Kategorien-Archiv: Antifaschismus

Veranstaltung zum Red Hand Day 2017 in Leipzig

 

Um auf den Missbrauch von Unter-18-Jährigen als Soldaten aufmerksam zu machen, findet jährlich am 12. Februar der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, der Red Hand Day, statt – mit öffentlichen Protesten, Demonstrationen und andere Aktivitäten. Anlass für diesen Tag ist das Inkrafttreten des Zusatzprotokolls zur UN- Kinderrechtskonvention am 12. Februar 2002. Die Bundesrepublik unterzeichnete das Zusatzprotokoll 2004. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter an den ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, an Ex- Außenminister Steinmeier oder Bundespräsident Gauck.

 

Die Rekrutierung von Unter-18-Jährigen ist auch in der Bundesrepublik an der Tagesordnung. Unter 18-Jährige dürfen in Deutschland zwar nicht landes- oder bundesweit wählen, nicht ohne Begleitung selbst Auto fahren oder gewaltverherrlichende Videospiele spielen. Mit Einverständnis der Eltern dürfen jugendliche Frauen und Männer aber bereits mit 17 Jahren zur Bundeswehr gehen, Panzer fahren und in Techniken der realen Kriegsführung ausgebildet werden, einschließlich der simulierten Tötung. Sie bekommen dasselbe militärische Training wie Erwachsene, das Jugendarbeitsschutzgesetz gilt ebenso wenig wie andere rechtliche Vorschriften.

2016 erreichte die Rekrutierung Minderjähriger einen neuen Höchststand. Über 1500 Jugendliche wurden in Dienst gestellt, das entspricht 7,2% des Anfängerjahrgangs beim Militär. 2011 gab es lediglich 669 minderjährige Soldatinnen und Soldaten.

 

Am Montag, dem 06.02., wird die Leipziger Friedenswache ab 18 Uhr auf dem Kleinen Wilhelm-Leuschner-Platz (S-Bahn Ausgang Petersstraße) zum Thema Kindersoldaten informieren. Wir sammeln Handabdrücke für die Leipziger Bundestagsabgeordneten, um sie im Anschluss zu Aktivitäten gegen die Rekrutierung Minderjähriger aufzufordern.

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„You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time.”                                                                           Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA

Vorab die besten Wünsche zum Neuen Jahr, Mut zum Widerstand, Spaß und Freude an der friedenspolitischen Arbeit, Gesundheit und alles was ihr euch selbst wünscht. Genug zu tun gibt es selbstverfreilich wie immer auch.Newsletter als pdf

  1. Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 27. Januar

 Da gibt es reichlich Gedenkveranstaltungen und jede/r kann problemlos eine oder mehrere besuchen. Es ist leider verdammt nötig. Wir greifen uns mal zwei heraus.

 a) Wiedererrichtung der Gedenktafel Kamenzer Str. 10             13 Uhr

 Am 02.01.2017 wurde die Gedenktafel für die Opfer der Todesmärsche zum 6. Mal zerstört. Und nun wird sie ein weiteres Mal neu installiert. No pasaran! PE des BdA Leipzig im Anhang

b) Gedenkfeier an der Gedenkinstallation Leipzig Hbf. Gleis 24 18 Uhr

Die Zeit vergeht schnell, mittlerweile ist es schon fünf Jahre her, dass die Gedenkinstallation für alle Deportierten auf dem Museumsgleis des Leipziger Hauptbahnhofs eingeweiht wurde. Wem auch immer sei Dank, außer einigen Kratzern gab es bisher keine Beeinträchtigungen. Wir laden euch ein, an der nunmehr sechsten Veranstaltung am Ort teilzunehmen. Und bringt noch jemanden mit.

Friedenswache Kleiner Wilhelm Leuschner- Platz 06. Februar                  18 Uhr 

 Da die Legidisten mehr auf Kabarett machen wollen (Höckereden im Führerstil im kleinen Kreis oder so etwas Ähnliches) kommen wahrscheinlich nicht mehr so viele Uniformierte zur S-Bahn. Zivilisten sind uns sowieso lieber. Diesmal gibt es eine kleine Aktion zum Internationalen Tag gegen Kindersoldaten, dem Red Hand Day. Sozusagen die Auftaktaktion der Aktionswoche, der eigentliche Tag ist der 12.02. Ihr könnt also die ganze Woche auch spontan aktiv werden. Ideen unter www.redhandday.org/

Leipzig gegen Krieg Braustr. 15/ Volkshaus 06. Februar                  19.30 Uhr

 Falls ihr noch jemanden fürs Mitmachen bei Aktionen zum Red Hand Day sucht, da wäre eine gute Gelegenheit sie/ihn zu finden. Wo genau ist noch Überraschung, aber so weit ist es ja nicht voneinander weg. Außerdem geht es um Koordination und Information zur Siko in München, zum Leipziger Ostermarsch im April, dem Tag der Bundeswehr (diesmal das regional nächste Public Viewing in Weißenfels), zum G 20 Gipfel in Hamburg, zu Büchel und Ramstein und was immer so noch aktuell dazu kommt.

Zum Weiterlesen gibt es den Link der imi zum Aufmarsch der NATO im Osten

http://www.imi-online.de/2017/01/09/stoppt-den-militaeraufmarsch/  und  den neuesten Rundbrief der Aktion Aufschrei, ansonsten seid ihr groß genug und findet selbst reichlich Betätigungsfelder. So ihr den mögt. Und wie immer: wenn ihr was wissen wollt, fragt ruhig.

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Veranstaltungen zum Weltfriedenstag 2016 in Leipzig

Am 01. September vor 77 Jahren begann mit dem Überfall auf Polen der 2. Weltkrieg. Sechs Jahre später hatte er 56 Millionen Tote gefordert und einen ganzen Kontinent vollständig verwüstet. Die Lehren daraus waren: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ Ein anderes Resultat war die Gründung der Vereinten Nationen, gedacht als neutrales Gremium zur friedlichen Beilegung von Konflikten.

Heute erreicht die Zahl von Kriegen und bewaffneten Konflikten jährlich neue Höchststände, besonders die Lage im Stellvertreterkrieg in Syrien lässt kriegerische Auseinandersetzungen in Afghanistan, im Irak oder in Afrika beinahe in den Hintergrund treten. Die Vereinten Nationen sind als Vermittlungsgremium vollständig marginalisiert. Wie wenig ein Militärbündnis wie die NATO als Friedensgarant oder Konfliktlöser taugt, zeigt der Einmarsch der türkischen Truppen in Syrien, dem das Bündniss nichts entgegensetzen kann oder will. Erforderlich wären der sofortige vollständige Rückzug der Bundeswehr aus der Türkei, die unverzügliche Einstellung von Waffenlieferungen und die Suspendierung der türkischen NATO-Mitgliedschaft.

In Leipzig eröffnet der Bund der Antifaschisten ab 17 Uhr mit einem Gedenken an die Deserteure des 2. Weltkrieges auf dem Leipziger Ostfriedhof die Reihe der Antikriegs- Veranstaltungen.

Ab 18 Uhr lädt das Leipziger „Bündnis gegen Krieg“ auf den Markt ein. Redebeiträge kommen u.a. von Cornelius Weiß, ehemaliger Rektor der Universität Leipzig und Alterspräsident des sächsischen Landtages, sowie Torsten Schleip, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und Sprecher der Kooperation für den Frieden. Weitere Beiträge gibt es zur Zivilklauselkampagne an Hochschulen, zu den Rekrutierungskampagnen der Bundeswehr und deren bevorstehenden Einsatz im Inneren sowie zum Zusammenhang von Aufrüstung und Sozialabbau.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird zum neunten Mal der Leipziger Friedenspreis verliehen. Die zum Ostermarsch aus einem Schwert geschmiedete Sichel geht in diesem Jahr an SchülerInnen des Leipziger Reclamgymnasiums sowie des Evangelischen Schulzentrums. Mit ihrer Initiative „Schüler einer Welt“ leisten sie einen Beitrag zur Integration insbesondere jüngerer Flüchtlinge.

Ab 20 Uhr wird im Rahmen der globaLE in den Passagekinos der Film „Krater für den Frieden – Wie der militärisch-industrielle Komplex die Abrüstung überlebte“ gezeigt. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Vorstellung stellen sich die Regisseurin Gabi Weber und VertreterInnen des Bündnis Leipzig gegen Krieg der Diskussion.

 

Weitere Informationen unter www.leipzig-gegen-krieg.de und globale-leipzig.de

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Stolpersteine putzen am 09. November 2015 und Gedenkstunde am HBF Denkmal

In vielen Städten in Deutschland erinnern die vom Kölner Künstler Gunter Demnig geschaffenen und vor dem letzten selbstgewählten Wohnort verlegten Stolpersteine an Opfer des Nationalsozialismus: jüdische Mitbürger und Christen, Sinti und Roma, Kommunisten und Sozialdemokraten, wegen ihrer sexuellen Orientierung Verfolgte, Deserteure und Widerständler.

Am 09. November 2015 werden unter anderem in Leipzig, Markkleeberg, Borna, Grimma, Bremen, Berlin, Jena oder Wurzen verlegten Stolpersteine aus Anlass des 77. Jahrestages der sogenannten „Reichspogromnacht“ geputzt. Die AG „kein vergeben, kein vergessen“ des Friedenszentrums Leipzig ruft alle Bürgerinnen und Bürger in der Zeit von 16:45 Uhr bis 17:15 Uhr die Stolpersteine zu putzen und damit in das gesellschaftliche Gedenken zu holen. Durch das Verlesen der Opferbiografien wird der Opfer gedacht und ihr individuelles Leiden der Anonymität einer unvorstellbaren Opferanzahl entrissen: Wir machen die Verbrechen wieder sichtbar!

In Leipzig gibt es auf dem Stadtgebiet verteilt ca. 150 Stolpersteine. Einige finden Sie an folgenden Leipziger Straßen. Fanny Chawe Feinstein Brandvorwerkstrasse 52, Berthold Levy Brandvorwerkstraße 80, Fritz Wehrmann Brandvorwerkstraße 46, Moses Moritz und Hertha Meister Tschaikowskistraße 20, Familie Sichel Gohliser Straße 18 oder Rudi Opitz Coppistraße 65.

in den letzten Jahren beteiligen sich an der Aktion „Stolperstein putzen“ viele Bürger der Städte, Schülerinnen und Schüler, Vertreter von vielen Vereinen, Verbänden und Parteien, Religionsgemeinschaften, Lokal-, Landes- und Bundespolitiker.

Die Abschlussveranstaltung des Friedenszentrums Leipzig e.V. ist ab 18.00 Uhr unter dem Motto: „Im Gedenken an alle Opfer des Naziregimes – Der Schoß ist fruchtbar noch!“an der Gedenkinstallation für alle Deportierten auf dem Leipziger Hauptbahnhof am Gleis 24 geplant. Die Gedenkinstallation beruht auf einer Initiative des Friedenszentrums und wurde ausschließlich durch Spenden vieler Leipziger Bürgerinnen und Bürger finanziert und wurde am 21. Januar 2012 feierlich eingeweiht. Die jährliche Patenschaft liegt derzeit beim Sport- und Kulturverein Roter Stern Leipzig 99 e.V.

Wir laden die Bürger und Gäste der Stadt ein, sich an jedweder Art des Gedenkens an diesem Tag zu beteiligen, die Lehren der deutschen Geschichte wach zu halten und ein Zeichen gegen das zunehmende Vergessen und Verharmlosen, gegen Faschismus, Rassismus und Intoleranz zu setzen. Refugees Welcome!

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Weltfriedenstag 2015 Bündnis ruft Leipziger zu Demonstration auf Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen

Die Zahlen des Bundesamtes für Flüchtlingsfragen und Migration für Juli 2015 sprechen eine deutliche Sprache: militärisches Denken und Kriege lösen keine Probleme. 26,6 % der Flüchtlinge kommen aus Syrien, seit Jahren von NATO, USA, EU und Bundesrepublik durch Waffenlieferungen, finanzielle Unterstützung und Ausbildung verschiedenster Rebellengruppen systematisch destabilisiert. 6,1% kommen aus Afghanistan, 5,8% aus dem Irak: beide Staaten wurden durch mit Lügen propagierte jahrzehntelange Interventionen der USA und ihrer Verbündeten endgültig ins Chaos gestürzt. Das Afghanistan-Desaster kostete den Steuerzahler zusätzlich zum Militärhaushalt 8,8 Milliarden Euro (tagesschau.de) und 54 Soldaten das Leben. 33,3% der Flüchtlinge stammen vom Balkan (Albanien, Serbien, Mazedonien, Kosovo), wo mit dem völkerrechtswidrigen Krieg der NATO gegen Serbien im Jahr 1999 eigentlich Freiheit, Demokratie und blühende Landschaften versprochen wurden. Die Realität sind Korruption, Menschenrechtsverletzungen, wirtschaftlicher Niedergang und Perspektivlosigkeit.

Kriege und kriegerische Politik als Fluchtursache sind daher Themen des diesjährigen Weltfriedenstages in Leipzig. Darüber hinaus geht es um Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Lage in der Ukraine, militärfreie Schulen und Hochschulen, die Rekrutierungskampagnen der Bundeswehr und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft, Rüstungsexport und die Profiteure von Gewalt und Zerstörung, Drohnenkrieg und und und… Das Bündnis Leipzig gegen Krieg lädt alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region ein, gemeinsam am 1. September den Weltfriedenstag zu begehen.

Die Eröffnungskundgebung beginnt 17 Uhr auf dem Nikolaikirchhof. Ab 17.30 Uhr führt eine Demonstration mit Zwischenkundgebungen am Markt, der Deutschen Bank, dem Neuen Rathaus und dem amerikanischen Generalkonsulat zur Albertina.

Auf dem Marktz wird gegen 18 Uhr der Leipziger Friedenspreis 2015 verliehen. Die zum Ostermarsch aus einem Schwert geschmiedete Sichel wird in diesem Jahr an Götz Rubisch von Radio Corax Halle/ Castorradio für seine jahrzehntelangen Bemühungen um unabhängige Information und Berichterstattung vergeben. Im Anschluss tragen Tauben den Wunsch nach Frieden in den Leipziger Himmel.

Wir fordern Stadt und Bundesregierung auf, die nach Auflösung der 13. Panzergrenadierdivision nicht ausgelastete Olbricht-Kaserne und das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch für Flüchtlinge zu öffnen. Merkel, Gabriel und Gauck gehören mit ihrer Kriegspolitik zu den Mitverursachern des Flüchtlingselends. Es mangelt in Deutschland weder an Platz für Flüchtlinge noch an Geld (33 Milliarden „Verteidigungs“etat), es mangelt am politischen Willen.

Weitere Informationen und der ausführliche Aufruf unter www.leipzig-gegen-krieg.de

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Im Süden nichts Neues – Anmerkungen zur Diskussion

Anmerkungen zum Erfahrungsbericht von “Kritischer Frieden Leipzig” vom 24. Juni 2015 zur Veranstaltung „Wessen Frieden ist der Frieden? Ein Jahr nach den Montagsmahnwachen“ im linxxnet am 17.06.15

Zu den meisten Argumenten der VerfasserInnen liegen ausreichend Erklärungen und Gegenerklärungen vor, deswegen nur eine persönliche Erklärung:

  1. Im bundesdeutschen Vereinsrecht gibt es keine Sippenhaftung. Weder die Mitglieder noch der Vorstand eines Vereins sind dafür verantwortlich, was andere Mitglieder bei irgendwelchen Veranstaltungen gesagt oder getan haben. Erst recht nicht für das, was dem Verein Nahestehende gesagt haben. Erst recht nicht für das, was irgendwer irgendwo nicht gesagt hat. In straff strukturierten losen Zusammenhängen wie KFL mag dies ja anders sein. Als Sekundärliteratur sei GG Art 5, (1) empfohlen. Auch wenn sich kaum noch eine/r dran hält.
  2. Schon der Gedanke, den Courage-Preisträger, Ex-Extremismusklausel-Unterzeichner und aufrechten Antifaschisten Frank Kimmerle mit irgendjemand auf eine Stufe stellen zu wollen, liegt mir fern. Geschweige denn ihn herabzusetzen. Es handelt sich hierbei um eine –übliche? böswillige?- Unterstellung und Fehlinterpretation seitens KFL.
  3. Um auch mal sinnentstellend (fehl?)zuinterpretieren: „Methoden, die politische Linke als Deckmantel zu verwenden, um sich in ein gemachtes Nest zu setzen und damit gesellschaftliche Akzeptanz … zu schaffen, müssen aufs deutlichste zurückgewiesen werden.“ (Quelle: Erfahrungsbericht KFL, mit Auslassungen). Genau. Selbst wenn es sich um das ungemachte Nest der Friedensbewegung handelt. Andere Methoden von KFL werden hoffentlich auch nicht übernommen.
  4. Aus Zeitgründen werde ich an der weiteren Selbstdemontage von KFL in absehbarer Zeit nicht aktiv mitwirken können. Tut mir leid.

Torsten Schleip

Bundesprecher der Deutschen Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdientsgegnerInnen (DFG- VK)

Vorsitzender Friedensweg Leipzig e.V.

Vorsitzender Friedenszentrum Leipzig e.V.

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Leipziger Friedensrundbrief Juli 2015

„Die entfesselte Macht des Atoms hat alles verändert, nur nicht unsere Denkweise … Wir brauchen eine wesentlich neue Denkungsart, wenn die Menschheit am Leben bleiben will.“
Albert Einstein

Der 70. Jahrestag der Atombombernabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki wäre eine gute Gelegenheit, über den Wahnsinn atomarer Bewaffnung neu zu denken. Angesichts der alten Atomwaffen- Modernisierungsankündigungen der NATO und den neueren Russlands ist Eile geboten.

Leipziger Friedensrundbrief als pdf
1. Nachtrag Bundeswehr auf Stadtfest und 1. Tag der Bundeswehr
Unser Agieren auf dem Stadtfest wurde überwiegend begrüßt, auch wenn wir diesmal etwas weiter weg standen und nicht so gut wahrnehmbar waren. Der Platz ums Demokratrie-Ei wurde bezeichnenderweise dem Kommerz überlassen. Erstmalig gab es noch Aktivitäten Anderer gegen das Rekrutierungsspektakel. Der Dank gilt allen Beteiligten.
Auch zum Tag der Bundeswehr am 13. 07. waren wir vor der Kaserne gut sichtbar präsent und die spontane Aktion auf dem Gelände fand vielleicht nicht die Zustimmung, aber wenigsten die Aufmerksamkeit des Ministerpräsidenten des Schreistaates Fachsen. Er kam dann auch wie angekündigt bei der Mahnwache vorbei- chauffiert in der Dienstlimousine. Gefühlt 10 Sekunden in der Tagesschau waren auch noch drin.

2. Pacemaker Freitag 03. Juli ab 17 Uhr Nikolaikirchhof
Zum zweiten Mal machen die „Pacemakers- Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen“ auf ihrer Fahrt nach Berlin in Leipzig Station. Diesmal wird Bürgermeister Rosenthal gemeinsam mit Vertretern der veranstaltenden DFG-VK die RadlerInnen der Tour und die Radsportgruppe von Roter Stern Leipzig auf dem Nikolaikirchhof (geplant gegen 17.45) begrüßen. Natürlich offen für alle. Genaueres in der PE im Anhang und hier. Soll auch wieder so heiß wie im letzten Jahr werden, nur diesmal pünktlicher.

3. Friedenswache/ Proteste gegen Legida Montag 06.Juli ab 18 Uhr
Vier Wochen sind schnell herum, sie kehren aus der Provinz zurück. Protest ist mehr denn je angesagt. Friedenswache ab 18 Uhr an der Grünfläche neben Hugendubel und dann anschließend oder gleich bei den stattfindenden No legida- Veranstaltungen mitmachen. Vieles ist noch in Vorbereitung, aktuelles unter www.facebook.com/nolegida. Dort jetzt schon dieses:
„Am Montag 6.7. erwartet uns diesmal nicht nur Legida. Nein, auch die Dresdner Schwester Pegida will jetzt jedes Mal in Leipzig mit marschieren. Lutz Bachmann kündigte gestern persönlich an, dass man sich Leipzig holen wolle.
Wir rechnen also damit, dass dieser sächsische Verbund aus Neurechten, Rechtspopulisten, Identitären und Nazis kommenden Montag massiv nach Leipzig mobilisieren will. Ihr Ziel ist es, die Wohlfühloase für rechte Stimmungsmache auf ganz Sachsen auszudehnen.“
Also nichts wie hin und gezeigt, auf welcher Seite wir stehen. Schon immer.

4. Flaggentag der Mayors for Peace 08. Juli bundesweit
„Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal. Dies gerade auch und vor allem wegen der weitreichenden Folgen eines Atomwaffeneinsatzes für Mensch und Umwelt. Am 8. Juli 2015 wollen die „Bürgermeister für den Frieden“ in Deutschland zum vierten Mal im 70. Jahr nach dem ersten Einsatz für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen sichtbar Flagge zeigen!
Warum gerade am 8. Juli? Am 8. Juli 1996 hat der Internationale Gerichtshof in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkürzt festgestellt hat, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig sind.“ (www.mayorsforpeace.de)
Über Aktivitäten in Leipzig ist nichts bekannt, aber der Südraum macht vor wie es gehen könnte:
„Oberbürgermeister ruft zur Teilnahme am Flaggentag auf Am Mittwoch, dem 8. Juli, setzt die Stadt Markkleeberg vor dem Rathaus ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. An diesem Tag findet der alljährliche Flaggentag der,,Mayors for Peace” (,,Bürgermeister für den Frieden”) statt. Um 15.00 Uhr wird die Flagge der ,,Mayors for Peace” mit der weißen Taube auf grünem Grund gehisst. Markkleebergs 0berbürgermeister Karsten Schütze ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Beteiligung am Flaggentag auf . ,,Es wäre ein schönes Zeichen, wenn sich anlässlich des Flaggentages viele Markkleebergerinnen und Markkleeberger zu dieser Aktion vor dem Rathaus einfinden”, sagt Karsten Schütze. ,,Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen für eine Welt ohne Atomwaffen.” (Markkleeberger Stadtnachrichten). Wir schließen uns der Aufforderung gern an.

5. 70. Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima 05.August ab 22 Uhr
Da noch andere dringende Sachen anstehen, ist hier noch vieles im Fluss. Im wahrsten Sinne des Wortes: angedacht ist die Beteiligung an der Nacht der 70.000 Kerzen. Diese sollen auf dem Elsterflutbecken im Bereich der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park eingesetzt werden. Die Idee ist da, nur ist die Zeit schon bereit? Es gibt es noch einiges zu tun und die Personaldecke im Sommerloch macht es nicht leichter. Wer sich in Vorbereitung und Aktion einbringen kann und will, bitte melden.
Infos zur bundesweiten Aktion:
https://www.ohne-ruestung-leben.de/mitmachen/nacht-der-70000-kerzen.html

6. Vorbereitung 1. September
Ein erstes Treffen mit guter Beteligung gab es bereits, angedacht sind die verschiedensten Veranstaltungen um den 1. September herum. Manche eher politisch, andere mehr informativ oder kulturell unterlegt. Ein Programmpunkt soll in jedem Fall die Verleihung des Leipziger Friedenspreises sein. Vorschläge für Preisträgerin oder Preisträger werden unter www.leipzig-gegen-krieg.de engegengenommen. Die Entscheidung fällt wie immer in einem öffentlichen und offenen Treffen, diesmal am 12.08. ab 18 Uhr im Volkshaus, Liebknechtstr. 31- 33

7. War starts here Camp 25. Juli bis 03. August am TÜP Altmark
Wegen der laufenden teilweise Repressalien gegen die Blockade- TeilnehmerInnen des letzten Jahres wird das Camp diesmal etwas anders durchgeführt als gewohnt. Um sich zu informieren, muss mensch ja auch nicht den Platz besetzen. Informieren unter: http://warstartsherecamp.org/

Wie immer: wenn ihr noch was fragen wolltet, traut euch. Wenn ihr eigene Termine habt, her damit.

Ansonsten friedliche Grüße, schönen Sommer und bis dahin
Torsten

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Leipziger Studierende besuchen Schlachtfelder des 1. Weltkriegs

Flanders FieldsIm Rahmen der Thementage am Leipzig- Kolleg – Institut zur Erlangung der Hochschulreife- beschäftigte sich eine Gruppe von Kollegiaten im Rahmen einer Studienfahrt intensiv vor Ort mit den Kriegsereignissen von 1914 bis 1918 in Flandern.

Unterstützt von Friedenszentrum und Friedensweg Leipzig e.V., der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und der Firma satek holz- und bautenschutz Dessau besuchten die Studierenden Kriegsschauplätze in Belgien. Neben dem Museums In Flanders Fields in Ieper/ Ypern stand der Besuch einer nachgebauten Schützengrabenanlage bei Diksmuide auf dem Programm. In Langemarck, wo tausende Studenten und Abiturienten im November 1914 in das Feuer englischer Maschinengewehre getrieben wurden und wo am 24. April 1915 von deutscher Seite der erste Einsatz von Giftgas erfolgte, wurde der deutsche Soldatenfriedhof mit 44 304 Opfern der Flandernschlachten besucht. Im Wald von Plogsteert, einem der Punkte des Weihnachtsfriedens 1914/15, wo zwischen englischen, französischen und deutschen Truppen nichtautorisierte Waffenstillstände vereinbart wurden, war das Denkmal der UEFA für „den kleinen Frieden im großen Krieg“ (Michel Platini) Ziel der Studienfahrt.

Uefa-Denkmal FlandernAuf der Fahrt ergaben sich außerdem Gelegenheiten zum Besuch des belgischen Festungsgürtels um Lüttich und der Universitätsstadt Leuwen, wo deutsche Truppen im August 1914 drei Tage lang über eintausend Häuser, darunter die mittelalterliche Bibliothek mit über 300 000 Büchern, brandschatzten und 248 Zivilisten den Flammen zum Opfer fielen oder als Geiseln erschossen wurden.

Einen weiteren Zwischenstopp gab es kurz vor den „Feierlichkeiten“ zum 200. Jahrestag am 18. Juni auf dem Schlachtfeld von Waterloo. Ähnlich wie in Leipzig vor zwei Jahren waren hier die Vorbereitungen für die kommerzielle touristische Verwertung der 50000 Toten und Verwundeten inklusive „realistischer Nachstellungen der Schlacht“ mit Beteiligung der Leipziger Traditionsvereine in vollem Gange.

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Offener Brief Leipziger Friedensbewegter an die Couragepreisträger/innen

Offener Brief Leipziger Friedensbewegter
zur Stellungnahme der Courage-Preisträger/innen
Sehr geehrte Courage-Preisträger/innen,
aus verschiedenen vorausgegangen Auseinandersetzungen ist für die im Bündnis Leipzig gegen Krieg tätigen Personen und Gruppen unschwer zu erkennen, dass sich Ihr Aufruf in erster Linie gegen uns und unsere Aktionen richtet. Leider hat sich keine/r von Ihnen die Mühe gemacht, vorab Kontakt zu uns aufzunehmen. Wir sind über diese Entwicklung sehr besorgt und bestürzt, weil sie die ohnehin nicht große Gruppe langjähriger Friedensaktivisten in Leipzig diffamiert und der Friedensbewegung in unserer Stadt erheblichen Schaden zufügt.
Hier ein Abriss der Ereignisse des letzten Jahres: Wir haben in Leipzig an den Montagsmahn-wachen teilgenommen und dort eine große Anzahl von Menschen getroffen, die wie wir über die zunehmende Kriegsgefahr beunruhigt waren und nach Antworten suchten. Mit welcher Absicht wir dieses taten, könnten Sie in der Erklärung „Für eine solidarische Auseinandersetzung mit den Montagsmahnwachen“ vom Mai 2014 nachlesen (https://mikenagler1.wordpress.com/2014/05/19). Einige Mitglieder unseres Zusammenhangs hielten Redebeiträge, andere thematisierten die notwendige Abgrenzung nach rechts auf den Vorbereitungstreffen. Leider wurden wir in unseren Bemühungen, diese Bewegung entsprechend den Ansprüchen der Friedensbewegung zu gestalten, allein gelassen. Daher dauerte es bis Juni 2014, bis es in Leipzig zur Trennung der Mahnwachen kam. Unter anderem verließen uns auch später bei Legida Gelandete. Wir haben unsere Veranstaltungen weiter durchgeführt, weil wir den Menschen, die gegen Krieg und Gewalt Gesicht zeigen wollten, aber mit rechten oder antisemitischen Forderungen nichts gemein hatten, entsprechend der formulierten Ziele ein Podium geben wollten. Mit Sicherheit hat es dabei Schwächen gegeben, aus denen man lernen muss. Nur wer nichts macht, macht nichts verkehrt…
Diese Tatsachen sind den Unterzeichnern der Erklärung bekannt, werden aber völlig negiert. Stattdessen stellen wir fest, dass in einer Form gegen uns Front gemacht wird, die nur als verleumderisch bezeichnet werden kann und die auf die Zerschlagung eines Teils der Friedensbewegung in der Stadt hinaus läuft. Vorwürfe der Zusammenarbeit mit rechten Gruppen werden nur durch ständige Wiederholungen begründet. Erklärungen und mehrfach abgegebene eindeutige Abgrenzungen sowie das bisherige Wirken der Kritisierten werden nicht zur Kenntnis genommen. Gleich einer Gesinnungspolizei wird reglementiert, wann, mit wem und zu welchen Themen Friedensarbeit möglich sei. In Leipzig und anderswo sehen wir den Versuch, eine verdienstvolle Friedensbewegung auszuschalten und deren Mitglieder persönlich zu diffamieren, indem man ihnen ohne jegliche Begründung gemeinsame Sache mit rechten und antisemitischen Kräften unterstellt. Dagegen verwahren wir uns entschieden.
Es stellt sich die Frage: Wem nützt diese Diskreditierung einer gewachsenen Friedensbewegung in Leipzig und der Bundesrepublik? Wir haben den Eindruck, dass es nicht mehr um die ursprünglich gemeinsame Sache – nämlich Erhaltung und Festigung des Friedens – geht, sondern um „Markt-bereinigung“, um die Durchsetzung von Alleinvertretungsansprüchen und um einen politischen Verdrängungswettbewerb, realisiert durch Diffamierung und Desinformation. Es gehört nicht die Spur von Courage dazu, zusammen mit den politisch rechten Flügeln der Parteien und im Gleich-klang mit den meisten Medien gegen uns Leipziger Friedensaktivisten vorzugehen. Courage gehört eher dazu, den militärischen Mißbrauch des Flughafens, die Stationierung und Modernisierung der Atomwaffen in Büchel, die Rekrutierung an Schulen, die Rüstungsexporte in Krisenzonen, die schleichende, zunehmende Akzeptanz von kriegerischen Mitteln als Teil der Außenpolitik, den Aufbau neuer wie alter Feindbilder… scharf zu kritisieren und zu attackieren.
Setzen Sie Ihre wichtige antirassistische Arbeit auch mit uns fort und behindern Sie nicht die Anstrengungen derer, die sich zum Teil seit Jahrzehnten auf den Straßen, den (Truppenübungs-) Plätzen und vor den Waffenschmieden der Militarisierung der Gesellschaft entgegenstellen.
Protestieren Sie mit uns, wenn im Juni beim Leipziger Stadtfest oder der Premiere des „Tages der Bundeswehr“ Kanonenfutter für verfassungswidrige Auslandseinsätze angeworben wird!
Eine notwendige, auch kontrovers geführte Diskussion über Mahnwachen und Friedenswinter sollte zur Stärkung und Aktivierung der Friedensbewegung führen.
Offener Brief Leipziger Friedensbewegter
zur Stellungnahme der Courage-Preisträger/innen
Erstunterzeichnerinnnen und -unterzeichner:
Maritta Frenzel
Dr. Christel Hartinger
Dr. Helga Lemme
Marlis Michel
Harriet Schubert
Ingo Klein
Lutz Metzger
Mike Nagler
Torsten Schleip
Johannes Schroth
Peter Vonstein
Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer an:
webmaster@leipzig-gegen-krieg.de
torsten@friedensweg.de

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70. Jahrestag der Befreiung- „Nie wieder Krieg!“ „Nie wieder Faschismus!“

Siebzig Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Europa ist die Gefahr eines erneuten Krieges größer als in den vergangenen Jahrzehnten. Die Hoffnungen auf Abrüstung und Entmilitarisierung nach Ende des Kalten Krieges haben sich nicht bestätigt. Die Rüstungsausgaben erreichen neue Rekordwerte, die einstigen Alliierten provozieren sich wechselseitig mit militärischen Muskelspielen. Das Ringen um „Rohstoffe und Märkte in aller Welt“ (Verteidigungspolitische Richtlinien 92) erfolgt zunehmend wieder mit militärischen Mitteln. Neben den weltweiten Stellvertreterkriegen ergeben sich wie in der Ukraine zunehmend direkte Konfrontationen zwischen den ehemaligen Supermächten. Deutschland, in den Potsdamer Verträgen demilitarisiert, feiert ausgerechnet am Tag des Sieges die 60-jährige Zugehörigkeit zur NATO. Die zunächst reduzierten Kapazitäten zur atomaren Vernichtung des Planeten werden modernisiert. Allenthalben wird in der Politik ein deutscher Führungsanspruch in Europa eingefordert und durchgesetzt, wird immer unverhohlener der „Platz an der Sonne“ reklamiert.

Anlass für uns, am 8. Mai nicht nur zu feiern, sondern auch zu mahnen. In Anlehnung an Bertold Brechts Anachronistischen Zug wollen wir auf die nach wie vor existierenden Interessen und den zunehmenden Einfluss von Rüstungslobbyisten und Kriegsgewinnlern hinweisen. Die altbekannten Gestalten der Brechtschen Vision werden mit einer zeitgemäßen Adaption ins heute geholt. Der Zug startet um 16.30 Uhr an der S-Bahn-Haltestelle Leuschnerplatz (Ausgang zur Innenstadt) und führt zum Nikolaikirchhof. Wer über Requisiten und Kreativität verfügt, kann sich dem Zug gern anschließen.

Wir wollen mit dem Zug zeigen, dass aktuell die Gespenster des Nationalismus und Militarismus heute wie damals im Verborgenen und offen wirken. Und das es an der Zeit ist, sie aus den Köpfen und dem politischen Leben zu verbannen.

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