Friedensweg Leipzig und Kantgymnasium beteiligen sich an UNESCO- Projekt

Im Herbst 2012 startete die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur UNESCO ein internationales Projekt unter dem Titel „Puppets get involved for peace“ (Marionetten für den Frieden). Aufgerufen wurde zur Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und Frieden unter Verwendung der speziellen Ausdrucksmöglichkeiten des Marionettenspiels. Präsentiert werden die Beiträge u.a. zum UNO- Weltfriedenstag am 21. September 2013 in New York.

Angeregt durch eine emeritierte Leipziger Uni- Professorin für Französische Literatur gewann der Friedensweg Leipzig das Immanuel- Kant- Gymnasium als Projektpartner. Die Schüler der Klasse 7b begannen im Januar mit den Vorbereitungen. Im Rahmen des Kunstunterrichts und zu Hause erprobten sich die 12- bis 13- Jährigen am Bau und an der Gestaltung eigener Marionetten. Mit der Weiterentwicklung der künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten wurden ausdruckstarke Puppencharaktere geschaffen.

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Inspiriert durch das Theaterstück Us an Them von David Campton, das zeitgleich für Aufführungen im Künstlerischen Profil der Schule einstudiert wurde, entstand eine kurzfilmgeeignete Textvariante. Resultierend aus den Erfahrungen der Menschheitsgeschichte leider wie im Original ohne Happy End.

Unterstützt durch Kolleginnen aus dem Fachbereich Englisch wurde eine stark gekürzte Fassung des Stücks vorbereitet und im Studio von Radio Blau eingesprochen. Im Anschluss wurde das Puppenspiel unter der Regie der Schüler inszeniert und aufgezeichnet. Den aufwändigen Video- und Tonschnitt realisierten zwei Schüler in ihrer Freizeit. Bei der ersten Präsentation im Klassenverband herrschte große Begeisterung.

Mittlerweile ist das entstandene Video bei der Projektleitung in Paris eingetroffen. Insgesamt wurden 68 Beiträge aus 25 Ländern eingereicht. Die Leipziger sind die einzigen Teilnehmer aus der Bundesrepublik.

Weitre Informationen unter:

www.marionnettesdelapaix.org

www.friedensweg.de

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Friedensweg Newsletter Mai 2013

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

in aller Kürze wichtige Veranstaltungshinweise mit der Bitte um Unterstützung/ Teilnahme/ Weiterverbreitung (Newsletter als pdf).

1. Bundeswehr und Stadtfest 07. bis 09. Juni Augustusplatz
Eine Mahnwache ist für alle drei Tage am Demokratie- Ei (sehr passend) angemeldet. Zeitlich noch nicht konkretisiert und auch noch nicht genehmigt. Der Veranstalter des Spektakels ist an Kritik nicht interessiert, mal sehen wie weit die Entdemokratisierung beim Inlandseinsatz schon fortgeschritten ist. Falls ihr Zeit und Lust habt, euch an der Mahnwache zu beteiligen, gebt bitte Bescheid. Sollte es mit der Anmeldung nicht klappen, gilt es andere Aktionsformen auszuprobieren. So natürlich auch.

2. 1. Mai 10 Uhr Markt bzw. Volkshaus
Die traditionelle Maidemo und –kundgebung der Gewerkschaften, diesmal besonders interessant in München wegen der Diskussion um den Schulterschluss DGB- Bundeswehr. Nicht alle sind mit Herrn Sommers Position einverstanden, eine Diskussion innerhalb der Gewerkschaft wäre dringend nötig. Mal sehen ob es in Leipzig Thema ist…. (DGB BW wir widersprechen)

3. 5. Mai ab 9 Uhr Parkallee Leipzig- Grünau Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche
sieheGedenkmarsch

4. 8. Mai ab 17.30 Uhr Lindenauer Markt
www.bündnisachtermai.de

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Aufruf Schreibwettbewerb: Jugendliche schreiben über 200 Jahre Völkerschlacht zu Leipzig

Aufruf Schreibwettbewerb als Flugblatt
Das Friedenszentrum Leipzig e.V. wendet sich mit dieser Ausschreibung an in Leipzig und der Region lebende Jugendliche der Klassen 8 bis 10 der Mittelschulen und 8 bis 12 der Gymnasien.
Seit Monaten schon wird in der Öffentlichkeit vielfach auf den 200. Jahrestag jener für Leipzig schrecklichen Schlacht hingewiesen. Es gibt irritierende Vorbereitungen zu theatralischen Nachstellungen des Schlachtgeschehens und anderes Zweifelhaftes mehr anlässlich dieses „Jubiläum“, dieser „Feier“ wie das Ereignis vielfach auch genannt wird.
Wir möchten dazu beitragen, dass diese historischen Daten (auch die Denkmal-Einweihung jährt sich zum 100. Mal) hinterfragt, ihre Bedeutung und Folgen diskutiert und auf unsere globale, aktuelle Friedensproblematik und -gefährdung bezogen werden.

Angeregt werden Texte im Umfang von 2 bis maximal 5 Seiten zu zwei thematischen Komplexen:
1. 200 Jahre Völkerschlacht – Patriotisches Fest?
Ehrung der Kriegshelden? Mahnende Erinnerung an die Opfer? Gedenken unter welchen Vorzeichen?
2. 200 Jahre Völkerschlacht – Nachgefragt und recherchiert: Was geschah in meiner Straße / in meinem Viertel /
in unserer Stadt?

Zeitraum der Ausschreibung: 2. Schulhalbjahr bis Ende Juli 2013 ( Einsendeschluss:31.7. 2013)

Ausfertigung der Texte, wenn möglich, in 3 Exemplaren:
Handschrift / Kopien / Schreibmaschine / PC- Ausdruck / PC-Datei.
Anschrift der Jury: Friedenszentrum Leipzig e.V.
über : Dr. Christel Hartinger / Philipp-Rosenthal-Str. 58 / 04103 Leipzig
Tel.: 0341.8780015
email: christel.ilm@t-online.de

Alle Einsendungen werden begutachtet und bei Eignung in Medien der Stadt ( Zeitungen, Kulturinformationen/ Radio/ Leipzig Fernsehen)
veröffentlicht.
Die olympische „Treppchen-Hierarchie“ 1,2,3 wird für uns nicht gelten, alle Texte werden beachtet, die aussagekräftigsten fünf Texte zum Abschlusstreffen
vorgestellt und besonders gewürdigt. Alle Teilnehmenden werden zum einen, zu einer auswertenden öffentlichen Veranstaltung mit: Lesung/ Prämierung ( Büchergutscheine)/ Begegnung und Gespräch an einem kleinem Buffet eingeladen; zum anderen wird mit einem Historiker eine Exkursion zu den geschichtlichen Plätzen in und um Leipzig stattfinden.
Aufruf Schreibwettbewerb als Flugblatt

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Friedensweg Newsletter April 2013

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

vorab einen herzlichen Dank an alle aktiv Beteiligten und TeilnehmerInnen am Ostermarsch. Wir konnten unsere Anliegen persönlich und in den Medien rüberbringen und hoffen dass es wirkt. Die erneute Verhinderung eines öffentlichen Propagandaauftritts des Kriegsministers, diesmal in Berlin, ist ein Zeichen für den wachsenden Widerstand gegen die Militarisierung der Gesellschaft. Protest gegen das Feiern militärischer Großtransporte mit den verbundenen Gesundheitsschäden für Kriegsopfer und Anlieger durch Flughafen, OBM und Volga Dnepr/ SALIS war wegen der Kürze der Zeit leider nicht möglich, aber wir bleiben dran.  Ansonsten gibt es wie immer reichlich zu tun.

 

1. PM Veranstaltung zu 100 Jahre Urwaldhospital Lambarene

1913 gründete der Pazifist, Arzt und Theologe Albert Schweizer im damaligen Französisch- Äquatorialafrika als konsequente Weiterführung seiner ethischen Grundüberzeugungen ein Hospital im Dschungel Afrikas. Bereits 1914 als Elsässer mit seiner deutschen Frau unter Hausarrest gestellt, wurden beide 1917 festgenommen und in Frankreich interniert. Erst 1924 konnte Albert Schweitzer, nachdem er mit Vorträgen und Orgelkonzerten neue Gelder für sein Projekt gesammelt hatte, nach Afrika zurückkehren und das Urwaldhospital weiter ausbauen. Bei späteren Reisen warnte Schweitzer vor dem aufkommenden Nationalsozialismus und der Gefahr eines zweiten Weltkrieges. Für sein Engagement für Frieden und Völkerverständigung und gegen atomare Aufrüstung erhielt er 1952 den Friedensnobelpreis, bis 1964 leitete Schweitzer das Hospital persönlich. In Leipzig tragen die Schule für Körperbehinderte, ein Pflegeheim und eine Apotheke seinen Namen. Nach Ende der französischen Kolonialherrschaft in Gabun gelegen, beherbergt das Hospital heute nach mehreren Erweiterungen Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie eine Geburtsklinik und eine Malaria- Forschungsstation.

Aus Anlass des 100. Jahrestages der Hospitaleröffnung laden der Bürgerverein Musikviertel und das Friedenszentrum Leipzig am Dienstag, den 16. April 2013, um 17 Uhr zu einem Lichtbildervortrag in den Schwägrichentreff, Schwägrichenstr. 8, ein. Der Zahnarzt Eberhard Wissel wird über die Gründung, die Geschichte und die Gegenwart des größten Schweitzer- Projektes referieren.

2. MittwochsATTACke   24. April 2013 18 Uhr     Schaubühne Lindenfels

EIN TÖDLICHES GESCHÄFT – wie Kriege und Rüstung immer selbstverständlicher wieder Politik und Wirtschaft Deutschlands mitbestimmen. Vortrag von und Diskussion mit Andrea Kolling (Vorsitzende der
Bremischen Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung)
3. Bundeswehr und Stadtfest

The same procedure as last year- nix dazugelernt. Vom 07. bis 09. Juni will die Bundeswehr wieder mit Unterstützung diverser Radiosender auf dem Augustusplatz Kanonenfutter einsammeln. Da gilt es vehement, kreativ und gewaltlos etwas dagegen zu setzen. Wir sind für Ideen zu haben.

 

4. Aktion Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel

Je näher die Wahl im September rückt, umso mehr öffentlicher Druck muss aufgebaut werden. Das begrüßenswerte Abkommen der UNO zum Waffenhandel ist zwar ein kleiner Erfolg, aber letztlich nur Kosmetik und seine Umsetzung wird auch auf sich warten lassen.

Die nächste Unterschriftensammlung zum Thema wird es wohl im Rahmen des 1. Mai geben. Aber jeder selbst kann auch privat Unterschriften sammeln, wir besorgen dann die Weiterleitung. Material ist zu finden unter www.aufschrei-waffenhandel.de. Dort u.a. für die Kampagne frei verwendbare Karikaturen von Ioan Cozacu und des Leipzigers (sic!) Schwarwel.

 

5. Völkerschlachterei

Bedenken zu der manchmal seltsamen Geschichtsauffassung der Stadt- und Spektakelverantwortlichen und der Vermarkterei hunderttausender Toter artikulieren sich zunehmend vor allem unter kreativen Menschen. Fischer- Art’s Bild, Hannes Schroths Poem, die performerisch- musikalischen Vorstellungen der Künstlerinnen- Gruppe Gedok oder die Theatercollage „Ein einzig langes Donnergebrüll“ lassen zwar hoffen, sollten aber erst der Anfang sein. Besonders beim Re-un-inactment gibt es einiges zu tun und so lange ist es ja auch nicht mehr hin. Los geht es nämlich bereits am 25. Mai mit dem Bürgerfest am Schlachte- Klotz. Da sollte sich artikuliert werden…

 

6. … und es wird Frühling

Dann ist der Sommer auch nicht mehr weit. Wer über den Leipziger Tellerrand hinausschauen möchte, hat gleich doppelt Gelegenheit:

6.1.   http://warstartsherecamp.org/                   Auf zum WarStartsHere-Camp 2013!

Vom 21. bis 29. Juli werden wir gemeinsam antimilitaristisch campen, diskutieren und Aktionen starten. Das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in der Altmark ist der modernste Militär-Übungsplatz Europas. Hier wird jetzt mit “Schnöggersburg” eine Übungsstadt gebaut, in der Bundeswehr und NATO-Armeen für weltweite Kriege und Aufstandsbekämpfung im urbanen Raum trainieren. Lasst uns an die Diskussionen und erfolgreichen Aktionen vom letzten Jahr anknüpfen:

Krieg beginnt hier, und kann hier aufgehalten werden!

6.2.      www.atomwaffenfrei.de

9.-12. August 2013  Protest vor dem Atomwaffenstandort Büchel mit Musik, gewaltfreien Aktionen, Redebeiträgen, Info- und Trainingscamps, 24-h- Blockade u.a. mit Lebenslaute               In Büchel/Südeifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen Atombomben der USA stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen. Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich an ihr ursprüngliches Versprechen zu halten und sich  darüber hinaus für den Verbot aller Atomwaffen einzusetzen.

Da kann es ja eigentlich losgehen. Bei Interesse oder Aktivitätsdruck zum einen oder anderem Thema – einfach fragen.

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PE: Ostermarsch 2013 in Leipzig

Weltweit ist Krieg und Gewalt – trotz der Friedensbekundungen und heuchlerischen Verlautbarungen der Regierenden- immer mehr zum legitimen Mittel der Politik geworden. Herbeigebombt werden gefügige Regierungen sowie der Zugriff auf Märkte und immer knapper werdende Ressourcen. Die Folgen dieser Barbarei sind Not, Zerstörung und Millionen Opfer.

Deutschland ist vorn mit dabei! Leipzig auch!
Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind in aller Welt im Einsatz, u.a.in Afghanistan, im Kosovo, im Libanon, vor Somalia, in Mali, in der Türkei …! Die Kosten für traumatisierte Rückkehrer werden der Zivilgesellschaft aufgebürdet. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Waffenproduzent und –exporteur. Über Leipzigs Wolken tobt das Kriegsgeschäft. Der Flughafen Leipzig / Halle unterstützt durch Truppen- und Materialtransporte Kriege in aller Welt. Er ist ein Kriegsflughafen. Die politisch Verantwortlichen verharmlosen, Gegner der Militarisierung werden kriminalisiert. Abrüstung statt Sozialabbau! Armeen abschaffen! Rührt euch.

Samstag, 30.03.2013
10 Uhr Nikolaikirchhof

Präsentation Leipziger und regionaler Initiativen
Redebeiträge zu Waffenhandel und Rüstungsexport, Kriege in Syrien, Mali und Afghanistan, Kriegsflughafen Leipzig, Schulfrei für die Bundeswehr, Militarisierung und Sozialabbau….
Musikalische Unterstützung durch Captain Katze plays with fire und frsntk.de
Konversion konkret: Schmieden eines Schwertes zu einer Sichel. Diese wird am Weltfriedenstag als 6. Leipziger Friedenspreises verliehen.
12:00 Uhr Start der Fahrradtour „… und tschüss 13. PGD“
Wir feiern die Auflösung des Stabes der 13. Panzergrenadierdivision und des Feldjägerbataillons 351. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer zu einem militärfreien Leipzig. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, sich um die freiwerdenden Liegenschaften zu bewerben und dort dringend benötigte Kindertagesstätten und Bildungseinrichtungen aufzubauen.
Für Rückfragen stehen wir gern unter Tel. 01520- 6699079 zur Verfügung.
Weitere Infos unter: www.leipzig-gegen-krieg.de
Mit friedlichen Grüßen
Torsten Schleip
Friedensweg Leipzig e.V.

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Auf zum Ostermarsch 2013! Der Krieg beginnt hier-Stoppen wir ihn hier!

Ostermarsch Lepzig

Weltweit ist Krieg und Gewalt – trotz der heuchlerischen Verlautbarungen der Regierenden- immer mehr zum legitimen Mittel der Politik geworden. Herbeigebombt werden gefügige Regierungen sowie der Zugriff Die Folgen sind Not, Zerstörung und Millionen Opfer. 

Deutschland ist vorn mit dabei! Leipzig auch! Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind in aller Welt im Einsatz, u.a. in Afghanistan, im Kosovo, im Libanon, vor Somalia, in Mali, in der Türkei …!
Die Kosten für traumatisierte Rückkehrer werden der Zivilgesellschaft aufgebürdet.

Deutschland ist weltweit der drittgrößte Waffenproduzent und –exporteur. Abgesichert werden die profitintensiven Geschäfte der Rüstungskonzerne oft mit steuerfinanzierten HERMES- Bürgschaften.

Über Leipzigs Wolken tobt das Kriegsgeschäft. Der Flughafen Leipzig / Halle unterstützt durch Truppen- und Materialtransporte Kriege in aller Welt. Er ist ein Kriegsflughafen. Die politisch Verantwortlichen verharmlosen.
Gegner der Militarisierung werden kriminalisiert.

Wir wollen:
Keinen Kriegsflughafen, keine militärisch abhängigen Jobs, denn die Militarisierung raubt die Mittel für Arbeit, Bildung und Soziales.

Wir fordern:
Abrüstung statt Sozialabbau! Armeen abschaffen!
Kapitalismus wegtreten! Rührt euch.
Sozialabbau bereitet den Boden für Gewalt und Faschismus.
Unsere Zukunft kann aber nur eine solidarische und friedliche sein, frei von Gewalt, Ausgrenzung und Rassismus.
Auf Märkte und immer knapper werdende Ressourcen.
Keinen Profit aus Not und Elend anderswo in der Welt.

OSTERMARSCH 2013
Samstag 30.03.’13 10 Uhr NIKOLAIKIRCHHOF
10:00 Uhr ERÖFFNUNG
Redebeiträge zu:
- Krieg und Migration
- Regionaler antimilitaristischer Arbeit
- Schulfrei für die Bundeswehr
- „Aktion Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel!“
- Militarisierung und Sozialabbau

Präsentation Leipziger und überregionaler
Vereine, Initiativen und Gruppen
11:00 Uhr SCHMIEDEN EINES SCHWERTES ZU EINER SICHEL
als 6. Leipziger Friedenspreis 2013
5 vor 12 TAUBEN STEIGEN IN DEN HIMMEL
12:00 Uhr UND TSCHÜSS: 13. Panzergrenadierdivision  zur OLBRICHT- Kaserne

Flyer zur Veranstaltung

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Unsere Waffen töten – Stoppt den Waffenhandel!

Deutschland ist seit Jahren weltweit der drittgrößte Exporteur von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern. Die Bundesregierung genehmigte allein im Jahr 2011 Rüstungsexporte im Wert von über 10 Milliarden Euro und damit so viel wie nie zuvor. Während der Export von Leopard- Panzern nach Saudi- Arabien öffentlich diskutiert wird, werden andere Lieferungen kaum wahrgenommen. Mit Rüstungsexporten werden in den Empfängerländern bestehende Konflikte verschärft, dringend benötigte Mittel für Bildung und Armutsbekämpfung werden für Waffen ausgegeben. Oft wird die Waffenbeschaffung mit „Entwicklungshilfe“ in Form von HERMES- Krediten des Bundes kofinanziert.

Am 26. Februar findet in Bezug auf Artikel 26 Absatz 2 des Grundgesetzes (Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen) ein bundesweiter und internationaler Aktionstag gegen Waffenhandel statt. Im Vorfeld der Bundestagswahlen im September wird eine Verschärfung und strengere Handhabung von Artikel 26 (2) GG gefordert, die Kandidatinnen und Kandidaten sollen sich dazu im Rahmen ihres Wahlkampfes positionieren.

Die Leipziger Bündnis gegen Krieg, Pax Christi und andere Friedensbewegte beteiligen sich mit einem Infostand und einer Unterschriftensammlung zur Kampagne „Aufschrei- stoppt den Waffenhandel“ am Aktionstag. Diese finden am Dienstag von 16 bis18 Uhr in der Leipziger Petersstraße statt.

Weitere Infos unter: www.aufschrei-waffenhandel.de

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Friedensweg Newsletter Februar 2013

Liebe Friedensfreundinnen und – freunde,

in aller Kürze die demnächst anstehenden wichtigen Termine und im Anschluss der Versuch einer Zusammenstellung von Meldungen im Januar.

1.Sondersendung zu Hörstolpersteinen

Am Sonntag dem 24.02. gibt es von 15 bis 17 Uhr eine Sondersendung auf Radio Blau zu Kindertransporten nach England und zum Projekt „Hörstolpersteine“ der AG Mahnwache und Stolpersteine . Einige BetreuerInnen haben ja schon ihre Biografien eingesprochen, weitere Termine sind gebucht. Wir hoffen auch auf ein Interview mit Hans Richard Levy zur Vorbereitung der großen Buchpräsentation am 07. März (99,2 MHz in Connewitz sowie 94,4 MHz & 89,2 MHz bzw.97,9 MHz im Kabelnetz).

2. In Artikel 26, Absatz 2 des Grundgesetzes heißt es: „Zur Kriegführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz. „

Wie bei so vielen gut gemeinten Vorgaben des GG sieht es in der Umsetzung auch bei diesem Artikel nicht allzu gut aus. Im Rahmen der Kampagne „Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel“ soll im Vorfeld der Bundestagswahlen im Herbst ein gesetzlich verankertes Verbot von Waffenexporten eingefordert werden. Wir beteiligen uns mit einem Infostand und Unterschriftensammlung am 26.02. von 16 bis 18 Uhr in der Peterstraße (Höhe Grünfläche neben Hugendubel). Unterstützung jeglicher Art ist gern gesehen, bei der Gelegenheit könnte sich auch über den nächsten Termin verständigt werden.

3. Ostermarsch 2013

Geplant ist der diesjährige Ostermarsch für den Ostersamstag (30. März) ab 10 Uhr auf dem Nikolaikirchhof. Neben dem Schmieden des Leipziger Friedenspreises geht es um eine möglichst breite Präsentation der Friedensarbeit in Leipzig und der Region (es passiert vieles, nur kriegt es keiner mit). Gerade im 200. Jahr der Wiederkehr der Völkerschlacht sollten wir uns kritisch ins allgemeine Brimborium einbringen. Die Veranstaltung ist wie immer offen für (fast) alle. Ab 12 Uhr wollen wir uns freudigen Herzens mit einer kleinen Fahrradtour zur Olbrichtkaserne von der 13. Panzergrenadierdivision verabschieden, die am 31. März ihr unseliges Wirken einstellt. Leider werden wir die uniformierten Uninformierten nicht ganz los, aber es ist immerhin ein Anfang. Wenn ihr zur Vorbereitung oder zur Veranstaltung beitragen wollt oder könnt, einfach kurz melden. Wenn ihr jemanden kennt, der sich beteiligen könnte, bitte weitervermitteln.

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Mitgliedervollversammlung des Friedensweg e.V. Leipzig

Die MVV findet am Mittwoch, den 06.03.13, ab 20 Uhr im Büro der Initiative für eine Vereinigte Linke, Basisgruppe Leipzig, in der Biedermannstr. 20 in 04277 Leipzig statt.

Tagesordnung:

  1. Rechenschaftsberichte für die Wahlperiode 2011/12
  2. turnusgemäße Wahlen
  3. Vorhaben Wahlperiode 2013/14
  4. sonstiges

Gäste werden gebeten, sich bis 28.02.2013 unter torsten@friedensweg.de unter Hinterlassung einer Kontaktmöglichkeit anzumelden.

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