Leipziger Friedensrundbrief September 2013

Wir brauchen aus gegenseitigem Mißtrauen keine stehenden Heere von vielen hunderttausend Mördern mehr zu füttern.                                                Heinrich Heine

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

die inhaltliche Arbeit kommt leider ob der vielen Termine etwas zu kurz, man kann eben nicht alles haben. Aber es wollen…

1. amina – antimilitaristische nachrichten auf radio blau

99,2 MHz, sowie: 94,4 MHz & 89,2 MHz oder 97,9 MHz (Kabelnetz der Primacom)

Mittwoch, 18.09.2013, 18 bis 19 Uhr

Der erste Teil des Radiofeatures zur Völkerschlacht: Geh denken!. Wegen Überlänge mit extra Sendetermin Teil 2 am 25.09. auf demselben Sendeplatz.

Außerdem: Interview mit Brunhild Fischer zur Veranstaltung „Nahe der Schlacht“ (siehe Punkt 2) und Reflexionen vom Götz/ Radio Corax Halle zum Versuch, den verlorenen Afghanistankrieg wie dereinst Rambo in Vietnam nach- bzw. vorträglich wenigstens medial zu gewinnen. Betrifft „Oberst Klein- Eine mörderische Entscheidung“ im zwangsfinanzierten ÖRF (Öffentlich-rechtliches Fernsehen). Nicht nur Steuergelder werden für Militärwerbung verschwendet…

völki_2013_092. Freitag          20. September 20.30 Uhr          Völkerschlachtdenkmal Krypta

1813/2013 „Nahe der Schlacht“ – Ein Memorandum der kriegerischen Ereignisse des Jahres 1813

Licht.Wort.Klang.Installation.                Friedensmeditation

Kostet ein wenig Geld, obwohl alle Künstler für lau mitmachen. Wird sich aber lohnen und hebt sich wohltuend ab vom „Jubiläums“brimborium und sollte nicht verpasst werden. Genaueres im Anhang…

Sehr empfehlenswert auch „Ein einzig langes Donnergebrüll- Leben zwischen Pulverdampf und Freiheitsmythos“ mit den nächsten Terminen am 20.09. im asisi Panometer Leipzig und am 28.09. im Schloss Belgershain. Im Panometer sicher besonders eindrucksvoll…

3. Mahnwache an den Stolpersteinen 09.11.

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“

Der Kölner Künstler Gunter Demnig zitiert zur Begründung seiner Bodendenkmäler „Stolpersteine“ den Talmud. In diesem Sinn hat er zur Erinnerung an über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas Stolpersteine vor den letzten frei gewählten Wohnorten von Opfern der nationalsozialistischen Terrorherrschaft verlegt.

In diesem Jahr jähren sich die Ereignisse der Pogromnacht vom 09. November 1938 zum 75. Mal. Zur Vorbereitung der Gedenkaktion laden wir alle bisher Beteiligten und neu Interessierten für Mittwoch, den 25.09., ab 18 Uhr in das Café Tiefensee am Standort der ehemaligen Synagoge in der Gottschedstr. zur Ideenfindung und Koordinierung ein.

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