipziger Friedenspreis wird in diesem Jahr gegen 18 Uhr auf dem Markt übergeben.

 

Presserklärung, Aufruf und ein kleiner Flyer zum Weiterverteilen im Anhang.

c) Sechzehn Jahre, nachdem auf Betreiben des Sozialdemokraten und Kriegsministers Scharping und seines grünen Koalitionskollegen und Außenministers Fischer die Bundeswehr bei der Bombardierung Jugoslawiens erstmals seit 1945 wieder mitkriegen durfte, rufen diese Parteien gemeinsam mit anderen parallel zur Demonstration zu einer weiteren Kundgebung auf. Bleibt zu hoffen, dass nicht nur rückwärtsgewannt erinnert, sondern auch die aktuelle Lage hinterfragt wird. Oder ein wenig Selbstkritik laut wird. Und vielleicht sogar ein paar Antworten gegeben werden. Wir sind gespannt. Die Friedensfreundin oder der Friedensfreund haben also die Qual der Wahl, wo sie mitlaufen oder –stehen mögen.

 

d)    20 Uhr globale LE Zeitgeschichtliches Forum        Grimmaische Straße

„Im Übergang – Protokoll einer Hoffnung     BRD 1991 /DEFA / 82 min / Kurt Tetzlaff.

In Kooperation mit dem Zeitgeschichtlichen Forum. Anschließend Diskussion mit Alexander Schulz (Aktivist und Protagonist im Film) und Thomas Kachel (Friedensaktivist, Leipzig gegen Krieg).

Der Film beginnt mit der Silvesterfeier 1989/90, der ersten gemeinsamen Feier von Ost- und Westdeutschen, auf der Glienicker Brücke – jener Brücke zwischen Berlin-Wannsee und Potsdam, auf der in der Zeit des Kalten Krieges Spione ausgetauscht wurden und die zu DDR-Zeiten „Brücke der Einheit“ hieß. Mit der Vereinigungsfeier am 3. Oktober 1990 – auf eben dieser Brücke – endet der Film. Regisseur Kurt Tetzlaff gibt dem Film bewusst einen Untertitel „Protokoll einer Hoffnung“: die Hoffnung derjenigen, die im Herbst 1989 auf die Straße gingen und eine neue Gesellschaftsform einforderten. In der Entwicklung der folgenden Monate, die der Regisseur mitverfolgt, zeigt sich was aus dieser Hoffnung wird. Das knappe Jahr des Übergangs bis zur „deutschen Einheit“ in Potsdam wird in den persönlichen Erfahrungen und Reflexionen eines Jugendlichen geschildert. Neben dem Portrait des jungen Kriegsdienstverweigerers, dessen Haltung viele seiner Generation teilen, ist der Film ein wichtiges Dokument über den Prozess des Anschlusses an die kapitalistische BRD.“

http://www.globale-leipzig.de/

 

 3. amina- antimilitaristische Nachrichten radio blau        99,2 MHz

Am Mittwoch, dem 09. September, gibt es dann zwischen 18 und 19 Uhr eine Auswertung und Einschätzung des Weltfriedenstages. Einschalten und reinhören.

 

 4. Kampagne „Stopp Ramstein- kein Drohnenkrieg!“

Die weltweiten extralegalen Tötungen mit unbemannten Drohnen wären ohne die Relaisstation auf der amerikanischen Luftwaffenbasis in Ramstein nicht möglich. Die Bundesregierung wird aufgefordert, diese Verstöße gegen Völkerrecht und Grundgesetz zu unterbinden und sich bei US-Regierung und -Army für eine Beendigung einzusetzen, andernfalls das Stationierungsabkommen zu kündigen. Mensch kann sich dem Aufruf anschließen oder z.B. am Protestcamp vom 25. bis 27. September teilnehmen. Falls Bedarf nach Fahrkoordinierung besteht, einfach melden. Weiteres im Anhang.

Dann sucht euch etwas raus und bewegt euch. Wichtig nur: Sagt NEIN, wenn euch etwas nicht passt.

Ansonsten: wenn ihr noch was fragen wolltet, traut euch. Wenn ihr eigene Termine habt, her damit. Und alles kann gern komplett oder in Teilen weitergeleitet werden, wenn der Inhalt dadurch nicht verfälscht wird.

 

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Leipziger Friedensrundbrief Mai 2015

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.“ Schwur von Buchenwald, 19. April 1945

Vor siebzig Jahren endete der 2. Weltkrieg. Von seinen Lehren: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ ist nicht viel geblieben: deutsche Soldaten und – welch Fortschritt- auch Soldatinnen tragen wieder Krieg und Tod in alle Welt, rüstungstechnische deutsche Wertarbeit erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und weder Nationalismus noch Faschismus sind verschwunden- nicht von der Straße und nicht aus den Köpfen. Im Mai bieten sich viele Gelegenheiten zur Tat, um dem Ziel der Buchenwaldhäftlinge etwas näherzukommen. (Newsletter layoutet)

1. Kundgebung degen Legida Montag 27. April ab 17.30 Uhr Str. des 17. Juni
Die Einladung des Friedenszentrums: „Legida läuft noch immer, der Protest gegen die “Legida- Volksverführer auch. Am Montag spricht hier in Leipzig der “Hitler-Liebhaber” aus Dresden, Lutz Bachmann. Was hilft gegen diesen Auftritt? Lärm!!! Deshalb hat das Friedenszentrum Leipzig e.V eine Kundgebung angemeldet, um eine sichere Basis für Protest in Hörweite zu haben. Motto unserer Kundgebung ist :”Leipzig – weltoffen und tolerant, gegen jeden Rassismus! Gesicht zeigen!”
Von 17.30 -22.00 Uhr ist in der Straße des 17. Juni ein gesicherter Ort zum Protest in Hörweite der Legadisten! Deshalb bitten wir Euch, Instrumente, Lärmverursacher wie Töpfe und Deckel, Pfeifen und Trompeten usw. mitzubringen. Noch ein Wort zu den Protesten. Im Januar als die “Oberen” dieser Stadt am Waldplatz ihren Einsatz vor der versammelten Schar der Medienmeute ableisteten, da waren mehr als 30.000 Menchen auf der Straße. Jetzt lassen wir die jungen Leute und Studenten den Protest tragen. Das kann es nicht sein. Als es Anfang der 2000-er Jahre gegen die Neo-Nazis rund um Worch ging haben wir, alt und jung, so lange demonstriert bis Worch mit einer Handvoll Gefolgsleuten am Stötteritzer Bahnhof stand und danach wurde er in Leipzig nie wieder gesehen. Deshalb bitten wir auch die, die etwas früher geboren wurden, wieder Ihr Gesicht zu zeigen. Bitte ermutigt auch Eure Freunde und Bekannten.“

2. Gedenkgang für die Opfer des 2. Mai von Odessa Sonnabend 02. Mai 14.30 Uhr Eingang S-Bahn Leuschnerplatz/ Schillerstraße
Vor einem Jahr zündete ein nationalistischer und faschistischer Mob das Gewerkschaftshaus im ukrainischen Odessa an. Niemand weiß genau, wie viele Menschen diesem Pogrom zum Opfer fielen. Mit dem Gedenkgang soll auch an den Brand des Leipziger Gewerkschaftshauses ( Volkshaus) am 10. Mai 1933 erinnert werden.
Flyer im Anhang www.leipzig-gegen-krieg.de

3. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche Sonntag 03. Mai 10 Uhr Scheune Stötteritz, Oberdorfstraße
http://www.vvn-bda-leipzig.de

4. Friedensradfahrt zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Fasschismus 29. April bis 08. Mai Magdeburg- Dessau- Leipzig- Wittenberg- Potsdam- Berlin
Am Montag 04. Mai kommt die Tour von Dessau über Halle nach Leipzig, am Dienstag geht es dann weiter nach Wittenberg. Die Begrüßung lässt sich sicher mit den No Legida- Protesten verbinden. Derzeit suchen die Teilnehmer der Fahrt noch einen gemeinsamen Schlafplatz (Turnhalle, Gelände zum Zelten) und wir sind fleißig am Suchen. Wer uns da untersützen könnte: BITTE MELDE DICH! Teilnehmer an Teilstecken oder der gesamten Tour sind natürlich auch immer willkommen. Alles weitere unter: www.bikeforpeace.net

5. Anachronistischer Zug 2015 Freitag, 08. Mai 16:30 Uhr Eingang S-Bahn Leuschnerplatz/ Schillerstraße
Nach der erfolgreichen und mit einigen (natürlich geplanten) Pannen versehenen Generalprobe des Anachronistischen Zuges 2015 zum Ostermarsch gibt es zum Tag der Befreiung die Erstaufführung. Es soll ja nicht nur gefeiert, sondern aus der Brechtchen Erkenntnis „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“ heraus auch gemahnt werden. Hier eine kleine Impression vom Ostersamstag mit zehntausenden Teilnehmer in und um den Zug herum. Wir brauchen noch eine Menge kostümierte und sonstig beitragende Mitwirkende. Also informiert euch unter www.leipzig-gegen-krieg.de und macht mit. Enden wird der Zug im Schumachergäßchen am Nikolaikirchhof, so dass ein nahtloser Übergang zur Veranstaltung des „Bündniss 8. Mai“ möglich ist.
www.leipzig-gegen-krieg.de

6. Freitag 8. Mai 19 Uhr Alte Handelsbörse
Ebenfalls zur Erinnerung an den „70. Jahrestag der Befreiung Europas von Faschismus und Holocaust“ die gemeinsame Veranstaltung der Linkspartei und des Deutsch- Russischen Zentrums Sachsen e.V. http://www.die-linke-in-leipzig.de/nc/termine/

7. Sonntag 10. Mai 12 Uhr Berlin Hackescher Markt
NEIN ZU KRIEG und FASCHISMUS – für eine Politik der Verständigung und Konfliktlösung Attac Leipzig unterstützt wie viele Andere die Demonstration des Berliner Bündnisses „8. Mai 70 Jahre Tag der Befreiung“ und sammelt Mitfahrer nach Berlin. Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Abschluss des Friedenswinters 2014/15. Wer schon eher anreist, kann ja noch versuchen, am 09. Mai der Bundeswehr ihre Feier zum 60. Jahrestag des NATO- Beitritts ein wenig zu vermiesen. Die Aufrufe zu beiden Events im Anhang, Genaueres unter http://www.frikoberlin.de/ friedliche Grüße und bis dahin Torsten

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Leipziger Friedensrundbrief Januar 2015

“Doch die alles, was anders ist, stört, die mit dem Strom schwimmen, wie es sich gehört, für die Schwule Verbrecher sind, Ausländer Aussatz sind, brauchen wer, der sie verführt… Da, wo Darwin für alles herhält, ob man Menschen vertreibt oder quält, da, wo hinter Macht Geld ist, wo stark sein die Welt ist, von Kuschen und Strammstehen entstellt. Wo man Hymnen auf dem Kamm sogar bläst, in barbarischer Gier nach Profit, “Hosianna” und “Kreuzigt ihn!” ruft, wenn man irgendeinen Vorteil darin sieht, ist täglich Kristallnacht.“ BAP, Kristallnaach, LP Vun drinne noh drusse, 1982

Wenn mensch bedenkt, das obiger Text mittlerweile über 30 Jahre als ist und wie wenig sich offenbar in der Bunzreplik geändert hat, könnte er fast ein wenig skeptisch werden fürs neue Jahr. Trotzdem an euch die besten Wünsche, verbunden mit der Hoffnung auf eine gute und erfolgreiche gemeinsame Arbeit. Gelegenheit und Anlässe wird es reichlich geben.

1. NO LEGIDA 12. Januar 18 Uhr Nikolaikirchhof
„Am 12.01.2015 will der PEGIDA Ableger LEGIDA erstmalig in Leipzig aufmarschieren um weiterhin die Stimmung gegen Flüchtlinge und Muslime zu schüren. Bereits jetzt wird deutlich, dass dahinter zum Teil Personen des Rechtsextremen Spektrums stehen und zum anderen die AfD, die ihre Maske fallen lässt und ganz unverhohlen zum Hass aufruft.“ (www.facebook.com/nolegida)
Soweit ein kleiner Auszug des Aufrufs von No Legida. Mag mensch genauso sehen oder anders, es gibt genügend Gründe, am nächsten Montag „vun drinne noh drusse“ zu kommen. Die Friedenswache findet ab 18 Uhr auf dem Nikolaikirchhof statt und die meisten von uns werden sich dann dem Zug ins Waldstraßenviertel anschließen.

2. Tag der Opfer des Nationalsozialismus 27. Januar 17 Uhr Hauptbahnhof Leipzig Gleis 24
Unser Beitrag zum Gedenken wird auch in diesem Jahr eine Veranstaltung an der Gedenkinstallation für alle Deportierten auf dem Leipziger Hauptbahnhof sein. Dabei wird unter anderem die jährlich wechselnde Patenschaft für die Installation vom Bund der Antifaschisten Leipzig zu Roter Stern Leipzig `99 e.V. übergehen. Gerade zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz eine Gelegenheit, das Vergangene im kollektivem Bewusstsein zu erhalten und weiterzugeben.

3. „Sicherheitskonferenz“ in München
Auch im Rahmen des Friedenswinters wird zu Protesten gegen die SIKO aufgerufen. Allein die Tatsache, das 2014 dort der Umsturz in der Ukraine abgespochen, geplant und angeschoben wurde, sollte Grund sein, sich intensiv mit diesem Treffen auseinanderzusetzen und aktiv zu werden. Weiteres unter: www.muenchner-friedensbuendnis.de

4. Damit ob der vielen Termine „Schulfrei für die Bundeswehr“ nicht ganz in Vergessenheit gerät, im Anhang ein Schülerinformationsblatt von IPPNW und terre des hommes zur vielfältigen Verwendung bei jeder sich bietenden Gelegenheit. In Sachsen- Anhalt verfügte Kultusminister Stephan Dorgerloh, ehemaliger Bausoldat, im Dezember: „Ab sofort ist Berufswerbung für die Streitkräfte während der Schulzeit verboten. Ebenfalls neu ist die Vorschrift, dass Bundeswehrvertreter nicht mehr allein über Sicherheitspolitik reden dürfen. “Parallel oder zeitnah” müssen auch friedenspolitische Organisationen zu Wort kommen.“ (Volksstimme, 09.12.14) Ähnliches wäre in Sachsen ein schönes Ziel für 2015.

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Leipziger Friedensrundbrief Dezember

„Wer ein Dummkopf ist, dem schadet die internationale Kriegsberedsamkeit nichts. Wer ein halbwegs normal arbeitendes Gehirn hat, krümmt sich unter ihr in Schmerz.“

Alfred Polgar (1873-1955), „Krieg als Erzieher“

 

Angeblich nahen ja die ruhigeren Zeiten, aber bevor es so weit ist gibt es schon noch etwas zu tun. Also zum Jahresendspurt aufgerafft, bevor es im nächsten Jahr nahtlos weitergehen wird.

1. amina- antimilitaristische Nachrichten auf radio Blau Mittwoch 03.Dezember 18 bis 19 Uhr Thema die aktuellen Entwicklungen zum Friedenswinter 2014/15 sowohl bundesweit als auch regional. Darunter die Demo zum Tag der Menschenrechte in Leipzig.

2. Mittwoch 10. Dezember 18 Uhr Moritzbastei Demonstration zum Tag der Menschenrechte Nach den derzeitigen fremdenfeindlichen und islamophoben Demonstrationen der HoGeSa und der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) mit aktuell mehreren Tausend Teilnehmern in Dresden soll es ähnliche Demonstrationen unter den Namen „ Legida – Leipzig steht auf“ ab Januar nächsten Jahres auch in Leipzig geben. Ein weiterer Versuch, das Mittel der Montagsdemonstationen mit völkisch-nationalem Gedankengut zu übernehmen. Die Demonstration zum Tag der Menschenrechte zum Thema „Asyl und Frieden als Menschrecht“ wäre eine Gelegenheit, noch in diesem Jahr ein deutliches anderes Zeichen zu setzen. Im Anhang deshalb Plakatund Flyerzum weiterverteilen. Und natürlich der Aufruf zur Beteiligung.

3. Prof. Michel Chossudovsky hat detailliert untersucht, wie USA, NATO und arabische Diktaturen à la Saudi-Arabien die Bildung des IS überhaupt erst ermöglichten und diese zum Teil jetzt noch unterstützen. Wie immer bei der LUFTPOSTmit nachvollziebaren Quellenangaben.

 

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Leipziger Friedensrundbrief November 2014

„Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.“
Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA

„Yes, we can.“
Barack Obama, 44. Präsident der USA

Das man doch alle Leute immer zum Narren halten kann, scheint irgendwie auf unseren fallsüchtigen Bunspräsidenten abgefärbt zu haben. Wahrscheinlich glaubt er der Hofberichterstattung und Meinungsmanipulation in den staatstragenden Medien, da wundert es einen dann auch nicht. Unsere Transparente zum 09. Oktober: „89 war friedlich, heute führt Deutschland Krieg“ bzw. „Kriegstreiber“ hat er wohl ignoriert. Ein demokratisch nicht legitimierter Staatschef, der von einer (größtenteils) Abnicker- und Mitläuferveranstaltung namens Bundesversammlung inthronisiert wird und bei jeder unpassenden Gelegenheit von Demokratie und Freiheit schwätzt, regt sich doch tatsächlich über eine demokratisch getroffene Entscheidung der Thüringer zu möglichen Regierungskonstellationen auf. Brecht empfiehlt: “Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“ Feldkurat Gauck, wegtreten!
(Leipziger Friedensrundbrief)

Damit zu den anstehenden Terminen:

1. Friedenswache montags 18:00 Uhr  Augustusplatz (oder woanders)  Leipzig
Am 03., 10. und 17. November sind wir noch auf dem Augustusplatz zu finden, danach überrollt uns der Weihnachtsmarkt und wir wechseln den Ort. Derzeit ist die Moritzbastei im Gespräch. Aktuelles unter http://leipzig-gegen-krieg.de/. Nach wie vor sind wir der Meinung, dass Einiges gesagt werden muss und eben nicht nur am Stammtisch. Wenn viele Teilnehmer kommen, können wir uns gegenseitig wärmen. Davor oder danach kann man ja Geschenke kaufen.

2. Mittwoch 05.11.14  18:30 Uhr Volkshaus Karl- Liebknecht-Str. 31/33 Leipzig
Bei einem Treffen der Friedensbewegung in Hannover wurde angeregt, den Winter 2014/15 zum Friedenswinter zu machen. Gedacht ist an jede Menge lokaler, regionaler und zentraler Aktionen bis zum 70. Jahrestag der Befreiung am 08. Mai 2015. Erster Höhepunkt sollen eine Aktionswoche bis und mehrere regionale Demonstrationen am 13. Dezember sein. Der Gesamtaufrufund der Aufruf zur Berliner Demo im Anhang. Vorbereitungstreffen für Leipzig siehe oben.

3. Azubi- und Studientage  Freitag 07.11. Sonnabend 08.11. Neue Messe Leipzig
Kein Werben fürs Sterben! Größter Aussteller auf der diesjährigen Messe für Ausbildung und Studium ist wie üblich die Bundeswehr, die im Gauckschen Sinne nach Kanonenfutter sucht, das am Fallen Gefallen findet. Das sollte nicht unwidersprochen bleiben, mal sehen was die freie Meinungsäußerung noch gilt. Mensch braucht nicht mehr als ein selbstgebasteltes Schild, um seine Meinung zum Spektakel kund zu tun. Gemeinsam ist es natürlich schöner, zwecks Koordinierung der Willigen kurze mail. Der Eintritt zur Messe ist frei.

4. Sonntag 09.11.14 16:00 Uhr  Mahnwache an den Stolpersteinen bundesweit
Gerade in diesem Jahr sollten die dunklen Kapitel dieses Tages nicht vergessen werden, dem Jubel über die vermeintlich positiven Belegungen werden wir uns wohl eh nicht entziehen können. Gute Gelegenheit bietet die Mahnwache an den Leipziger Stolpersteinen, von denen aktuell noch 33 unbepflegt sind. Von 16:00 bis 16:30 Uhr die Mahnwachen an der Steinen, ab 17 Uhr die städtische Veranstaltung am ehemaligen Standort der Synagoge in der Gottschedstraße. Eintragen könnt ihr euch unter http://www.9ternovember.de/. Im sonstigen Deutschland, also auch im Leipziger Umland, findet die Aktion traditionell 18 Uhr statt.

5. Sonntag  16.11.14  Volkstrauertag
Die Bundeswehr nutzt den Tag gern, um im offiziellen Rahmen und in voller Montur bzw. Dienstanzug der eigenen gefallenen Kameraden oder denen der Vorgängertruppen zu gedenken. Zum Beispiel die Reservistenkameradschaft Leipzig: „Am 16.011. wollen wir den Voklstrauertag in Zwenkau mit Kranzniederlegungen begehen. Es wäre toll, wenn wir eine ansehnliche Anzahl Teilnehmer zusammenbekommen. Die offizielle Einladung/Ausschreibung, VVag im Dienstanzug, ist Euch bereits per Mail zugegangen.“ (http://www.rk-leipzig.de/event/kranzniederlegung-zum-volkstrauertag/, Fehler im Original). In Leipzig blasen aktive Soldaten den Marsch, bisher immer um 11 Uhr auf dem Südfriedhof. Wäre eine gute Gelegenheit, auch mal der Opfer der Bundeswehr z.B. in Kunduz zu gedenken. Die werden ansonsten noch ausgeblendet. Und denkt dran: „Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.“ (Tucholsky).   Den Volkstrauertag gibt es im Übrigen nicht zufällig seit 1919.

Wenn es Fragen, Ergänzungen, Verbesserungen oder Anregungen gibt, immer her damit. Und falls ihr Lust habt aktiv zu werden und nicht alleine gehen möchtet, da kann geholfen werden.

friedliche Grüße und bis dahin

Torsten Schleip

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Leipziger Friedensrundbrief Juni/Juli 2014

hier findet sich eine leser_innenfreundliche Version

„Es ist nicht wahr, dass die Schüsse von Sarajewo den Ersten Weltkrieg auslösten. Die Schüsse von Sarajewo lösten gar nichts aus. Morde an Staatsoberhäuptern, Ministern und Fürstlichkeiten waren damals in Europa gang und gäbe. Sie hatten noch niemals zu internationalen Krisen geführt… Es ist auch nicht wahr, dass Sarajewo eine Ausnahme war, weil hinter den Mördern die serbische Regierung stand. Sie stand nicht hinter ihnen. Im Gegenteil, sie war entsetzt. Hinter den Mördern stand allenfalls eine Gruppe von serbischen Geheimdienstlern, die auf eigene Faust handelte. Die Regierung in Belgrad wusste sehr gut, dass es in Wien einflussreiche Männer gab, die schon seit längerem auf einen Vorwand lauerten, Serbien den Hals umzudrehen.“ Sebastian Haffner, Die Sieben Todsünden des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg, 1964

Vor 50 Jahren war man offensichtlich schon mal weiter. In LVZ, ard, zdf und sonstigen Zahnrädern der Verdummungsmaschinerie ist dagegen unisono zu erfahren: die Schüsse von Sarajewo waren der Auslöser oder die Ursache des 1. Weltkriegs. Und so wird es wohl weiter gehen bis zum Neuaufguss der Dolchstosslegende 2018. Wer es besser wissen möchte, dem sei obiges Büchlein empfohlen. Da kann mensch sich sämtliche „Neubewertungen“ sparen. Wer Interesse daran hat, die offizielle Geschichtsschreibung nicht einfach zu übernehmen und die Bewertung des 1. Weltkrieges nicht nur Guido Knopp und Konsorten zu überlassen, es gibt dazu gerade eine Ideen- und Beteiligtenfindung. Zur Anregung im Anhang der 1. Teil einer in der Zeitschrift absturz erscheinenden Serie zum Thema. Bei Interesse einfach Kontakt aufnehmen. Ansonsten hier die auch im Sommerloch gut gefüllte Terminliste, da fehlt es nur noch an euch.

1. Montagsmahnwachen jeden Montag 18 Uhr Augustusplatz Es klärt sich gerade Einiges (z.B. Emanzipation von Berlin, Abgrenzung gegen rechte Einflüsse etc). Als Resultat der Klärung finden in LE wie in anderen Städten derzeit zwei Mahnwachen statt, womit sich einige stereotype Einwände von selbst erledigen. Die Montagsvariante sollte im Sinne der Erklärung der Kooperation für den Frieden gerade jetzt unterstützt werden (Anhang). Denn mal los.

2. Mittwoch, 02.07. ab 16 Uhr Hochschule Merseburg Einweihung einer Informationstafel zu DDR- Bausoldaten in der Geusaer Str. 18 bis 19 Uhr

Radio Blau 99,2 MHz amina- antimilitaristische Nachrichten Am letzten Freitag lud die Leipziger Bundeswehrausbildungszentrale die ausgewählte Öffentlichkeit wie OBM Jung ein. amina schickte den rasenden Reporter Kuno vorbei, um mal in Erfahrung zu bringen, wie den die uninformierten Uniformierten die präsidiale Fallsucht an die Rekruten bringen. Außerdem Hintergründe zur beabsichtigten Abschiebung einer tschetschenischen Familie aus dem Landkreis.

3. Dienstag, 08.07. 15.30 Uhr Markkleeberg, Rathaus Am 08. Juli findet zum 3. Mal der Flaggentag der Mayors for Peace statt. Damit soll auf die nach wie vor bestehende und sich aktuell sogar verschärfende Bedrohung durch Atomwaffen aufmerksam gemacht werden. Die Mitglieder der Bürgermeistervereinigung wurden aufgefordert, sich zu beteiligen. Aus Leipzig war von Reaktionen noch nichts zu hören, in Markkleeberg wird der neue OBM Karsten Schütze dankenswerterweise zum obigen Termin eine kleine Flaggenzeremonie durchführen. Da wäre eine rege Bürgerbeteiligung wünschenswert. Wem es in die Peripherie nicht zu weit ist…

4. Dienstag, 08.07. 18 Uhr Leipzig, Schwägrichenstr. 8 Vorbereitung 1. September Weltfriedenstag und Friedenspreisverleihung Bereits vorm Sommerloch soll so viel wie möglich erledigt und besprochen werden, deswegen ein weiteres Vorbereitungstreffen. Da „Leipzig gegen Krieg“ als Veranstalter ein eher loser Zusammenschluss ist, eine gute Gelegenheit, sich bereits im Vorfeld einzubringen. Wer Ideen oder Vorschläge, aber gerade an dem Tag keine Zeit hat, kann sich ja über andere Kanäle einbringen. Gesucht werden außerdem noch Vorschläge für den diesjährigen Träger des Friedenspreises, gern auch online: http://leipzig-gegen-krieg.de/

5. Freitag, 18.07. ab 17.30 Uhr Nikolaikirchhof Aus obigem Anlass ist auch seit Jahren der Pacemaker- Radmarathon als „Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen“ unterwegs. In diesem Jahr von Stuttgart nach Berlin mit Leipzig als Endpunkt der Etappe von Bamberg über 248 km. Auf dem Nikolaikirchhof soll es eine kleine Begrüßung und Verköstigung geben, bevor es am Sonnabend auf die letzte Etappe nach Berlin geht. Unterstützt werden wir von der Radsportabteilung des Roten Sterns, die die Pedaleure bereits unterwegs in Empfang nehmen wollen.

6. Mittwoch, 13.08. 10.30 Uhr Markt DFG-VK Friedenssternfahrt Südroute Bamberg – Berlin vom 09. bis 17. August im Gedenken an 100 Jahre Ausbruch des 1. Weltkriegs und den Beginn des 2. Weltkrieges vor 75 Jahren Da geht es im Vergleich zum Radmarathon breitensportlich gemütlich zu, da können auch Nichtprofis in die Pedalen treten. Der Kulkwitzer See ist am 12. Übernachtungsort, für den 13. ist am Vormittag eine Performance auf dem Markt angemeldet. Weiters unter: http://www.dfg-vk-bayern.de/FFT-2014-OrgInfo-01.html

7. Montag 17.08. bis Montag 25.08. war starts here- camp am GÜZ Altmark Wer ganz oder teilweise kann, unbedingt teilnehmen, mindestens am Aktionstag. Im Gefechtsübungszentrum wird mit dem Bau der Übungsstadt Schnöggersburg die Grundlage für das Training von Bundeswehr- und NATO- Einsätzen in (europäischen) Städten geschaffen. Das alles sicher nicht zufällig angesichts der sich verschärfenden sozialen Gegensätze in Süd- und Südost- und demnächst vielleicht auch wieder in West- und Mitteleuropa. Programm des Camps im Anhang, weitere Infos unter http://warstartsherecamp.org/

8. Lesestoff Wenn es gerade mal regnet oder Halbzeit ist: warum der Oberpfarrer der Nation scheinbar immer mehr Gefallen an Gefallenen findet (http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58894/print ) und woher die ISIS- Rebellen aus dem Nichts auftauchten und wohin das führen könnte… (Anhang). Dazu auch der Struttmann- Kommentar. Wenn es Fragen, Verbesserungen oder Anregungen gibt, immer her damit.

Ansonsten friedliche Grüße und bis dahin

Torsten Schleip

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Leipziger Friedensrundbrief Januar 2014

Es ergab sich also die Gelegenheit, für den beschlossenen Krieg einen weiteren Grund zu finden. Nicht, das dieser Grund jemanden überzeugt hätte, aber die Leute wollen belogen werden, wenn sie schon in einem unnützen Krieg sterben sollen. Erzählung des Odysseus, in: Gisbert Haefs: Troja

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

wir hoffen ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen und noch voll Tatendrang und guter Vorsätze den Weltfrieden betreffend. Es zeichnet sich zwar nicht ab, dass es in diesem Jahr wesentlich besser wird, wir sollten uns aber auch nicht entmutigen lassen. Die Charmeoffensive der neuen Kriegsministerin zeigt deutlich, wohin die Reise gehen soll: die Bundeswehr ist ein normal guter Arbeitgeber und Kriege müssen halt geführt werden, sonst rostet der teure Waffenkram sinnlos vor sich hin. Dieser Normalisierung des Militärischen gilt es entgegenzutreten. Hier schon mal ein erstes nachvollziehbares Argument: „ 32,8 Mrd. Euro will die Bundesregierung laut ihres ersten Entwurfs zum Haushalt im nächsten Jahr (also 2014) für Rüstung ausgeben. Damit hat der Militäretat nach Jahren der Drittplatzierung dem Schuldendienst als dem zweitgrößten Ausgabeposten den Rang abgelaufen. Die Ausgaben für Bildung, Gesundheit, Infrastruktur bleiben weit dahinter zurück. Zum ersten Mal übersteigen die Ausgaben für das Militär die Arbeitsmarktausgaben des Bundes. Der Rückbau des Sozialstaates macht Platz für den Aufbau Deutschlands zur Militärmacht in Europa. Ein erschreckende Entwicklung!“ ( Gesine Lötzsch, MdB Die Linke, Newsletter Dezember 2013). Toller gemeinsamer Erfolg von Christdemagogen und Spezialdemokraten.
Und damit zu den Terminen und Aufgaben.

1. 27. Januar Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
a) 17 bis 17.45 Uhr Gedenkinstallation für alle Deportierten Hauptbahnhof, Gleis 24

Als Teil der vielen Veranstaltungen wollen wir an der Gedenkinstallation an die Opfer erinnern und dabei den Blick auf das hier und heute nicht vergessen. Gerade angesichts der aktuellen Zustände (NSU- Prozess, Fremdenhass, Antisemitismus und –islamismus) müssen Geschichte und Gegenwart verbunden werden. Und da ist Gleis 24 genau der richtige Ort.

b) 18 bis 18.30 Uhr Stolpersteine für Familie Landsberg Nikolaistr. 31

Ende Dezember wurden die Stolpersteine für die Familie Kralowitz in der Fregestraße entwendet. Nach der wiederholten Zerstörung der Gedenktafeln in der Kamenzer Straße eine neue Stufe des politisch motivierten Vandalismus. Mit einer Mahnwache in der Innenstadt wollen wir auf diese Schändung hinweisen und Spenden zur Wiedereinsetzung und für weitere Stolpersteine sammeln.

2. 31. Januar Mittelschule am Adler

Gemeinsam mit attac wird sich die Friedensbewegung den älteren Jahrgängen im Rahmen eines Projektes präsentieren. Themen sind die Globalisierung, die Auslandseinsätze der Bundeswehr und deren Rekrutierungsbemühungen, Flüchtlingsabwehr und alles, was die Schülerinnen und Schüler schon immer mal wissen wollten. Ein kleiner Schritt zu ausgewogener Information und Meinungspluralismus an Leipziger Schulen. Wenn sich schon keine zur bundeswehrfreien Zone erklärt…

3. 1914- 2014 100 Jahre 1. Weltkrieg
Vieles kündigt sich an: dutzende Kongresse der verschiedensten Akteure, thematische Ostermarsch- und Weltfriedenstagaktivitäten, ein Jugendcamp in Sarajevo zu Pfingsten, eine Stern- Friedensfahrradtour mit Ziel Berlin im August…
Wenn man die Aufarbeitung, Kommentierung und historische Einordnung der Völkerschlacht im letzten Jahr als Maßstab nimmt, wird die Geschichte wieder ziemlich zurechtgebogen werden. Falls Interesse an kritischer Auseinandersetzung besteht, einige Ideen sind schon da. Nur müssen sie eben umgesetzt werden. Dann jährt sich in diesem Jahr auch noch der Beginn des 2. Weltkrieges zum 75. Mal…

Also: Macht mit, kommt vorbei, bringt euch ein und gebt es weiter.

friedliche Grüße
Torsten
torsten@friedensweg.de

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Leipziger Friedensrundbrief Dezember 2013

Gesucht wird der mutmaßliche Pazifist Jesus von Nazareth. Wegen Friedenshetze, fortgesetzter Kriegsdienstverweigerung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Der Gesuchte macht rücksichtslosen Gebrauch von seiner Friedfertigkeit und befindet sich im Besitz staatsgefährdender Materialien wie dem Urtext der Bergpredigt. Er hat an illegalen Besetzungsaktionen von Tempeln, Ställen und anderen der militärischen Sicherheit dienenden Anlagen teilgenommen. Meldungen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen, für die Ergreifung des Täters sind dreißig Silberlinge als Judaslohn ausgesetzt. Peter Schütt (*1939), Wanted

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

mit der Zunahme des Vorweihnachtsstresses nehmen die Aktionstermine seltsamerweise ab. Dafür gibt es reichlich Kongresse.Deswegen heute eine Kurzfassung. Kann dann intensiver gelesen und genutzt werden. Weiterverbreitung und Rückmeldungen jeglicher Art auch im Monat zahlreicher Geschenke gern gesehen (pdf).

1. Der Hauptpreis der diesjährigen Visionale in der Kategorie „Schulwettbewerb“ ging an die Klasse 8b des Leipziger Kant-Gymnasiums für das Puppenspiel US & THEM. Der mit großem Engagement der Schüler und mit Unterstützung von Friedensweg e.V., LV Ost der DFG-VK und Radio Blau entstandene einzige deutsche Beitrag für das UNESCO- Projekt Marionettes de la paix- Puppets get involved for peace gehörte bereits zu den zehn für das Puppenspielfestival in Charleville- Meziers ausgewählten Videos und kann besichtigt werden unter: http://vimeo.com/66818091 Eine Alternative zum miesen Festtagsprogramm.

 

2. Freitag 13. Dezember 2013 18 Uhr Liebknechthaus Braustr. 15 Lesung und Diskussion mit Medea Benjamin: “Drohnenkrieg- Tod aus heiterem Himmel“

Nach dem Euro-Hawk- Desaster und über 500 Mio in den Sand gesetzter Euros hat zwar das Kriegsministerium vorerst auf die Anschaffung von Drohnen verzichtet, trotzdem werden u.a. auch mit vom EUCOM Stuttgart aus gesteuerten Drohnen beinahe täglich willkürlich vermeintlich Schuldige und Kollateralschäden eliminiert. Hätte Herodes über ähnliche Waffen verfügt, gäbe es diesen Monat nix zu feiern. Wichtig in jedem Fall Information und Vernetzung zum Thema, beste Gelegenheit die Veranstaltung mit Medea Benjamin (Flyer im Anhang). Mal was anderes als Weihnachtsmarkt.

 

3.Gedenkinstallation für die Deportierten Leipzig Gleis 24

Am 27. Januar jährt sich Einweihung zum 2. Mal. Wegen Hartleibigkeit der städtischen Institutionen ist nach wie vor keine endgültige Trägerschaft in Sicht. Umso bedeutsamer die Unterstützung durch die Übernahme der Jahrespatenschaft, falls es doch zu Verunreinigungen oder Zerstörungen kommen sollte. Dann wird öffentlicher Druck gebraucht. Interessierte Organisationen bitte bis 10.01.14 melden.

Bis dahin, frohes was auch immer und friedliche Grüße, Schalom und As-salamu `aleikum

Torsten

torsten@friedensweg.de

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Leipziger Friedensrundbrief November

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,
hier die demnächst anstehenden Termine mit Bitte um Weitergabe und natürlich Beteiligung ( der Newsletter als pdf).

1. Sonnabend 09. November Mahnwache an den Stolpersteinen Leipzig und anderswo
Wie bereits in den vergangenen Jahren hat das Friedenszentrum eine Mahnwache an den Leipziger Stolpersteinen angemeldet. Laut Bescheid des Ordnungsamtes werden wir von 17 Uhr bis 17.30 Uhr gemeinsam mit der Initiative „Stolpersteine putzen“ der Opfer der Nazi- Barbarei gedenken und deren individuellen Schicksale als Mahnung für das Heute in Erinnerung rufen. Unsererseits konnten parteiübergreifend erneut die derzeitigen beziehungsweise ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Barbara Höll (Die Linke), Monika Lazar (Bündnis 90/ Die Grünen), Dr. Thomas Feist (CDU) und Wolfgang Tiefensee (SPD) für Schirmherrschaft und Beteiligung an der Aktion gewonnen werden. Im Sinne der Sache gibt es diesmal keine eigene Auftaktveranstaltung am Standort der ehemaligen Synagoge. Gerade angesichts des laufenden NSU- Prozesses in München, der Diskussionen über Flüchtlingsunterbringung und Moscheebau in Leipzig und eines wieder zunehmenden Rassismus und Antisemitismus in der bundesdeutschen Gesellschaft ist es an der Zeit, mit der Teilnahme an den Veranstaltungen zum 75.Jahrestag der Pogromnacht und der Mahnwache ein persönliches Zeichen zu setzen. Da wo es möglich ist, sollte diesmal nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter erwähnt werden. Viele Deutsche bereicherten sich bei der Plünderung der Synagogen, Geschäfte und Privatwohnungen oder erhielten für die Denunziation ihrer jüdischen Mitbürger einen Teil des beschlagnahmten Vermögens. Rudolf Petersen, Vorsitzender des Kriegsgerichts, das Fritz Wehrmann (Stolperstein Brandvorwerkstraße 46) und zwei weitere Matrosen verurteilte und nach der Kapitulation am 10. Mai 45 erschießen lies, machte nach dem Krieg in der Bundesrepublik Karriere als Geschäftsmann und beim Militärischen Abschirmdienst (MAD).

2. Freitag 08. November 18.00 Uhr Alte Börse
Die (fast) letzte Gelegenheit für „Ein einzig langes Donnergebrüll- Leben zwischen Pulverdampf und Freiheitsmythos“. „Das Theaterstück lässt den Herbst 1813 neu erleben. Den Alltag in Kugelhagel und Kanonengebrüll, Not, Flucht, Zerstörung, aber auch die Neugier auf die berühmten Feldherren. Ob es wohl der Zar war – oder Napoleon schon? Zwischen Leichtigkeit und tiefem Ernst entsteht in Liedern, Szenen und Erinnerungen ein Bild der Völkerschlacht, das unmittelbar berührt und zeigt, wie das Geschehen bis heute unsere Region, unseren Alltag und unser Denken prägt. Und wo wir Sachsen wieder mal standen: Immor off dor falschn Seite.“
Das Finale am 24.11., 15 Uhr, im Völkerschlachtdenkmal ist bereits beinahe ausverkauft, für die Alte Börse gibt es noch Karten. Schnellentschlossene also nicht zu lange gezögert….

3. Donnerstag 14. November 9.00 bis 11.00 Uhr Neue Messe, Eingangsbereich
Parteitag der SPD auf der Neuen Messe. Pax Christi Leipzig versucht einen Infostand anzumelden, der die anreisenden Delegierten nachdrücklich darauf hinweisen soll, dass in Punkto Rüstungsexport und –kontrolle oder atomarer Abrüstung von einer mitregierenden SPD so einiges getan werden könnte. Hilfe und Unterstützung sind willkommen. Wenn jemand Zeit und Lust hat, einfach melden.

4. Sonnabend 16. November ab 12 Uhr Dresden
Proteste gegen die Indienststellung der ersten sächsischen Einheiten der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte. Diese sollen aus Reservisten bestehen und die Bundeswehr bei der Sicherung von militärischen Anlagen und ziviler Infrastruktur unterstützen, könnten aber auch zum Schutz der Bundeswehr beim Stadtfest oder allgemein zur Aufstandsbekämpfung eingesetzt werden. Und zwar im Inneren… Welcher Geist unter Aktiven der Bundeswehr herrscht, war Dienstag im ZDF bei Frontal 21 zu sehen (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2021092/Frontal21-Sendung-vom-5.-November-2013#/beitrag/video/2021092/Frontal21-Sendung-vom-5.-November-2013). Da wird es bei den Reservisten nicht viel anders sein.
12.00 Uhr, vor dem Militärhistorischen Museum Dresden
13.15 Uhr, vor der Albertkaserne, seit 14.09.13 Graf-Stauffenberg-Kaserne, Marienallee 14
14.15 Uhr Demonstration durch die Äußere Neustadt zum Albertplatz, Abschlusskundgebung

5. Sonntag 17. November 11 Uhr Südfriedhof
„Städtische Gedenkfeier auf dem Südfriedhof. Erinnerung an die Opfer der beiden Weltkriege. Anlässlich des Volkstrauertages sind auf dem Südfriedhof verschiedene Reden geplant. Daneben werden Kränze niedergelegt und eine Schweigeminute für die Toten abgehalten.“ Mit dabei die Bundeswehr in voller Montur und mit Instrument, der eigenen Opfer der Auslandseinsätze gedenkend. Wie sollten an die Opfer Oberst (jetzt General) Kleins, Ex- Stabschef der Ex- 13. Panzergrenadierdivision, erinnern. Macht sonst nämlich keiner….

6. Sonntag 24. November 11 Uhr Krypta Völkerschlachtdenkmal
1813/2013 „Nahe der Schlacht“ – Ein Memorandum der kriegerischen Ereignisse des Jahres 1813
Licht.Wort.Klang.Installation. Friedensmeditation
Musik: Brunhild.FISCHER /Art l‘éternité
Licht: Julia Schäfer & Johannes Schmidt /KOPFFARBEN
Text: Elia van Scirouvsky

Letztmalig die etwas andere und ungleich würdigere Gedenkveranstaltung für die Opfer der Völkerschlacht. Das sollte mensch sich nicht entgehen lassen…
Hervorragend angelegte 6 (ermäßigt 4) Euro.
„Das Gesamtkunstwerk wird zur Erinnerung an die kriegerischen Ereignisse des Jahres 1813 gestaltet. Aus diesem Geschehen und dessen historischen Hintergründen verbreitete sich das entsetzliche Elend, unter dem hunderttausende Menschen zu leiden hatten oder gar starben und das über Jahre hinaus noch in allen gesellschaftlichen Bereichen zu spüren sein sollte. Den Konsequenzen soll gedacht werden, welche Krieg, Gewalt und Zerstörung verursachen. Ein gemeinsames und gewolltes Miteinander aller Menschen und Nationen in Europa ist der einzige Weg in eine gewinnende und friedliche Zukunft.“

7. Dienstag 03. Dezember 19 Uhr Versöhnungskirche Leipzig- Gohlis

13. Adventskonzert des Heeresmusikkorps der Bundeswehr
Nächsten Mittwoch bereits benefizend im Gewandhaus, dann als Überbringer der Friedensbotschaft im Advent. Während zivile Orchester landauf landab kaputtgekürzt und -gespart werden, präsentieren sich die uniformierten Uninformierten als Wohltäter. Was so nicht unwidersprochen bleiben sollte… Zur Anregung das Flugi der vergangenen Jahre.

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Leipziger Friedensnewsletter August 2013

Der aktuelle Newsletter wie üblich auch als PDF (hier)

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1. amina – antimilitaristische nachrichten auf radio blau, 99,2 MHz, sowie: 94,4 MHz & 89,2 MHz oder 97,9 MHz (Kabelnetz der Primacom)
Mittwoch, 28.08.2013, 18 bis 19 Uhr
Themen u.a.:
– Theaterprojekt „Ein einziges langes Donnergebrüll“ Völkerschlacht. Leben zwischen Pulverdampf und Freiheitsmythos Maya Chrenko im Interview
– Ziviler Friedensdienst: Kampagne „20 Millionen mehr vom Militär“

2. Kampagnentour für einen Zivilen Friedensdienst „20 Millionen mehr vom Militär“ macht Station in Leipzig
Donnerstag, 29.08., 10 bis 12 Uhr, Nikolaikirchhof, Informationen zur Kampagne und Unterschriftensammlung

3. Podiumsdiskussion mit Cornelia Füllkrug-Weitzel (Pfarrerin, Direktorin der Aktion „Brot für die Welt“ und der Diakonie Katastrophenhilfe, Mitglied Kompetenzteam Steinbrück) und Daniela Kolbe (MdB, Direktkandidatin der SPD im Wahlkreis 151)
„Exportschlager Waffen? Schritte zur Eindämmung deutscher Rüstungsexporte“, am Donnerstag 29.08., 19:00-20:30 Uhr, in der Kulturkirche Friedenskirche in Leipzig-Gohlis, Kirchplatz, 04155 Leipzig

4. Weltfriedenstag 01. September
10 Uhr Ostfriedhof Leipzig, Oststr. 120, Gedenkveranstaltung des BdA Leipzig am Gedenkstein für die Deserteure
15 bis 17 Uhr Nikolaikirchhof, Kundgebung von „Leipzig gegen Krieg“

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Am Weltfriedenstag wird auch in Leipzig an den Beginn des Zweiten Weltkrieges erinnert und auf die aktuelle Militarisierung der Gesellschaft hingewiesen.

Vernunft muss her – statt Militär! Auslandseinsätze beenden! Abrüstung statt Sozialabbau!

Deutschland beteiligt sich mit mehreren tausend Soldatinnen und Soldaten an Kriegen in aller Welt. Angeblich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, in der Realität aber für strategische und wirtschaftliche Interessen wie den ungehinderten Zugang zu Rohstoffen und Märkten.
Am 04. September jährt sich der verheerende Luftangriff auf zwei Tanklaster bei Kunduz, die vom damaligen Chef des Stabes der 13. Panzergrenadierdivision Leipzig, Oberst Klein, befohlen wurde. Die strafrechtliche Verfolgung dieses Kriegsverbrechens wurde eingestellt, Klein inzwischen zum General befördert.
Deutschland ist Europameister der Rüstungsexporteure. Die Bundeswehr verschwendet Steuergelder in Milliardenhöhe für Drohnen, Kampfflugzeuge, Militärtransporter, Kampfhubschrauber….. Die Verantwortlichen werden nicht zur Rechenschaft gezogen.
Der ganze Nahe und Mittlere Osten ist ein Pulverfass mit brennender Lunte. Der Westen setzt nach wie vor auf die militärischen Lösungen, die in Afghanistan und im Irak grandios gescheitert sind. Krieg und Zerstörung kann keine Konflikte lösen. Aktuell droht in Syrien ein westlicher Militärschlag. Auch unter Beistand deutscher Patriots in der Türkei. Still und schnell wurde deren Stationierung durch den Bundestag geboxt.
Der zivile Flughafen Leipzig- Halle („Wir fliegen Sie direkt in den Krieg!“) verdient an der Beförderung von amerikanischen GIs und Bundeswehrsoldaten, an der Stationierung der Antonows und an Militärtransporten durch DHL. Und machte trotzdem 2010 einen Verlust von 44,8 Millionen Euro. Ausgeglichen durch…? Steuergelder des Freistaates Sachsen!
Genügend Gründe, sich am Weltfriedenstag zu beteiligen. „Leipzig gegen Krieg“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen, Gruppen und Verbände zu dieser Veranstaltung ein.
Zeigen wir gemeinsam, dass Frieden mehr ist als die Abwesenheit von Krieg.

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Ab 15 Uhr
– Antworten auf zehn Fragen an die Leipziger Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl 2013 (bisherige Antworten auch im Anhang)
– Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte – Heimatschutz oder Paramilitärs?
– Schulfrei für die Bundeswehr
Ab 16 Uhr
Verleihung des 6. Leipziger Friedenspreises an Juliane Nagel, Aktionsbündnis „Leipzig nimmt Platz“
Musikalische Unterstützung aMUSEment- die Kammerrockband

5. Filmpremiere
„Cornelia Falken und Leipziger Linke präsentieren am Montag, 2. September, um 20 Uhr im Anker (Renftstraße 1) als Leipzig-Premiere anlässlich des Weltfriedenstages den Film “Deutschland is a good country” von Nina Mayr und Robert Jahn. Manch Leipziger hat ja längst wieder vergessen, dass Leipzig seit Jahren mittendrin ist im Krieg. Nicht nur als Zwischenstation für Truppentransporte…..

“Deutschland is a good country” beleuchtet die Heimatfront des deutschen Einsatzes in Afghanistan. Im Zentrum des Films stehen Soldatenfamilien und afghanische Flüchtlinge, der Kampf mit dem Krieg und seine Folgen hier in Deutschland werden über viele Monate begleitet.“ (Quelle: leipziger internet zeitung www.l-iz.de)

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