Kategorien-Archiv: Völker schlacht preis

4. Leipziger Völker schlacht- Preis geht an energy Sachsen und Kriegsminister Thomas de Maiziere

4. Leipziger Völker schlacht- Preis geht an energy Sachsen und Nach zwei Jahren Pause, fragwürdigen Entscheidungen des Nobelpreiskomitees, dem drohenden „Jubiläum“ im nächsten Jahr und einer zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft  wird in diesem Jahr der nunmehr 4. Leipziger Völker schlacht- Preis verliehen. Neben einem regionalen Preisträger gibt es in diesem Jahr erstmalig einen nationalen Preis. Der Völker schlacht- Preis hat die Form einer Schlachteplatte und besteht aus durchweg unmenschlichen aber symbolträchtigen Begleiterscheinungen kriegerischer Auseinandersetzungen: zerhacktes Fleisch, Knochen, Blutwurst, Hirn und Gekröse. Auf eine weitere Dotierung wird verzichtet.

Energy Sachsen trug im letzten Jahr mit einer hemmungslosen Werbeoffensive zur Kanonenfutterrekrutierung und Kriegsverwendungsfähigkeit bei. Den Höhepunkt bildete die moderatorische und musikalische Präsentation der Bundeswehr beim Leipziger Stadtfest auf dem Augustusplatz. Wenigstens ließ man sich die Arbeit als Erfüllungsgehilfe entlohnen: aus dem Werbeetat der Bundeswehr (also aus Steuermitteln) flossen 5611,34 €. Damit verkaufte sich der Sender ziemlich billig: Radio PSR kassierte auf dem Sachsentag für die gleiche Tätigkeit 10063,51 €.

Thomas de Maiziere erhält den Preis in der nationalen Wertung für seine ruhige und zielführende Tätigkeit als Kriegsminister. Dank seiner Arbeit wird jetzt nicht nur offiziell von einem Krieg in Afghanistan gesprochen, sondern es wird auch alles getan, dass Kriegseinsätze der Bundeswehr für den ungehinderten Zugang zu Ressourcen und Märkten auch weiterhin ohne störende Einflusswirkung der Öffentlichkeit durchgeführt werden können.

Thomas de Maiziere wird der Preis anlässlich seiner Nikolausvorlesung an der Leipziger Universität am 06. Dezember überreicht, energy erhält den Preis parallel zur Verleihung in Oslo in der nächsten Woche.

 

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Auslobung 4. Leipziger Völker schlacht Preis

Aufruf als pdf

Am 09. Oktober feiert Leipzig die „friedliche“ Revolution und vor allem sich selbst. Eine Woche später ziehen bunt kostümierte Militaristen über die Felder, um volksfestartig mit Jux und Knallerei an das fröhliche Völker schlachten im Jahre 1813 zu erinnern.
Hinter den Kulissen ist Leipzig dann nicht ganz so friedlich. Die Militarisierung der Gesellschaft macht eben auch vor den Friedensgebeten in der Nikolaikirche nicht halt:
– Die 13. Panzergrenadierdivision stellt derzeit den Großteil der Soldaten und Soldatinnen für Auslandseinsätze
– Über den Flughafen Halle/ Leipzig verschiebt die US-Armee die in Afghanistan eingesetzten Truppen, NATO, DHL und Bundeswehr transportieren Kriegsgerät in alle Welt. Der Steuerzahler zahlt und die Politiker faseln vom Aufschwung
– Beinahe auf jeder Messe und auch auf dem Stadtfest wirbt die Bundeswehr um Kanonenfutter. In den Schulen und auf dem Arbeitsamt sowieso.
Aus diesen Gründen vergibt der Friedensweg e.V. seit 2007 den „Leipziger Völker schlacht- Preis“ an den größten Militaristen oder die größte Militaristin der Stadt. Wir dekorieren damit Denjenigen oder Diejenige, der/die sich im letzten Jahr am aktivsten am weltweiten Völker schlachten beteiligt hat. Um die nichtmilitärisch gebührend zu ehrende Person oder Institution herauszufinden, benötigen wir dringend Vorschläge. Bei der Vielzahl der Beteiligten könnte uns ja jemand Qualifiziertes entgangen sein. Einfach Vorschlag und Begründung per mail oder post bis zum Totensonntag (25.11.) der Jury zukommen lassen.
Mein Vorschlag:
……………………………………………………..
Begründung:
………………………………………………………………………………………………
ViSdP:
Friedensweg e.V. im
LV Ost der DFG-VK
Psf 301154
04251 Leipzig
torsten@friedensweg.de

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4. Völker schlacht- Preis ausgelobt

Bereits zum vierten Mal wird der Leipziger  Völker schlacht- Preis ausgelobt. Preisträger bisher: Flughafenchef Eric Malitzke, Bundesverwaltungsrichter Dr. Stefan Paetow und der (Noch-) Stabschef der 13. Panzergrenadierdivision Leipzig, Oberst Georg Klein.
Verliehen wird der Preis an herausragende Förderer des Militarismus und für Verdienste um das weltweite Völker schlachten. Die Preisträger sollen in der Region ansässig sein, sonst ist die Auswahl einfach zu groß. Vorschläge mit Namen und kurzer Begründung bis zum Totensonntag an torsten@friedensweg.de.
Der Völker schlacht- Preis hat die Form einer Schlachteplatte und besteht aus durchweg unmenschlichen aber symbolträchtigen Begleiterscheinungen kriegerischer Auseinandersetzungen: zerhacktes Fleisch, Knochen, Blutwurst, Hirn und Gekröse. Er wird wie der Friedensnobelpreis am 10. Dezember übergeben.

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3. Völker schlacht-Preis an Oberst Georg Klein

Bereits zum dritten Mal wird in diesem Jahr der Leipziger Völker schlacht- Preis verliehen. Nach Flughafenchef Eric Malitzke und Bundesverwaltungsrichter Dr. Stefan Paetow ist der Preisträger in diesem Jahr erstmals ein berufsmäßiger Militarist: Oberst Georg Klein von der 13. Panzergrenadierdivision Leipzig.

Oberst Klein erhält den Preis für seine Verdienste um das weltweite Völker schlachten, insbesondere für die mit deutscher Gründlichkeit angeforderte heldenhafte Bombardierung zweier festsitzender Tanklaster inklusive nicht mehr zu vertuschenden zivilen Kollateralschadens. Besonders zu würdigen ist, dass sich Oberst Klein unbeirrt nicht nur über das deutsche pseudopazifistische Grundgesetz oder das Völkerrecht hinwegsetzte (von moralischen Hemmnissen mal ganz zu schweigen), sondern sogar die mehrfachen Nachfragen und Hinweise unserer ansonsten außerordentlich schießfreudigen Lieblingsverbündeten mit soldatischer Hartnäckigkeit ignorierte. So wird Deutschlands Sicherheit am Hindukusch verteidigt.

Der Völker schlacht- Preis hat die Form einer Schlachteplatte und besteht aus durchweg unmenschlichen aber symbolträchtigen Begleiterscheinungen kriegerischer Auseinandersetzungen: zerhacktes Fleisch, Knochen, Blutwurst, Hirn und Gekröse. Er wird wie der Friedensnobelpreis am 10. Dezember übergeben.

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2. Leipziger Völker schlacht- Preis vergeben

Pressemitteilung:  2. Leipziger „Völker schlacht“- Preis geht an den ehemaligen Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig,Dr. Stefan Paetow

Sehr geehrte Damen und Herren,

der 2. Leipziger „Völker schlacht“- Preis wurde auf Vorschlag von IG Nachtflugverbot und Flug e.V. an den ehemaligen vorsitzenden Richter am 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig, Herrn Dr. Stefan Paetow, vergeben.

Am 27. Juli 2008 erließ Richter Paetow in geradezu salomonischer Weißheit ein Urteil. Trotz der auch von uns getragenen Feststellung: „Behörden und Gerichte der Bundesrepublik … dürfen nicht an einer gegen die allgemeinen Regeln des Völkerrechts verstoßenden Handlung nichtdeutscher Hoheitsträger bestimmend mitwirken.“ wurde ein Verbot der völkerrechts- und grundgesetzwidrigen militärischen Nutzung des zivilen Flughafens Halle/ Leipzig abgelehnt, weil davon ausgegangen werden könne, dass „sich die für die Nachtflugerlaubnis sprechenden Belange aus dem Vorliegen der Einflugerlaubnis“ ergeben und „dass… ein öffentliches Interesse an der Benutzung des Luftraums und des Flugplatzes besteht…“. 

Nach unserem laienhaften Verständnis des Grundgesetzes (u.a. Artikel 26) müßten amerikanische GIs bei nachgewiesener Teilnahme an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen wie im Irak bei Betreten deutschen Bodens eigentlich von deutschen Behörden in Gewahrsam genommen und der Strafverfolgung zugeführt werden. Und um bei einer Ablehnung des Irakkrieges bei über 70 % der Bevölkerung von Bestehen eines öffentlichen Interesses reden zu können, muss man wohl viele Jahre Juristerei studiert haben. Dieses juristische Fingerspitzengefühl und das uneingeschränkte Vertrauen Richter Paetows in deutsche Behörden und Gerichte halten wir für preisverdächtig und – würdig.

Da Richter Dr. Paetow seinen Ruhestand fern vom Leipziger (Militär-) Fluglärm in seiner süddeutschen Heimat genießt, wird der Preis am Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises, dem 10. Dezember, um 15.30 Uhr dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig zugestellt.  

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2. Leipziger Völker schlacht- Preis vergeben

Pressemitteilung:  2. Leipziger „Völker schlacht“- Preis geht an den ehemaligen Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig,Dr. Stefan Paetow

Sehr geehrte Damen und Herren,

der 2. Leipziger „Völker schlacht“- Preis wurde auf Vorschlag von IG Nachtflugverbot und Flug e.V. an den ehemaligen vorsitzenden Richter am 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig, Herrn Dr. Stefan Paetow, vergeben.

Am 27. Juli 2008 erließ Richter Paetow in geradezu salomonischer Weißheit ein Urteil. Trotz der auch von uns getragenen Feststellung: „Behörden und Gerichte der Bundesrepublik … dürfen nicht an einer gegen die allgemeinen Regeln des Völkerrechts verstoßenden Handlung nichtdeutscher Hoheitsträger bestimmend mitwirken.“ wurde ein Verbot der völkerrechts- und grundgesetzwidrigen militärischen Nutzung des zivilen Flughafens Halle/ Leipzig abgelehnt, weil davon ausgegangen werden könne, dass „sich die für die Nachtflugerlaubnis sprechenden Belange aus dem Vorliegen der Einflugerlaubnis“ ergeben und „dass… ein öffentliches Interesse an der Benutzung des Luftraums und des Flugplatzes besteht…“. 

Nach unserem laienhaften Verständnis des Grundgesetzes (u.a. Artikel 26) müßten amerikanische GIs bei nachgewiesener Teilnahme an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen wie im Irak bei Betreten deutschen Bodens eigentlich von deutschen Behörden in Gewahrsam genommen und der Strafverfolgung zugeführt werden. Und um bei einer Ablehnung des Irakkrieges bei über 70 % der Bevölkerung von Bestehen eines öffentlichen Interesses reden zu können, muss man wohl viele Jahre Juristerei studiert haben. Dieses juristische Fingerspitzengefühl und das uneingeschränkte Vertrauen Richter Paetows in deutsche Behörden und Gerichte halten wir für preisverdächtig und – würdig.

Da Richter Dr. Paetow seinen Ruhestand fern vom Leipziger (Militär-) Fluglärm in seiner süddeutschen Heimat genießt, wird der Preis am Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises, dem 10. Dezember, um 15.30 Uhr dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig zugestellt.  

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2. “Völker schlacht Preis”

 

Ausschreibung 2. Leipziger "Völker schlacht Preis"

 

Am 09. Oktober feiert Leipzig sich selbst und die „friedliche“ Revolution. Eine Woche später ziehen bunt kostümierte Militaristen über die Felder im Leipziger Süden, um volksfestartig mit Jux und Knallerei an das fröhliche Völker schlachten im Jahre 1813 zu erinnern.

Hinter den Kulissen ist Leipzig dann nicht ganz so friedlich. Die Militarisierung der Gesellschaft macht eben auch vor den Friedensgebeten in der Nikolaikirche nicht halt:

         Die 13. Panzergrenadierdivision stellte wiederholt Soldaten und Soldatinnen für Auslandseinsätze.

         Über den Flughafen Halle/ Leipzig verschiebt die US-Armee pro Jahr 350.000 GIs in die Kriege im Irak oder in Afghanistan. Die Eigentümer des Flughafens, das Land Sachsen und die Stadt Leipzig, verbessern damit Passagierzahlen und Einnahmen. Natürlich friedlich.  

         Beinahe auf jeder Leipziger Messe wirbt die Bundeswehr um Kanonenfutter, um Deutschland am Hindukusch und anderwärts zu verteidigen.

 Friedenspreise gibt es ja zur Genüge, der Leipziger Völker schlacht Preis soll denjenigen „würdigen“, der/die sich lokal bzw. regional im letzten Jahr am aktivsten am weltweiten Völker schlachten beteiligt hat. Im Vorjahr erheilt ihn übrigens Ex- Flughafenchef Malitzke.  

Der Preis besteht aus einer symbolischen Schlachteplatte mit Blut, Gedärmen, Hirn und Gekröse, was halt beim schlachten so zusammenkommt.

Damit uns bei der Vielzahl der möglichen Preisträger niemand Qualifiziertes entgeht, brauchen wir eure Mithilfe. Schickt eure Vorschläge per Post an untere Adresse oder mailt an torsten@friedensweg.de.

Meldeschluß ist passenderweise der  Volkstrauertag (16.11.), die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt am Totensonntag (23.11.) und die Verleihung am Tag der Friedensnobelpreisverleihung (10.12.).

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