Der Leipziger Modellschlosser wurde am 07.07.1919 geboren. Zum Militärdienst verpflichtet, diente er als Matrose der deutschen Kriegsmarine. Nachdem am 4.Mai 1945 die den britischen Streitkräften gegenüberliegenden Teile der deutschen Wehrmacht, einschließlich der Marineeinheiten in Schleswig-Holstein, Holland und Dänemark, kapitulierten, entschlossen sich 4 junge Matrosen, nach Hause sich zu ihren Familien durchzuschlagen. Ihnen drohte entweder die Gefangennahme durch die Engländer oder die kurzfristige Versetzung an die Ostfront. Initiatoren waren der 19 jährige Marinefunker Alfred Gail aus Kassel und Fritz Wehrmann. Ohne besondere Vorsicht machten sie sich auf den Weg. Von bewaffneten dänischen Widerstandskämpfern wurden sie am 07.Mai 1945 festgenommen und zur Einheit zurückgebracht. Diese gingen davon aus, dass die Soldaten sich nur der Gefangennahme entziehen wollten. Continue reading “Fritz Wehrmann – eines der letzten Opfer der NS-Militärjustiz” »
Friedensweg Newsletter Juni 2013
Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,
es gibt wieder viel zu tun, nicht nur zur Abwehr von Wassermassen. Es scheint nicht so, als würde der Karrieretruck der Bundeswehr ins Krisengebiet abgezogen oder auf Mordwaffen verzichtet werden. (Newsletter als pdf)
1. Bundeswehr und Stadtfest 07. bis 09. Juni Augustusplatz
Da kaum Rückmeldungen kamen und die Personaldecke dünn ist, konnten nur Anmeldungen für eine Mahnwache am Demokratie- Ei für Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstag von 11 bis 17 Uhr realisiert werden. Der Wunsch des Marktamtes, uns mit vorgeschobenen Begründungen an den Rand des Platzes zu verschieben, wurde vom Ordnungsamt nicht mitgemacht. Es wäre schön, wenn uns der eine oder die andere spontan unterstützen könnte. Musikalische, schauspielerische, textliche oder sonstige Beiträge lockern die Mahnwache auf und sorgen für Hingucker. Darüber hinaus bleibt es jedem selbst überlassen, laut, sichtbar und gewaltfrei gegen die Selbstdarstellung der Bundeswehr zu protestieren. Vorüberlegungen sind bereits im Gange: https://nachemnitz.wordpress.com/2013/06/04/bundeswehr-leipzig/ Im Anhang die Pressemitteilung, mal sehen was und wo davon etwas rüberkommt.
2. amina- antimilitaristische Nachrichten auf Radio Blau
Diesmal am Mittwoch, den 05. Juni, von 18 bis 19 Uhr auf 99,2 MHz sowie 94,4 MHz & 89,2 MHz (je nach Wohnort) oder 97,9 MHz (im Kabelnetz)
3. Das offizielle Programm zur Völkerschlacht wurde präsentiert, hier und dort gibt es Überlegungen zur Ergänzung aus anderer Sichtweise. U.a. auf dem Jahrtausendfeld (http://www.voelkerschlachten.net/konzept/das-millennium-front-theater-jahrtausendfeld/)
Oder mit einer „Friedensfahrt statt Völker schlachten“ am 20. Oktober rund um die Weinteichsenke, einer Licht- Text- Musik- Performance der Künstlergruppe GEDOK … Weitere Überlegungen und Vorbereitungen am Dienstag, 11. Juni, ab 17 Uhr im Musikvierteltreff in der Schwägerichenstr. 8
4. Weil sie es so nötig hat, wird die Bundeswehr mit einer Sondermarke der Post „geehrt“. Vom Motiv sieht es eher wie eine Werbung des Bundesfamilienministerium aus, der Hintergrund aber ein ganz anderer: Verbreitung und Akzeptanz militärischen Denkens um jeden Preis bzw. für 58 ct. Sollte mensch auf jeden Fall kommentarreich boykottieren und andere sensibilisieren. Demnächst dann eine Marke für den Verfassungsschutz. Eine Petition und näheres unter https://www.openpetition.de/petition/online/militaermarke-zurueckziehen-briefmarken-sind-weit-mehr-als-reine-postwertzeichen
5. Die 13. Panzergrenadierdivision will sich am 28. Juni mit einem Appell aus der Stadt verabschieden, näheres (z.B. ob in der Öffentlichkeit) ist noch nicht bekannt. Wenn sich etwas ergibt machen wir eine Sondermeldung. Dieses freudige Ereignis sollte auf jeden Fall gefeiert werden.
Friedensweg Leipzig und Kantgymnasium beteiligen sich an UNESCO- Projekt
Im Herbst 2012 startete die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur UNESCO ein internationales Projekt unter dem Titel „Puppets get involved for peace“ (Marionetten für den Frieden). Aufgerufen wurde zur Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und Frieden unter Verwendung der speziellen Ausdrucksmöglichkeiten des Marionettenspiels. Präsentiert werden die Beiträge u.a. zum UNO- Weltfriedenstag am 21. September 2013 in New York.
Angeregt durch eine emeritierte Leipziger Uni- Professorin für Französische Literatur gewann der Friedensweg Leipzig das Immanuel- Kant- Gymnasium als Projektpartner. Die Schüler der Klasse 7b begannen im Januar mit den Vorbereitungen. Im Rahmen des Kunstunterrichts und zu Hause erprobten sich die 12- bis 13- Jährigen am Bau und an der Gestaltung eigener Marionetten. Mit der Weiterentwicklung der künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten wurden ausdruckstarke Puppencharaktere geschaffen.
Inspiriert durch das Theaterstück Us an Them von David Campton, das zeitgleich für Aufführungen im Künstlerischen Profil der Schule einstudiert wurde, entstand eine kurzfilmgeeignete Textvariante. Resultierend aus den Erfahrungen der Menschheitsgeschichte leider wie im Original ohne Happy End.
Unterstützt durch Kolleginnen aus dem Fachbereich Englisch wurde eine stark gekürzte Fassung des Stücks vorbereitet und im Studio von Radio Blau eingesprochen. Im Anschluss wurde das Puppenspiel unter der Regie der Schüler inszeniert und aufgezeichnet. Den aufwändigen Video- und Tonschnitt realisierten zwei Schüler in ihrer Freizeit. Bei der ersten Präsentation im Klassenverband herrschte große Begeisterung.
Mittlerweile ist das entstandene Video bei der Projektleitung in Paris eingetroffen. Insgesamt wurden 68 Beiträge aus 25 Ländern eingereicht. Die Leipziger sind die einzigen Teilnehmer aus der Bundesrepublik.
Weitre Informationen unter:
Friedensweg Newsletter Mai 2013
Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,
in aller Kürze wichtige Veranstaltungshinweise mit der Bitte um Unterstützung/ Teilnahme/ Weiterverbreitung (Newsletter als pdf).
1. Bundeswehr und Stadtfest 07. bis 09. Juni Augustusplatz
Eine Mahnwache ist für alle drei Tage am Demokratie- Ei (sehr passend) angemeldet. Zeitlich noch nicht konkretisiert und auch noch nicht genehmigt. Der Veranstalter des Spektakels ist an Kritik nicht interessiert, mal sehen wie weit die Entdemokratisierung beim Inlandseinsatz schon fortgeschritten ist. Falls ihr Zeit und Lust habt, euch an der Mahnwache zu beteiligen, gebt bitte Bescheid. Sollte es mit der Anmeldung nicht klappen, gilt es andere Aktionsformen auszuprobieren. So natürlich auch.
2. 1. Mai 10 Uhr Markt bzw. Volkshaus
Die traditionelle Maidemo und –kundgebung der Gewerkschaften, diesmal besonders interessant in München wegen der Diskussion um den Schulterschluss DGB- Bundeswehr. Nicht alle sind mit Herrn Sommers Position einverstanden, eine Diskussion innerhalb der Gewerkschaft wäre dringend nötig. Mal sehen ob es in Leipzig Thema ist…. (DGB BW wir widersprechen)
3. 5. Mai ab 9 Uhr Parkallee Leipzig- Grünau Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche
sieheGedenkmarsch
4. 8. Mai ab 17.30 Uhr Lindenauer Markt
www.bündnisachtermai.de
Aufruf Schreibwettbewerb: Jugendliche schreiben über 200 Jahre Völkerschlacht zu Leipzig
Aufruf Schreibwettbewerb als Flugblatt
Das Friedenszentrum Leipzig e.V. wendet sich mit dieser Ausschreibung an in Leipzig und der Region lebende Jugendliche der Klassen 8 bis 10 der Mittelschulen und 8 bis 12 der Gymnasien.
Seit Monaten schon wird in der Öffentlichkeit vielfach auf den 200. Jahrestag jener für Leipzig schrecklichen Schlacht hingewiesen. Es gibt irritierende Vorbereitungen zu theatralischen Nachstellungen des Schlachtgeschehens und anderes Zweifelhaftes mehr anlässlich dieses „Jubiläum“, dieser „Feier“ wie das Ereignis vielfach auch genannt wird.
Wir möchten dazu beitragen, dass diese historischen Daten (auch die Denkmal-Einweihung jährt sich zum 100. Mal) hinterfragt, ihre Bedeutung und Folgen diskutiert und auf unsere globale, aktuelle Friedensproblematik und -gefährdung bezogen werden.
Angeregt werden Texte im Umfang von 2 bis maximal 5 Seiten zu zwei thematischen Komplexen:
1. 200 Jahre Völkerschlacht – Patriotisches Fest?
Ehrung der Kriegshelden? Mahnende Erinnerung an die Opfer? Gedenken unter welchen Vorzeichen?
2. 200 Jahre Völkerschlacht – Nachgefragt und recherchiert: Was geschah in meiner Straße / in meinem Viertel /
in unserer Stadt?
Zeitraum der Ausschreibung: 2. Schulhalbjahr bis Ende Juli 2013 ( Einsendeschluss:31.7. 2013)
Ausfertigung der Texte, wenn möglich, in 3 Exemplaren:
Handschrift / Kopien / Schreibmaschine / PC- Ausdruck / PC-Datei.
Anschrift der Jury: Friedenszentrum Leipzig e.V.
über : Dr. Christel Hartinger / Philipp-Rosenthal-Str. 58 / 04103 Leipzig
Tel.: 0341.8780015
email: christel.ilm@t-online.de
Alle Einsendungen werden begutachtet und bei Eignung in Medien der Stadt ( Zeitungen, Kulturinformationen/ Radio/ Leipzig Fernsehen)
veröffentlicht.
Die olympische „Treppchen-Hierarchie“ 1,2,3 wird für uns nicht gelten, alle Texte werden beachtet, die aussagekräftigsten fünf Texte zum Abschlusstreffen
vorgestellt und besonders gewürdigt. Alle Teilnehmenden werden zum einen, zu einer auswertenden öffentlichen Veranstaltung mit: Lesung/ Prämierung ( Büchergutscheine)/ Begegnung und Gespräch an einem kleinem Buffet eingeladen; zum anderen wird mit einem Historiker eine Exkursion zu den geschichtlichen Plätzen in und um Leipzig stattfinden.
Aufruf Schreibwettbewerb als Flugblatt
Friedensweg Newsletter April 2013
Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,
vorab einen herzlichen Dank an alle aktiv Beteiligten und TeilnehmerInnen am Ostermarsch. Wir konnten unsere Anliegen persönlich und in den Medien rüberbringen und hoffen dass es wirkt. Die erneute Verhinderung eines öffentlichen Propagandaauftritts des Kriegsministers, diesmal in Berlin, ist ein Zeichen für den wachsenden Widerstand gegen die Militarisierung der Gesellschaft. Protest gegen das Feiern militärischer Großtransporte mit den verbundenen Gesundheitsschäden für Kriegsopfer und Anlieger durch Flughafen, OBM und Volga Dnepr/ SALIS war wegen der Kürze der Zeit leider nicht möglich, aber wir bleiben dran. Ansonsten gibt es wie immer reichlich zu tun.
1. PM Veranstaltung zu 100 Jahre Urwaldhospital Lambarene
1913 gründete der Pazifist, Arzt und Theologe Albert Schweizer im damaligen Französisch- Äquatorialafrika als konsequente Weiterführung seiner ethischen Grundüberzeugungen ein Hospital im Dschungel Afrikas. Bereits 1914 als Elsässer mit seiner deutschen Frau unter Hausarrest gestellt, wurden beide 1917 festgenommen und in Frankreich interniert. Erst 1924 konnte Albert Schweitzer, nachdem er mit Vorträgen und Orgelkonzerten neue Gelder für sein Projekt gesammelt hatte, nach Afrika zurückkehren und das Urwaldhospital weiter ausbauen. Bei späteren Reisen warnte Schweitzer vor dem aufkommenden Nationalsozialismus und der Gefahr eines zweiten Weltkrieges. Für sein Engagement für Frieden und Völkerverständigung und gegen atomare Aufrüstung erhielt er 1952 den Friedensnobelpreis, bis 1964 leitete Schweitzer das Hospital persönlich. In Leipzig tragen die Schule für Körperbehinderte, ein Pflegeheim und eine Apotheke seinen Namen. Nach Ende der französischen Kolonialherrschaft in Gabun gelegen, beherbergt das Hospital heute nach mehreren Erweiterungen Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie eine Geburtsklinik und eine Malaria- Forschungsstation.
Aus Anlass des 100. Jahrestages der Hospitaleröffnung laden der Bürgerverein Musikviertel und das Friedenszentrum Leipzig am Dienstag, den 16. April 2013, um 17 Uhr zu einem Lichtbildervortrag in den Schwägrichentreff, Schwägrichenstr. 8, ein. Der Zahnarzt Eberhard Wissel wird über die Gründung, die Geschichte und die Gegenwart des größten Schweitzer- Projektes referieren.
2. MittwochsATTACke 24. April 2013 18 Uhr Schaubühne Lindenfels
EIN TÖDLICHES GESCHÄFT – wie Kriege und Rüstung immer selbstverständlicher wieder Politik und Wirtschaft Deutschlands mitbestimmen. Vortrag von und Diskussion mit Andrea Kolling (Vorsitzende der
Bremischen Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung)
3. Bundeswehr und Stadtfest
The same procedure as last year- nix dazugelernt. Vom 07. bis 09. Juni will die Bundeswehr wieder mit Unterstützung diverser Radiosender auf dem Augustusplatz Kanonenfutter einsammeln. Da gilt es vehement, kreativ und gewaltlos etwas dagegen zu setzen. Wir sind für Ideen zu haben.
4. Aktion Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel
Je näher die Wahl im September rückt, umso mehr öffentlicher Druck muss aufgebaut werden. Das begrüßenswerte Abkommen der UNO zum Waffenhandel ist zwar ein kleiner Erfolg, aber letztlich nur Kosmetik und seine Umsetzung wird auch auf sich warten lassen.
Die nächste Unterschriftensammlung zum Thema wird es wohl im Rahmen des 1. Mai geben. Aber jeder selbst kann auch privat Unterschriften sammeln, wir besorgen dann die Weiterleitung. Material ist zu finden unter www.aufschrei-waffenhandel.de. Dort u.a. für die Kampagne frei verwendbare Karikaturen von Ioan Cozacu und des Leipzigers (sic!) Schwarwel.
5. Völkerschlachterei
Bedenken zu der manchmal seltsamen Geschichtsauffassung der Stadt- und Spektakelverantwortlichen und der Vermarkterei hunderttausender Toter artikulieren sich zunehmend vor allem unter kreativen Menschen. Fischer- Art’s Bild, Hannes Schroths Poem, die performerisch- musikalischen Vorstellungen der Künstlerinnen- Gruppe Gedok oder die Theatercollage „Ein einzig langes Donnergebrüll“ lassen zwar hoffen, sollten aber erst der Anfang sein. Besonders beim Re-un-inactment gibt es einiges zu tun und so lange ist es ja auch nicht mehr hin. Los geht es nämlich bereits am 25. Mai mit dem Bürgerfest am Schlachte- Klotz. Da sollte sich artikuliert werden…
6. … und es wird Frühling
Dann ist der Sommer auch nicht mehr weit. Wer über den Leipziger Tellerrand hinausschauen möchte, hat gleich doppelt Gelegenheit:
6.1. http://warstartsherecamp.org/ Auf zum WarStartsHere-Camp 2013!
Vom 21. bis 29. Juli werden wir gemeinsam antimilitaristisch campen, diskutieren und Aktionen starten. Das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in der Altmark ist der modernste Militär-Übungsplatz Europas. Hier wird jetzt mit “Schnöggersburg” eine Übungsstadt gebaut, in der Bundeswehr und NATO-Armeen für weltweite Kriege und Aufstandsbekämpfung im urbanen Raum trainieren. Lasst uns an die Diskussionen und erfolgreichen Aktionen vom letzten Jahr anknüpfen:
Krieg beginnt hier, und kann hier aufgehalten werden!
9.-12. August 2013 Protest vor dem Atomwaffenstandort Büchel mit Musik, gewaltfreien Aktionen, Redebeiträgen, Info- und Trainingscamps, 24-h- Blockade u.a. mit Lebenslaute In Büchel/Südeifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen Atombomben der USA stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen. Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich an ihr ursprüngliches Versprechen zu halten und sich darüber hinaus für den Verbot aller Atomwaffen einzusetzen.
Da kann es ja eigentlich losgehen. Bei Interesse oder Aktivitätsdruck zum einen oder anderem Thema – einfach fragen.
Hörtipp
Mittwoch, 27.03.13, 18 bis 19 Uhr,
Radio Blau amina- antimilitaristische Nachrichten
Thema: Ostermarsch
PE: Ostermarsch 2013 in Leipzig
Weltweit ist Krieg und Gewalt – trotz der Friedensbekundungen und heuchlerischen Verlautbarungen der Regierenden- immer mehr zum legitimen Mittel der Politik geworden. Herbeigebombt werden gefügige Regierungen sowie der Zugriff auf Märkte und immer knapper werdende Ressourcen. Die Folgen dieser Barbarei sind Not, Zerstörung und Millionen Opfer.
Deutschland ist vorn mit dabei! Leipzig auch!
Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind in aller Welt im Einsatz, u.a.in Afghanistan, im Kosovo, im Libanon, vor Somalia, in Mali, in der Türkei …! Die Kosten für traumatisierte Rückkehrer werden der Zivilgesellschaft aufgebürdet. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Waffenproduzent und –exporteur. Über Leipzigs Wolken tobt das Kriegsgeschäft. Der Flughafen Leipzig / Halle unterstützt durch Truppen- und Materialtransporte Kriege in aller Welt. Er ist ein Kriegsflughafen. Die politisch Verantwortlichen verharmlosen, Gegner der Militarisierung werden kriminalisiert. Abrüstung statt Sozialabbau! Armeen abschaffen! Rührt euch.
Samstag, 30.03.2013
10 Uhr Nikolaikirchhof
Präsentation Leipziger und regionaler Initiativen
Redebeiträge zu Waffenhandel und Rüstungsexport, Kriege in Syrien, Mali und Afghanistan, Kriegsflughafen Leipzig, Schulfrei für die Bundeswehr, Militarisierung und Sozialabbau….
Musikalische Unterstützung durch Captain Katze plays with fire und frsntk.de
Konversion konkret: Schmieden eines Schwertes zu einer Sichel. Diese wird am Weltfriedenstag als 6. Leipziger Friedenspreises verliehen.
12:00 Uhr Start der Fahrradtour „… und tschüss 13. PGD“
Wir feiern die Auflösung des Stabes der 13. Panzergrenadierdivision und des Feldjägerbataillons 351. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer zu einem militärfreien Leipzig. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, sich um die freiwerdenden Liegenschaften zu bewerben und dort dringend benötigte Kindertagesstätten und Bildungseinrichtungen aufzubauen.
Für Rückfragen stehen wir gern unter Tel. 01520- 6699079 zur Verfügung.
Weitere Infos unter: www.leipzig-gegen-krieg.de
Mit friedlichen Grüßen
Torsten Schleip
Friedensweg Leipzig e.V.
Auf zum Ostermarsch 2013! Der Krieg beginnt hier-Stoppen wir ihn hier!
Weltweit ist Krieg und Gewalt – trotz der heuchlerischen Verlautbarungen der Regierenden- immer mehr zum legitimen Mittel der Politik geworden. Herbeigebombt werden gefügige Regierungen sowie der Zugriff Die Folgen sind Not, Zerstörung und Millionen Opfer.
Deutschland ist vorn mit dabei! Leipzig auch! Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind in aller Welt im Einsatz, u.a. in Afghanistan, im Kosovo, im Libanon, vor Somalia, in Mali, in der Türkei …!
Die Kosten für traumatisierte Rückkehrer werden der Zivilgesellschaft aufgebürdet.
Deutschland ist weltweit der drittgrößte Waffenproduzent und –exporteur. Abgesichert werden die profitintensiven Geschäfte der Rüstungskonzerne oft mit steuerfinanzierten HERMES- Bürgschaften.
Über Leipzigs Wolken tobt das Kriegsgeschäft. Der Flughafen Leipzig / Halle unterstützt durch Truppen- und Materialtransporte Kriege in aller Welt. Er ist ein Kriegsflughafen. Die politisch Verantwortlichen verharmlosen.
Gegner der Militarisierung werden kriminalisiert.
Wir wollen:
Keinen Kriegsflughafen, keine militärisch abhängigen Jobs, denn die Militarisierung raubt die Mittel für Arbeit, Bildung und Soziales.
Wir fordern:
Abrüstung statt Sozialabbau! Armeen abschaffen!
Kapitalismus wegtreten! Rührt euch.
Sozialabbau bereitet den Boden für Gewalt und Faschismus.
Unsere Zukunft kann aber nur eine solidarische und friedliche sein, frei von Gewalt, Ausgrenzung und Rassismus.
Auf Märkte und immer knapper werdende Ressourcen.
Keinen Profit aus Not und Elend anderswo in der Welt.
OSTERMARSCH 2013
Samstag 30.03.’13 10 Uhr NIKOLAIKIRCHHOF
10:00 Uhr ERÖFFNUNG
Redebeiträge zu:
- Krieg und Migration
- Regionaler antimilitaristischer Arbeit
- Schulfrei für die Bundeswehr
- „Aktion Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel!“
- Militarisierung und Sozialabbau
Präsentation Leipziger und überregionaler
Vereine, Initiativen und Gruppen
11:00 Uhr SCHMIEDEN EINES SCHWERTES ZU EINER SICHEL
als 6. Leipziger Friedenspreis 2013
5 vor 12 TAUBEN STEIGEN IN DEN HIMMEL
12:00 Uhr UND TSCHÜSS: 13. Panzergrenadierdivision zur OLBRICHT- Kaserne
Unsere Waffen töten – Stoppt den Waffenhandel!
Deutschland ist seit Jahren weltweit der drittgrößte Exporteur von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern. Die Bundesregierung genehmigte allein im Jahr 2011 Rüstungsexporte im Wert von über 10 Milliarden Euro und damit so viel wie nie zuvor. Während der Export von Leopard- Panzern nach Saudi- Arabien öffentlich diskutiert wird, werden andere Lieferungen kaum wahrgenommen. Mit Rüstungsexporten werden in den Empfängerländern bestehende Konflikte verschärft, dringend benötigte Mittel für Bildung und Armutsbekämpfung werden für Waffen ausgegeben. Oft wird die Waffenbeschaffung mit „Entwicklungshilfe“ in Form von HERMES- Krediten des Bundes kofinanziert.
Am 26. Februar findet in Bezug auf Artikel 26 Absatz 2 des Grundgesetzes (Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen) ein bundesweiter und internationaler Aktionstag gegen Waffenhandel statt. Im Vorfeld der Bundestagswahlen im September wird eine Verschärfung und strengere Handhabung von Artikel 26 (2) GG gefordert, die Kandidatinnen und Kandidaten sollen sich dazu im Rahmen ihres Wahlkampfes positionieren.
Die Leipziger Bündnis gegen Krieg, Pax Christi und andere Friedensbewegte beteiligen sich mit einem Infostand und einer Unterschriftensammlung zur Kampagne „Aufschrei- stoppt den Waffenhandel“ am Aktionstag. Diese finden am Dienstag von 16 bis18 Uhr in der Leipziger Petersstraße statt.
Weitere Infos unter: www.aufschrei-waffenhandel.de

