2. “Völker schlacht Preis”

 

Ausschreibung 2. Leipziger "Völker schlacht Preis"

 

Am 09. Oktober feiert Leipzig sich selbst und die „friedliche“ Revolution. Eine Woche später ziehen bunt kostümierte Militaristen über die Felder im Leipziger Süden, um volksfestartig mit Jux und Knallerei an das fröhliche Völker schlachten im Jahre 1813 zu erinnern.

Hinter den Kulissen ist Leipzig dann nicht ganz so friedlich. Die Militarisierung der Gesellschaft macht eben auch vor den Friedensgebeten in der Nikolaikirche nicht halt:

         Die 13. Panzergrenadierdivision stellte wiederholt Soldaten und Soldatinnen für Auslandseinsätze.

         Über den Flughafen Halle/ Leipzig verschiebt die US-Armee pro Jahr 350.000 GIs in die Kriege im Irak oder in Afghanistan. Die Eigentümer des Flughafens, das Land Sachsen und die Stadt Leipzig, verbessern damit Passagierzahlen und Einnahmen. Natürlich friedlich.  

         Beinahe auf jeder Leipziger Messe wirbt die Bundeswehr um Kanonenfutter, um Deutschland am Hindukusch und anderwärts zu verteidigen.

 Friedenspreise gibt es ja zur Genüge, der Leipziger Völker schlacht Preis soll denjenigen „würdigen“, der/die sich lokal bzw. regional im letzten Jahr am aktivsten am weltweiten Völker schlachten beteiligt hat. Im Vorjahr erheilt ihn übrigens Ex- Flughafenchef Malitzke.  

Der Preis besteht aus einer symbolischen Schlachteplatte mit Blut, Gedärmen, Hirn und Gekröse, was halt beim schlachten so zusammenkommt.

Damit uns bei der Vielzahl der möglichen Preisträger niemand Qualifiziertes entgeht, brauchen wir eure Mithilfe. Schickt eure Vorschläge per Post an untere Adresse oder mailt an torsten@friedensweg.de.

Meldeschluß ist passenderweise der  Volkstrauertag (16.11.), die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt am Totensonntag (23.11.) und die Verleihung am Tag der Friedensnobelpreisverleihung (10.12.).

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