Leipziger Friedensrundbrief April 2016

Willst du offenkundig sehen, was für eine gottlose Sache der Krieg ist, so nimm wahr, von welchen Leuten er geführt wird.                                                                                   Erasmus von Rotterdam (1466-1635)

 

Vielen Dank an alle Unterstützer, Beteiligte und Teilnehmer des Leipziger Ostermarschs: ihr wart super. Besonderer Dank Nadine Maria Schmidt und den Kunstschaffenden, dem Schmied, den RednerInnen, den weit Angereisten sowie den Bastlern und Kulissenschiebern und und und. Wetter war wie bestellt hervorragend, Teilnahme kann immer größer sein. Der Anachronistische Zug durch die Stadt sah gut aus und brachte eine Menge Aufmerksamkeit. Der Beitrag im Sachsenspiegel war auch ok und kann für die Nichtanwesenden in der Mediathek nachgesehen werden. Für die Anwesenden auch.

Und da nach Ostern vor Ostern ist oder so ähnlich geht es im April nahtlos weiter:

(Dokument als pdf)

  1. Friedenswache montags 18 Uhr             Leuschnerplatz/ S-Bahn Zugang Petersstr.

Zwei Jahre müssten eigentlich rum sein, es wird immer noch Präsenz gezeigt. Da Krieg derzeit nicht das einzige Problem in Leipzig ist, wird es wohl kurz werden: ab 19 Uhr ist mensch in der Gegend des Richard- Wagner-Platzes gefragt. Und zwar auf Seiten der Protestierenden gegen LEGIDA (einigen wenigen Spezialdemokraten und Olivgrünen von der Kosovo- Kriegs- Koalition muss das scheinbar explizit erklärt werden- wieso auch immer).

  1. Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht 05.04. 8.30 Uhr   Simsonplatz   

Der Luftpost-Herausgeber Wolfgang Jung klagt gegen die Bundesrepublik Deutschland vor dem Bundesverwaltungsgericht, weil die Bundesregierung nichts dagegen unternimmt, dass die USA völkerrechts- und grundgesetzwidrig weltweit Menschen mit ferngesteuerten Drohnen ermorden. Nach dem Weg durch die Instanzen trifft man sich jetzt in Leipzig. Die Verhandlung beginnt 9.30 Uhr. Wer der Verhandlung beiwohnen kann, melde sich unter http://www.bverwg.de/presse/termine/termin.php?az=BVerwG+1+C+3.15&datum=05.04.2016&uhr=09%3A30

an, damit der Dimitroffsaaal geplan werden kann. Hintergründe in der luftpost im Anhang. Wer keine zeit hat, schickt jemanden vorbei, es wäre das öffentliche Interesse wert. Vor dem Gericht gibt es Informationen zur Drohnenproblematik und die Fahrradkinotour macht Station: „Die Tour führt ein mobiles Fahrradkino mit

sich, bei dem die Energie für die Filmvorführung von 6 bis 8 Radlern erzeugt wird. (Fast) jeder kann dabei mit seinem eigenen Fahrrad mitstrampeln. Gezeigt wird der Film: „How to breed Terrorists and Refugees

– Wie man Terroristen und Flüchtlinge macht.“ Es darf vor Ort mitgestrampelt werden.

Zur Motivation empfohlen ein Beitrag des zdf: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2485234/Drohnenkrieg—Tod-aus-der-Luft

Nach der Verhandlung wollen sich die Anwälte und eventuell auch der Kläger dann auf dem Platz äußern.

 

  1. Terrorismus, Drohnenkrieg und Deutschland Sonnabend 09.04.              19 Uhr Soziokulturelles Zentrum „Die Villa“ Kleiner Saal     Lessingstraße 7          04109 Leipzig

Die us-amerikanische Antidrohneninitiative CODE PINK bekommt den Wilhelmine von Bayreuth- Preis und tourt bei Gelegenheit der Preisübergabe durch Deutschland. Wer über Drohnen immer schon mal was wissen wollte und keinen Imker des Vertrauens hat, dem wird geholfen. An der Stelle dann gleich eine Mobilisierungsmöglichkeit für die Proteste gegen die Satelittenübertragungsstelle auf der Air Base in Ramstein vom 10. bis 12. Juni. Denkt euch beim Flyer im Anhang einfach die Berliner Daten weg.

 

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